"Erntezeit" bei den OGV-Gartenwichteln

Das Jahr 2021 wird wohl wegen der Coronabeschränkungen allen unvergesslich bleiben. Dass aber nicht alles nur trostlos und schwer war – bewiesen etwa zwanzig Mädchen und Buben der Tettenwanger OGV-Kindergruppe „Gartenwichtel“ in den letzten vier Monaten. „Wir haben mit dem Square Foot Gardening – kurz Gärtner im Quadrat - neue Wege erschlossen, und unsere Kindergruppe ist diesen mit Begeisterung und Elan mitgegangen“, zieht OGV-Kindergruppenleiterin Irene Feigl Resümee. Zum Abschluss der Gartensaison waren auf dem gemeindeeigenen Feld bei der Jagdhalle Erntezeit und Verköstigung im Dorfgemeinschaftshaus angesagt.

„Alte Beschränkungen - neue Wege“

Noch gut können sich die beiden Vorsitzenden Reinhard Eberl und Richard Feigl an das Frühjahr erinnern. Seit den drei Lockdowns sind alle Vereinsaktivitäten so gut nicht mehr möglich. „Es gab keine internen Zusammenkünfte, zweimal schon keine Jahresversammlung oder Informationsveranstaltungen, es liegt einfach vieles brach“, meint Eberl. Da kam dem OGV-Vorstandsteam eine gute Idee, welche insbesondere den Gartlernachwuchs stärken sollte. Die Rede war vom „Gärtnern im Quadrat“. Nachdem die Nachtfröste allmählich aufhörten, brachte Schreinermeister Reinhard Eberl mit dem Bau von Gemüsebeeten wieder Schwung ins Gartenjahr 2021. Schnell überzeugt war Kindergruppenleiterin Irene Feigl mit ihren rund zwei Dutzend Mitgliedern, die innerhalb kürzester Zeit alle Mädchen und Buben für die Frühjahrsaktion gewinnen konnte. Das „Square Foot Gardening“ –hatte von Anbeginn eine große Resonanz.

„Gemüse auf kleinster Fläche“

Mit jedem Sonnenstrahl trieb es Haus- und Hobbygärtner hinaus in den Garten zum Säen, Pflanzen, Anbauen und Pflegen. Gewöhnlich werden im Nutzgarten Gemüse und Blumen traditionell in langen Reihen ausgesät und angepflanzt. Doch es geht auch anders - nämlich bequem und einfach mit quadratischen Hochbeeten. Das in den 80-er Jahre in Mode gekommene "Gärtnern im Quadrat" setzte die mühsame Arbeit beim Anbau von Gemüse und Blumen in langen Reihen und mit weiten Abständen ein Ende. Die damals entwickelte Anbaumethode mit Quadraten wird heute noch praktiziert, und mittlerweile gibt es eine weltweite Fangemeinde dieser Form des Gartenbaus. Seit Anfang Mai waren auch im Altmannsteiner Ortsteil Tettenwang 20 Kids Feuer und Flamme.

„Corona bedingtes Garteln“

Wie im normalen Tagesablauf mussten alle Beteiligten auch die Hygienevorschriften einhalten. Nach einer kurzen Erklärung und Einweisung fanden der 20 Mädchen und Buben erhielt jedes von ihnen ein Quadratbeet. „In Art eines Hochbeetes werden jeweils zehn Quadrate unterteilt und diese von rührigen Kindern bepflanzt“, erzählt Irene Feigl von der Idee. Als erstes mussten die Kids die zwanzig Felder mit guter Wachserde befüllen und vorbereiten. Die Grundidee mit der Längeneinheit "foot" ist einfach: es wird Platz gespart. Einerseits entfällt die Fläche, die im konventionellen Garten zwischen den Beeten als Gehweg gedacht ist. Auch der Abstand zwischen den Reihen mit den Pflanzen wird viel geringer. Im Hausgarten müssen auch diese Flächen gepflegt werden, beim Quadratgarten fällt diese Arbeit weg. Die Beete im Quadratgarten können Hochbeete mit einer geringen Höhe von 25 bis 30 Zentimetern sein. Im Garten kann unter der Umrandung ein Gitter als Schutz vor Wühlmäusen angebracht werden. Als Substrat reicht ganz normale Gartenerde, die vor der Aussaat oder dem Setzen von Pflänzchen mit Gemüsedünger aufgewertet werden kann. „Die Kindern haben Kohlrabi, Tomaten, Gurken, Salat und Zwiebel – aber auch verschiedene Sommerblumen gepflanzt“, erzählt Irene Feigl

Viel Gemüse auf kleiner Fläche

Ansonsten ging es in den Feldern geometrisch und mathematisch überschaubar zu: die Beete wurden mit Holzlatten in Quadrate von 80 mal 80 Zentimetern Länge unterteilt. In ein solches Grundquadrat passen je nach endgültiger Größe der Pflanzen: eine Tomate, eine Paprika, zwei Gurken, vier Salatköpfe, neun Buschbohnen oder 16 Radieschen. Hierbei mussten die OGV-Kids beachten, dass hochwachsende Pflanzen so zu setzen sind, dass sie das andere Gemüse nicht überschatten. „Im Hausgarten reicht pro Person ein Beet, wenn mehrmals täglich frisches Gemüse geerntet werden möchte“. Diese Easy Gardening-Methode kann für alle Gartensituationen eingesetzt werden: im klassischen Nutzgarten, im kleinen Schrebergarten, auf dem Dachgarten, auf dem Balkon oder im sonnigen Hinterhof. Besonders junge Gartenanfänger freundeten sich schnell mit dieser übersichtlichen Anbaumethode an. Und das sind längst nicht alle Vorteile, wie Kindergruppenleiterin Irene Feigl beschreibt: es erfordert wenig Zeitaufwand, Unkraut hat wenig Platz und die Arbeit mit einfachen und leichten Gartengeräten macht einfach Spaß – ideal für unseren OGV-Nachwuchs also! Natürlich gabs auch ein paar kleine Nachteile: so trockneten die Hochbeete schneller aus als Gartenboden und mussten daher ausreichend gewässert werden; manche Schädlinge hatten es leichter, zum Beispiel Erdflöhe und Wurzelläuse. Die Anschaffungskosten für ein Quadratbeet sind je nach Ausführung höher, aber das hat Vereinsvorsitzender Reinhard Eberl für die OGV-Kids bestens mit witterungsbeständigem Holz vorbereitet.

Selbstgemacht schmeckt noch besser

Riesengroß war die Freude in dieser Woche beim Abernten der quadratischen Gartenbeete. An Ort und Stelle auf dem Feld wurde alles Gemüse grob saubergemacht und dann ging es in die Küche des nahegelegenen Dorfgemeinschaftshauses in der Dorfmitte. Unter Mithilfe einiger Mütter ging es mit viel Freude und Elan ans Werk: die Gelbe Rüben wurden abgeschält, ebenfalls Kartoffeln, Zwiebel, Lauch und Paprika. Alles zusammen kam klein geschnitten in einen großen Topf, wurde unter fachmännischer Leitung von Irene Feigl aufgekocht, gewürzt, abgeschmeckt und püriert. „Lecker, unsere selbstgemachte Suppe“, gaben die OGV-Kids lautstark von sich. Und wahrlich: die Suppe schmeckte nicht nur den Kindern prächtig. Mit leckerem Brot und Apfelsaft aufgewertet war es ein herrliches Mittagessen im Dorfgemeinschaftshaus.

"Square Foot Gardening" beim OGV Tettenwang

Endlich ist der Frühling da, und wir können es kaum erwarten, zu säen und zu pflanzen“ – so die riesengroße Freude von rund zwei Dutzend Kinder von der OGV-Kindergruppe Tettenwang. „Nachdem die Nachtfröste allmählich aufhören, wollen wir mit Schwung ins Gartenjahr 2021 starten“, mit diesen Worten lud Gruppenleiterin Irene Feigl die örtlichen Kinder zur Frühjahrsaktion ein – und knapp zwei Dutzend haben spontan ihr Mittun kundgetan. Erstmals bietet der Obst- und Gartenbauverein Tettenwang in diesem Jahr das „Square Foot Gardening“ – zu Deutsch „Gärtnern im Quadrat“ – der Kindergruppe an. Und die Resonanz war immens groß – innerhalb weniger Tage waren die 20 Plätze gefüllt.

„Gemüse auf kleinster Fläche“

Mit jedem Sonnenstrahl treibt es Haus- und Hobbygärtner hinaus in den Garten zum Säen, Pflanzen und Anbauen. Gewöhnlich werden im Nutzgarten Gemüse und Blumen traditionell in langen Reihen ausgesät und angepflanzt. Doch es geht auch anders - nämlich bequem und einfach mit quadratischen Hochbeeten. Das in den 1980-er Jahre in Mode gekommene "Gärtnern im Quadrat" setzte die mühsame Arbeit beim Anbau von Gemüse und Blumen in langen Reihen und mit weiten Abständen ein Ende. Die damals entwickelte Anbaumethode mit Quadraten wird heute noch praktiziert, und mittlerweile gibt es eine weltweite Fangemeinde dieser Form des Gartenbaus. Seit vergangenem Samstag nun auch im Altmannsteiner Ortsteil Tettenwang. 

„Corona bedingtes Garteln“

Dank des rührigen OGV-Vorstandsteams mit Reinhard Eberl und Richard Feigl an der Spitze entstand in der gegenwärtigen Coronazeit der drängende Wunsch nach Mobilität, Aufbruch und Aktionen für den OGV-Nachwuchs. Während bisher alle Jahre in Gruppen OGV-Aktionen den Zusammenhalt und das Miteinander gepflegt wurden, musste nun wegen den Hygienevorschriften ein neuer Weg des gemeinsamen Tuns gefunden werden. „Gesagt – getan! Und so entstand das Gärtnern im Quadrat“, erzählt Irene Feigl, die Leiterin der OGV-Kindergruppe „Gartenwichtel“. Beim Square Foot Gardening geht es darum, auf kleinster Fläche viele verschiedene Gemüsesorten zu kultivieren. Schreinermeister Reinhard Eberl zimmerte dazu auf dem Feld die quadratischen Gemüsebeete zusammen (Bild), während Irene Feigl sich um die Information an die Dorfkinder kümmerte und innerhalb kürzester Zeit alle 20 möglichen Quadratbeete vergeben hatte. „In Art eines Hochbeetes werden jeweils zehn Quadrate unterteilt und diese von rührigen Kindern bepflanzt“, erzählt Irene Feigl von der Idee. Das nahe der Jagdhalle zur Verfügung gestellte Gemüsefeld können die OGV´ler für die Kinderaktion nutzen. Bis jedoch die Pflanzaktion beginnen konnte, mussten entsprechende Vorbereitungen getroffen werden. „Genau 20 Kinder haben sich gemeldet und somit sind alle Beete vergeben“, erklärt die begeisterte Gartlerin Irene Feigl. Im Laufe der vergangenen Woche kamen alle Kinder – getrennt nach Haushalten – und haben eine individuelle Vogelscheuche gebastelt. Am Samstag war es dann soweit: die OGV-Kids haben vor Ort am Beet das Gärtnern im Quadrat kennengelernt und jeder für sich gepflanzt und gesät. Aufgrund der Coronaregeln wurde sowohl das Basteln, als auch das Arbeiten so organisiert, dass gleichzeitig immer nur die Kinder eines Hausstandes vor Ort waren.

Pflege mit geringem Aufwand

„Als erstes müssen wir die zwanzig Felder mit guter Wachserde befüllen und vorbereiten“, erklärte Feigl den Kindern. Die Grundidee beim "Square Foot Gardening" (kommt von der Längeneinheit "foot" = Fuß) ist einfach: es wird Platz gespart. Einerseits entfällt die Fläche, die im konventionellen Garten zwischen den Beeten als Gehweg gedacht ist. Auch der Abstand zwischen den Reihen mit den Pflanzen wird viel geringer. Schließlich müssen auch diese Flächen gepflegt werden. Im Quadratgarten fällt diese Arbeit weg. Die Beete im Quadratgarten können Hochbeete mit einer geringen Höhe von 25 bis 30 Zentimetern sein. Im Garten kann unter der Umrandung ein Gitter als Schutz vor Wühlmäusen angebracht werden. Als Substrat reicht ganz normale Gartenerde, die vor der Aussaat oder dem Setzen von Pflänzchen mit Gemüsedünger aufgewertet werden kann. „Die Kindern haben verschiedene Gemüsesorten gepflanzt, wie z.B. Kohlrabi, Tomaten, Gurken, Salat und Zwiebel – aber auch verschiedene Sommerblumen“, erzählt Irene Feigl.

Viel Gemüse auf kleiner Fläche

Ansonsten geht es ganz geometrisch und mathematisch überschaubar zu: die Beete, die zur einfacheren Bearbeitung bis zu einem Meter Seitenlänge aufweisen, wurden mit Holzlatten in Quadrate von 80 mal 80 Zentimetern Länge unterteilt. In ein solches Grundquadrat passen je nach endgültiger Größe der Pflanzen: eine Tomate, eine Paprika, zwei Gurken, vier Salatköpfe, neun Buschbohnen oder 16 Radieschen. Hierbei mussten die OGV-Kids beachten, dass hochwachsende Pflanzen so zu setzen sind, dass sie das andere Gemüse nicht überschatten. „Im Hausgarten rechnet pro Person ein Beet, wenn mehrmals täglich frisches Gemüse geerntet werden möchte“. Diese "Easy Gardening"-Methode kann für alle Gartensituationen eingesetzt werden: im klassischen Nutzgarten, im kleinen Schrebergarten, auf dem Dachgarten, auf dem Balkon oder im sonnigen Hinterhof. Besonders Anfänger im Gärtnern freunden sich gern und schnell mit dieser übersichtlichen Anbaumethode an. Und das sind längst nicht alle Vorteile, wie Kindergruppenleiterin Irene Feigl beschreibt: es erfordert wenig Zeitaufwand, Unkraut hat wenig Platz und die Arbeit mit einfachen und leichten Gartengeräten macht einfach Spaß – ideal für unseren OGV-Nachwuchs also! Natürlich gibt’s auch ein paar kleine Nachteile. So trocknen Hochbeete schneller aus als Gartenboden und müssen daher ausreichend gewässert werden; manche Schädlinge haben es leichter, zum Beispiel Erdflöhe und Wurzelläuse. Die Anschaffungskosten für ein Quadratbeet sind je nach Ausführung höher, aber das hat Vereinsvorsitzender Reinhard Eberl für die OGV-Kids bestens mit witterungsbeständigem Holz vorbereitet.

Sonnenblumenwettbewerb 2020 ein Erfolg

Corona zum Trotz: 21 Emsige Gartenwichtel in Aktion

Dass dieses Jahr wegen Corona alles anders ist, stellte auch beim sonst so rührigen Obst- und Gartenbauverein Tettenwang alles in den Schatten. Keine Jahresversammlung, keine OGV-Aktionen, keine vereinsmäßigen Treffen. Aber halt! Da war doch was? Die Idee von Vereinsmitglied Ludwig Beck nahmen die beiden engagierten OGV-Chefs Reinhard Eberl und Richard Feigl auf und versuchten damit die gegenwärtig nicht einfache Situation zu entschärfen und so gut wie möglich, Kontakte zu den Mitgliedern zu halten. Besonderes Augenmerk legten die beiden Gartlerchefs auf den OGV-Nachwuchs. So wurde mit der Leiterin der OGV-Kindergruppe „Emsige Gartenwichtel“, Irene Feigl, die Idee „Sonnenblumenaktion 2020“ ins Leben gerufen. Am Samstag fand die nachahmenswerte Aktion seinen feierlichen Abschluss mit der Siegerehrung.

„Sonnenblumen erfreuen unser Herz“

Mehrere Blühflächen wurden in den letzten Jahren in unserer Region angelegt. Bei den vielen traumhaften sonnigen Tagen des äußerst besonderen Jahres 2020 kommen die vielen Aktionen der Gartenbauvereine den Bienen, Hummeln, Wildbienen – und natürlich den betrachtenden Menschen in den Dörfern und Städten zugute. Seit vielen Jahren schwärmt der Tettenwanger Imker Ludwig Beck für Blumen jeder Art – kein Wunder, denn seine Bienen suchen die Vielfalt der Garten- und Wiesenblumen den ganzen Sommer über auf. Auf seinem nahe Tettenwangs liegenden Waldgrundstück hat sich der Gartler und Imker in den letzten Jahren eine schöne Oase geschaffen – alles zu Gute seiner fleißigen Bienen. Die Idee des Obst- und Gartenbauverein eine Sonnenblumenaktion zu unterstützten, fand bei dem 62jährige Imker sofort positive Resonanz, und so stellte er kurzerhand einen Teil seines Grundstücks für das neue Sonnenblumenfeld zur Verfügung. Und noch mehr: Ludwig Beck bereitete zusammen mit seinen beiden Enkelkindern und dem OGV-Team der „Emsigen Gartenwichtel“ alles für die „Sonnenblumenpatenschaften“ vor. Und dann ging alles ganz schnell: das OGV-Team säte ausgewählte Sonnenblumenkerne in die Erde und nachdem die Eisheiligen Pankraz, Servaz, Bonifaz und die kalte Sophie Mitte Mai vorüber waren, durfte sich jedes Kind eine Sonnenblume aussuchen. Ludwig Beck bereitete für jedes der knapp zwei Dutzend Kinder ein Schild aus Holz und einen entsprechenden Holzpflocken vor.

Nun war es Aufgabe der „Emsigen Gartenwichtel“ die Schilder zu bemalen und an den ausgesuchten Sonnenblumen zu markieren. „Sage und schreibe 21 Kinder haben sich beteiligt“, freut sich heute noch die Leiterin der OGV-Kindergruppe, Irene Feigl, über die spontane Bereitschaft der Kinder. Dank der Unterstützung der Eltern, war die Nachfrage wunderbar. Im Lauf der Wochen wurden die Pflöcke zum Anbinden eingeschlagen und mit Insektenhotels und Holzherzen verziert – ein kleines Schmuckstück und Naturoase entstand von Woche zu Woche. Damit alles reibungslos verlaufe und am Ende auch das gewünschte Ziel – eine hochragende, gesunde, gelbblühende Sonnenblume – erreicht wurde, bekam jedes Kind einen sogenannten Beobachtungsbogen von der OGV-Leiterin überreicht. Zusammen mit den Eltern wurden die gewünschten Ziele besprochen. Im Mittelpunkt stand natürlich die „Gemeinschaftsaktion im Rahmen Corona“ – d.h. eine Gruppenbildung darf es zu keiner Zeit geben. Vielmehr müssen die OGV-Kids eine Eigeninitiative entwickeln, sich „selbstständig“ und „bewusst“ um die jungen Sonnenblumensprößlinge zu kümmern. Die Idee war geboren und die Voraussetzungen für ein gutes Wachstum gegeben. Alle von den OGV-Gartenwichteln getanen Arbeiten und die Beobachtungen der Sonnenblumen wurden dokumentiert. In Eigenverantwortung musste jedes Kind in Zusammenarbeit mit den Eltern oder größeren Geschwistern, sich als Pate um die zugeteilte Sonnenblume kümmern. „Es ist so schön, die ausgewählte Sonnenblume zu betreuen, sie zu pflegen, zu harken und zu gießen“, schwärmte der Großteil der Kinder bei der Schlussveranstaltung.

„Wir haben jede Woche auf dem Sonnenblumenfeld vorbeigeschaut, den ständig höher werdenden Stängel bewundert und uns gefreut, dass Dank des Regens und der Sonne alles so gut und schnell gewachsen ist“, meinten die begeisterten Kinder. Ganz wichtig war den OGV-Kids dies alles gewissenhaft zu tun – und dies „ohne“ jeglichen Kontakt mit den anderen Kindern! Das war natürlich ein Novum, denn sonst sind es die Kinder gewöhnt, alles in „Gemeinschaftsaktion“ zu machen. „Es ist natürlich sehr schade, wenn sich die Kinder nicht treffen und ausplaudern können“, so Leiterin Irene Feigl. Aber umso mehr erfreute es Irene und Richard Feigl, wie sie die Eigendynamik bei den Kindern und deren Familie sich entwickeln sahen. Die Kommunikation erfolgte über eine extra zu diesem Zweck eingerichtete WhatsApp Gruppe – so konnten die neuen Medien auch für diesen Zweck bestens genutzt werden. Imker Ludwig Beck, der täglich das Sonnenblumenfeld besuchte und bei allen Dingen unter den bekannten Hygienevorschriften eifrig mithalf, hatte von den vielen Vorbereitungsarbeiten mit der Herstellung der hölzernen Schilder und Pflöcke auch die die Insektenhotels für die zwei Dutzend Kinder vorbereitet. Groß ist seien Freude heute noch, dass diese einmalige „Sonnenblumenaktion“ in den schwierigen Corona-Zeiten sich so positiv entwickelte.

„Größe allein nicht entscheidend“

Nach gut 100 Tagen Pflege der Sonnenblumen stand am vergangenen Samstag die Siegerehrung der „Emsigen Gartenwichtel“ an. Die Größe allein war nicht ausschlaggebend, vielmehr entschieden am Ende ganz andere Kriterien die Sieger. „Da zählte vor allem der Fleiß beim Arbeiten, d.h. wie oft die Kinder als Sonnenblumen-Paten die Blumen besucht, geharkt, gegossen oder gepflegt haben“, beschreibt Irene Feigl die Ausgangssituation. Wie viele Teller hat die eine Sonnenblume bzw. wie ist ihr Wuchs? Sieht die Pflanze kräftig und gesund aus? Braucht sich vielleicht einen Dünger oder auch ein gutes Wort? Sicherlich sind es die meisten gewohnt, nach der Größe der Sonnenblume die Sieger zu ermitteln. Dies war bei den „Emsigen Gartenwichtel“ anders, denn wie große die Blume an Ende wird, hat viele ausschlaggebende Punkte. Entscheidend war die Verantwortung und das ständige „Kümmern“ der Kinder für die Sonnenblumen – nicht die Größe, eben das Gesamterscheinungsbild. Jedes der am Wettbewerb teilnehmenden Kinder konnten zu jeder beliebigen Zeit zur Pflege ihrer Blume gehen.

„Damit waren alle vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen eingehalten, denn die Kinder hatten miteinander möglichst wenig Kontakt untereinander“, so Irene Feigl. Zusammen mit ihren Eltern fanden sich am vergangenen Samstag alle Kinder zur Siegerehrung und Preisverleihung für die schönsten und größten Sonnenblumen ein. Die Bronzemedaille und damit Platz 3 holte sich die vierjährige Sarah Koch von der Ahornstraße 2. Auf Platz 2 – und damit die Silbermedaille – sicherte sich die fünfjährige Hanna Kröker von der Birkenstraße 10. Im Gesamtklassement auf Platz 1 – und damit die Goldmedaille – holte sich die 9jährige Magdalena Kraus vom Steinbuckel 4. Alle am Sonnenblumenwettbewerb teilnehmenden Kinder der OGV-Gruppe „Emsige Gartenwichtel“ durften sich aus vielen Sachpreisen einen Wunschpreis aussuchen. Die drei Erstplatzierten konnten zwischen Gutscheinen fürs Kelheimer Kino, fürs Erlebnisbad Keldorado oder für die Salzgrotte in der Bad Gögginger Therme wählen. Damit nicht genug: zur Stärkung gab es alle Anwesenden deftigen Apfeldatschi und kühle Apfelschorle bei den hochsommerlichen Temperaturen. Nicht nur die OGV-Kids und die Eltern waren zufrieden. Die Jury mit OGV-Chef Reinhard Eberl und Schriftführerin Sonja Eberl zeigte sich sehr angetan von dem OGV-Nachwuchs. Für sein großes Engagement bekam Ludwig Beck einen Gutschein für das Lagerhaus Koch in Altmannstein.

13 Kinder bauen Nisthöhlen für die Vögel

„Das war heuer überhaupt kein Winter und wir konnten nicht mal Schlittenfahren“, so ärgern sich nicht wenige Kinder, grade jetzt in den Faschingsferien. Sei es der Klimawandel oder eben nur, dass es immer schon milde Winter gegeben hat. „Da wir dies nicht ändern können, schauen wir mit unseren Kindern positiv in die Zukunft und versuchen mit geeigneten kreativen Aktionen und Spielen unsere jungen Vereinsmitglieder entsprechend abwechslungsreich zu motivieren“, schildert OGV-Vizechef Richard Feigl. Nach dem kürzlichen Einsatz beim Imker versammelten sich am Aschermittwoch erneut gut ein Dutzend OGV-Kids zu einem Bastelvormittag bei der Familie Beck. Zusammen mit Eltern und Großeltern machten sich die 13 Kinder mit großem Elan und Freude an die Arbeit zum Basteln und Bemalen von Vogelnistkästen. Ludwig Beck hatte bereits im Vorfeld das Holz für die Nistkästen vorbereitet, sodass diese nur noch zusammengeschraubt werden mussten. Dann kam für die Kinder der wunderbare Part des Bemalens, bei dem der Ideenreichtum groß war. Bei selbstgebackenem Kuchen und selbstgepressten Apfelpunsch klang der Bastelvormittag aus. Alle Kinder – und die helfenden Opas – waren sich einig: „Das war eine wunderbare Ferienbeschäftigung und passend für das Wetter optimal“.

"Gartenwichtel" beim Imker Ludwig Beck

„Mit den ersten Sonnenstrahlen in diesem Jahr wagen sich auch schon die ersten Bienen aus ihrem warmen Zuhause und erkunden die Gegend nach Blühendem. Dass es längst noch nicht so weit ist und der Winter durchaus nochmal mit Schnee und Kälte kommt, hinderte Imker Ludwig Beck nicht daran, am vergangenen Samstag 15 Kinder der OGV-Gruppe „Gartenwichtel“ über die „Arbeit des Imkers im Winter“ zu zeigen.

„Bienen sind einfach wunderbar“

Zunächst schauten die äußerst interessierten Mädchen und Buben verschiedene Bienenbehausungen an. „In der Natur sind die Wildbienen in hohlen Baumstämmen beheimatet und bauen dort ihre Nester und Waben“, erklärte der engagierte Imker. Früher hatten die Imker ihre Bienenvölker in „Bienenkörben“ untergebracht. Das war immer sehr schön, wie die fleißigen Tierchen ihren Nektar in die Bienenkörbe brachten. „Heutzutage verwenden die Imker ausschließlich Bienenkasten in der Imkerei“, so der 62jährige Ludwig Beck. Eine wichtige Erkenntnis gab es am Ende für die interessierten „Gartenwichteln“: „Der Imker muss die Kästen immer sauber halten und sukzessive wieder neue Rahmen einsetzen“, so einige Kinder. Doch was hat der Imker schließlich außer der vielen Arbeit von den Bienen? „Der Imker hat die Erzeugnisse Honig und Wachs“, meinten viele. Und da waren sie erstaunt, als sie den süßen Honig aus den Gläsern probieren durften und die wohlriechenden Bienenwachskerzen in die Hände nehmen durften.

Insektenhotel für die Wildbienen

Unzählige verschiedene Wildbienen gibt es in der freien Natur. So wie alle Tiere suchen auch Wildbienen ständig nach Beheimatungen. Deshalb lud OGV-Kindergruppenleiterin Irene Feigl die 15 Kinder zu einer Bastelstunde ein. Das erklärte Ziel von allen war ein kleines Insektenhotel für Wildbienen. Mit Hilfe von Blechbüchsen ging es an die Arbeit, diese mit bunten Farben und Motiven zu bemalen. Das machte den Kleinen sichtlich Freude. Unterstützt wurden die OGV-Kids von ihren Eltern und Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins. In die Blechbüchsen wurden kleine Holzstücke mit einer Öffnung eingesteckt. Darin können die Wildbienen eine Heimat finden. Zahlreiche bunte Insektenhotels – oftmals mit aufgemalten Bienen verziert - entstanden so innerhalb einer Stunde – die Freude bei den Kindern war echt riesengroß. Doch das wars noch längst nicht. Sichtlich freudig zeigten sich die kreativen Kinder beim Basteln einer selbstgedrehten Bienenwachskerze. Aus Wabenplatten und einem Stück Docht zauberten die Kids mit ihren Helferinnen und Helfern wohlduftende Bienenwachskerzen. Die Freude war riesengroß über die Meisterwerke.

Imker Ludwig Beck zeigte den Kindern auch das Gießen von Kerzen. Schließlich füllte der passionierte Imker jedem Kind ein mitgebrachtes Schraubglas mit wohlriechendem und leckersüßem Honig. Zwischendurch sorgte seine Tochter Andrea Kröker mit selbstgebackenem Kuchen und Apfelpunsch für Stärkung der emsigen Gartenwichtel. Das Fazit der Erkundungstour ist eindeutig positiv. Jedes der 15 Buben und Mädchen brachte nach getaner Arbeit eine Menge an Erkenntnisse zu Bienen und zusätzlich eine wohlriechende Bienenwachskerze, ein leckeres Glas Waldhonig und ein selbstgebasteltes Insektenhotel mit nach Hause.

Kartoffelsuppe und Folienkartoffel

Was in fünf Monaten aus einer kleinen Kartoffel alles werden, darüber staunten kürzlich die OGV-Kids der Gruppe „Die fleißigen Gartenwichtel“ vom Obst- und Gartenbauvereins Tettenwang bei der Ernte. Mit großer Freude legten die Kinder im Mai die Saatkartoffeln in die Bifänge am gemeindeeigenen Kartoffelacker nahe der Jagdgenossenschaftshalle. In der Zwischenzeit der Reifephase mussten die Pflanzen von zahlreichen Kartoffelkäfern befreit werden, damit diese die Blätter nicht komplett abfrasen. Am letzten Septemberwochenende war es nun an der Zeit, die Früchte der Arbeit zu ernten. Ausgerüstet mit Handschuhen, Eimern und Stiefeln zogen die freudestrahlenden Kinder zum Kartoffelklauben auf den Acker. Mit Unterstützung einiger Papas und Mamas war schnell einige Schubkarren und Körbe mit den gelben Knollen gefüllt. Dann begann der gemütliche Teil: „Zunächst legten wir in Alufolie gewickelte Kartoffeln in die vorbereitete Glut am Spielplatz an der Ahornstraße und stellten einen Topf Kartoffelsuppe zum Warmhalten hinein“, erzählt Richard Feigl, der 2.Vorsitzendes des OGV Tettenwang. Während der Garzeit durfte auf dem Vereinskartoffelfeld ordentlich weitergesammelt werden. Nachdem Anton Treffer die Reihen ungespritzter Biokartoffeln mithilfe einer Sense vom gröbsten Unkraut befreit hatte, fuhr er mit dem Roder über das Feld.  Hierbei wurde mit großer Begeisterung beobachtet, wie es die Kartoffeln aus dem Boden schleuderte. Als die Ernte gerecht verteilt war, durften sich alle zwölf Teilnehmer mit Kartoffelsuppe und Folienkartoffeln an der Sitzgruppe am Spielplatz stärken.

 

 

"Vielfalt Streuobst - Beiß rein" - Emsige Gartenwichtel holen 2.Platz auf Kreisebene

„Wieder einmal macht der OGV-Nachwuchs Aufsehen: die "emsigen Gartewichtel“ holen den 2.Platz im Kreisverband Eichstätt

Die Streuobstwiese steht auf der Roten Liste der gefährdeten Biotoptypen und ist von der vollständigen Vernichtung bedroht. Der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege kämpft seit langem um ihren Erhalt – u.a. jetzt mit seinem allerersten Kinder- und Jugendwettbewerb. Mit dem landesweiten Wettbewerb schenkte der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V. diesem Biotop noch mehr Aufmerksamkeit. Eingeladen zur Teilnahme waren alle 72 Kreisverbände in Bayern, u.a. der Kreisverband Eichstätt mit den folgenden 13 Ortsvereinen nach ABC: Bitz, Böhmfeld, Buxheim-Tauberfeld, Eitensheim, Haunstetten, Hofstetten, Kösching, Laimerstadt-Ried, Mendorf, Nassenfels, Pfraundorf, Pietenfeld und Tettenwang.

Viele Aufmerksamkeit für Streuobstwiesen

Der Kinder- und Jugendwettbewerb „Streuobst-VielfaltBeiß rein!“ wurde auf Kreisebene ausgeschrieben und die Einladungen an alle Ortsverbände verschickt. Die Resonanz mit 13 Obst- und Gartenbauvereine war entsprechend groß, denn teilnahmeberechtigt waren alle Gartenbauvereine, die Kinder- und Jugendaktivitäten mit Streuobst in Landschaft, Dorf oder Garten durchführten. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen wurde generationenübergreifend den gefährdeten Streuobstwiesen mit all ihren Facetten und verborgenen Möglichkeiten neue Aufmerksamkeit geschenkt. Da Streuobst im Erwerbsobstanbau wenig profitabel erscheint, wird die Streuobstwiese mancherorts vernachlässigt oder anderweitig ersetzt. Doch dieser einzigartige Biotoptyp prägt das örtliche Landschaftsbild und bietet Pflanzen und Tieren die Möglichkeit, sich zu entfalten. "Das gärtnerische Wissen rund ums Streuobst droht, verloren zu gehen, wenn es nicht mit der jüngeren Generation geteilt wird", betont Kreisfachberater Peter Hecker. Letzten Endes werde die Jugend einmal entscheiden, welchen Wert diese Flächen für sie einnehmen und ob sie erhalten werden sollten. Dass 2018 bei dem Jahrhundertsommer die Streuobstwiesen mit süßestem Obst prall behangen waren, unterstrich die Aktion zusätzlich.

Obstpresse für saftige Äpfel

Nach dem Jahrhundertsommer erfolgte die Einsendung der Wettbewerbsunterlagen, untermauert mit zahlreichen Bildern, aber auch mittels moderner Datenträger. Eine Jury von Mitgliedern aus der Verbandsleitung des Gartenbaukreisverbandes hatte die Aufgabe, entsprechend eines Bewertungsbogens das eingereichte Material zu sichten. Und dann wurde es wirklich spannende, denn was die Nachwuchs-Mitglieder der Obst- und Gartenbauvereine lieferten, war/ist hervorragend stark. Deshalb hatte es die Jury wirklich nicht einfach. Nach der Punktevergabe hatte die Kindergruppe der "Gartenzwerge" vom OGV Böhmfeld die Nase vorne. Ihnen folgten mit nur hauchdünnem Abstand die "emsigen Gartenwichtel" des Obst- und Gartenbauverein Tettenwangs mit der Silbermedaille. Den 3.Rang belegten die Kinder- und Jugendlichen vom Obst- und Gartenbauverein Nassenfels. Die Preisverleihung fand kürzlich im Rahmen der Mitgliederversammlung in Gaimersheim statt. Der erstplatzierte Ortsverein Böhmfeld erhielt eine große Obstpresse als Handgerät, der Zweitplatzierte OGV Tettenwang eine etwas kleinere Obstpresse und schließlich der Drittplatzierte OGV Nassenfels ein Dörrgerät. Zusätzlich erhielten alle Teilnehmer erhalten eine handbetriebene Apfelschälmaschine. Die Erstplatzierten dürfen kostenlos zur Landesgartenschau nach Wassertrüdingen fahren.

 

 

OGV-Jugend bastelt Mooskränze

Die Adventszeit ist die besonderste Zeit im Jahr, denn aufgrund der wenigen Sonnenstunden wird es bald finster und die Menschen verbringen die meiste Zeit im Haus. Während ein Großteil der Kinder die Zeit vor dem Fernseher und Computer verbringen, haben sich die gut zwei Dutzend Mitglieder der OGV-Kinder- und Jugendgruppe seit 2012 zusammengefunden und sich das Ziel gesetzt: „Wir wollen so viel Zeit wie möglich in und mit der Natur und in der Gruppe verbringen“. Dies ist den gegenwärtig 30 Kinder und Jugendlichen bestens gelungen. Unzählige Gruppenveranstaltungen legten die begeisterten Jugendlichen an den Tag. So schnitzten sie im Frühjahr Maipfeifferl, unternahmen mehrere Radtouren, pressten Apfelsaft, schnitten Sauerkraut, bastelten Insektenhotels und Nisthöhlen und fertigten diese Tage aus Naturmaterialien Mooskränze und Mooskugeln. Seit Anbeginn ist Silvia Bogenberger die treibende Kraft und die ideengebende gute Seele der OGV-Kinder-/Jugendgruppe. In den sechs Jahren hat sie mit den Mädchen und Buben nicht nur viel gebastelt, sondern auch im Ort Tettenwang die öffentlichen Flächen von Unrat sauber gehalten und zur Adventszeit unter Mithilfe ihres Mannes Helmut einen Christbaum beim Gemeindestadel aufgestellt. Dieser erfreut nicht nur die Dorfbewohner, sondern alle vorbeifahrenden Gäste in Tettenwang. Ausgerüstet mit wettersicherer Kleidung machten sich exakt ein Dutzend Mädchen und Burschen am zweiten Adventswochenende auf den Weg in den Wald, um sich die benötigten Materialien zu holen. Dazu zählten frisches Moos, Tannenzapfen, Bucheckern, Fichtenzweige u.v.a.m. Mit Heißkleber, Basteldraht, Messer und Scheren fertigten die begeisterten Jugendlichen mit Silvia Bogenberger in ein paar Stunden tolle adventliche Kränze und Kugeln. Geschmückt wurden diese noch mit weihnachtlicher Deko – und dann freuten sich alle. Natürlich durfte auch eine Tasse warmen Tee und Plätzchen nicht fehlen – denn Gemeinschaft steht beim OGV-Nachwuchs stets im Mittelpunkt.

OGV-Jugendlichen schmücken Christbaum

1.Teil: Selbst ausgesucht, selbst abgeschnitten und selbst ins Dorf gebracht: der Christbaum 2018, welchen die OGV-Jugendlichen in Eigenregie holten....

Wenige Tage vor dem 1. Advent machte sich ein starkes Team der OGV Jugendlichen aus Tettenwang auf dem Weg in den naheliegenden Wald um mit Unterstützung der beiden OGV-Kindergruppenleiter Helmut und Silvia Bogenberger  einen schönen, stattlichen grünen Christbaum für den neuen Dorfmittelpunkt am Gemeindestadel zu suchen. „Wir haben gesucht - und wir haben gefunden“ — so der einstimmige Tenor der Siebenergruppe. Ausgerüstet mit Säge und Beil machten sich die Burschen an die Arbeit, schnitten den Fichtenbaum ab und brachten ihn dann ins Dorf. Am Dorfplatz angekommen wurde die Fichte in den Boden geschlagen, senkrecht aufgestellt und mit einer Lichterkette geschmückt. Und bei Anbruch der Dunkelheit leuchtete der Christbaum - sehr zur Freude der sieben Jugendlichen und der Dorfbewohner von Tettenwang. Aufgrund des Abrisses vom ehemaligen Schulhaus herrscht in der Dorfmitte Großbaustelle. Alle wichtigen Utensilien der örtlichen Vereine Feuerwehr, Obst- und Gartenbauverein sowie der Landjugengruppe wurden in den "Gemeindestadel" an der Sternstraße gebracht. In wochenlangen mühevollen Arbeiten brachten fleißige Helfer und Helferinnen den Gemeindstadel auf Hochglanz. Erstmals wollen die Verantwortlichen aller örtlichen Vereine in diesem Jahr eine sogenannte "Zwischenjahrfeier" oder "Hüttenzauber" veranstalten. Als Termin wurde bereits Samstag, 29.Dezember, festgelegt. Unter Beteiligung aller örtlichen Vereine soll es ein gemütlicher Abend bei "Hüttenzauber" und allerlei Überraschungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden. Sobald nähere Einzelheiten feststehen, erfolgt eine Info an die Dorfbevölkerung. Der Erlös aus dem "Hüttenzauber" kommt dem Dorfgemeinschaftshaus Tettenwang zugute.

Teil 2: Am Vorplatz des Gemeindestadels wurde die Fichte angebracht und mit einer Lichterkette geschmückt...
Teil 3: Herrlich ist der Anblick des mit vielen Lichtern geschmückten Christbaums am Gemeindestadel - groß ist die Freude bei den Tettenwangern....ein super Kompliment an die sieben Burschen + Helmut & Silvia....

19 Gartenwichtel backen & kochen im Herbst

Bei strahlendem Herbstwetter verbrachten 19 Gartenwichtel des Obst- und Gartenbauvereins Tettenwang zusammen mit einigen Betreuerinnen am vergangenen Samstagvormittag eine kostbare Zeit. Zum Thema „Wir verwerten die Gaben unserer Streuobstwiese“ machten sich die Mädchen und Buben begeistert an die gestellten Aufgaben. Zum Auftakt galt es, aus den vorhandenen süßen Äpfel mit dem Thermomix unter Anleitung von Sonja Eberl schmackhaftes Apfelmus herzustellen und dann saftige Apfel Muffins aus Äpfeln der Tettenwanger Streuobstwiese zu backen. Kein Wunder, dass dies den OGV-Kids sichtlich großen Freude bereitete. Wir basteln „Lustige Gesellen aus Holz“ lautete der Slogan von Bettina Pöppel, welche mit den Kindern kleine Insektenhotels aus Fichtenbalken herstellten. Bunt bemalt und geschmückt versprechen diese „Gesellen“ eine Auflockerung in der am Fußballplatz liegenden Streuobstwiese. Schließlich ging es im dritten Teil des samstäglichen Treffens um allerlei Bastelmaterial aus Gottes Schöpfung im Herbst. Aus den Naturmaterialien Nüsse, Kastanien, Bucheckern und Blätter bastelten die OGV-Kids unter Anleitung von Irene Feigl ein Eichhörnchen mit Nuss sowie ein Fabelwesen je nach Fantasie. Die Freude war bei den Kindern und fachlichen Anleiterinnen riesengroß – das Wetter bilderbuchschön. Schließlich gabs zum Schluss noch für jeden Teilnehmer ein süßes Geschenk von Sonja Eberl, welche für jedes Kind selbstgemachte Micky Mäuse und Mini Mäuse aus mit Schokolade überzogenen Äpfeln verschenkte. Lecker – kann man da nur sagen! Stolz und dankbar sind die Verantwortlichen des Obst- und Gartenbauvereins Tettenwang auf die rund 50 Kinder und Jugendlichen der beiden OGV-Kindergruppen, welche den rührigen Verein auf Trapp halten und damit bestens für die Nachwuchsarbeit im OGV aktiv sind. Die Zukunft des Obst- und Gartenbauvereins ist vollends gesichert.

Apfelsaftaktion der OGV-Kids begeistert

Dank des reichen Wachstums gibt es in diesem Jahre eine Rekord-Apfelernte in unserem Ort Tettenwang. Die OGV-Kids sammelten das süße Obst und veredelten es zu 150 Liter feinsten Apfelsaft

Vielerorts biegen sich die Äpfel- und Birnenbäume und dicht behangen zeigen sich in diesem Jahr die frühen und auch späten Sorten. Damit ist für viele „Freunde der Selbstversorgung“ der Startschuss gegeben, die von der Schöpfung Gottes reich geschenkten Gaben zu köstlichen Lebensmitteln zu verarbeiten. Die Mostliebhaber und Apfelsafttrinker kommen beim überdurchschnittlichen Erntejahr 2018 voll auf ihre Kosten und immer mehr Freunde der „Selbstversorger“ werden dazu angeregt, das süße Nass in Eigenregie zu produzieren. Dies dachten sich auch die Verantwortlichen des Obst- und Gartenbauvereins Tettenwang, die seit Jahren eine Streuobstwiese angelegt haben. Vollste Unterstützung fanden sie bei den Nachwuchsmitgliedern der OGV-Kids. Und so war es nur eine Frage der Terminvereinbarung, bis alle aktiven OGV-Kids mit Begeisterung beim Apfelpflücken an der Streuobstwiese nahe dem neuen Kinderspielplatz beim Sportplatz am Freitagnachmittag parat standen.

Super Rekorderntejahr 2018

Das Pressen von frischem, naturreinem Apfelsaft aus eigenen Gartenerträgen erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Nach dem es im Vorjahr nur ganz wenige Äpfel gab, sind heuer die Äste berstend voll – bei vielen Obstbäumen gibt es sogar abgebrochene Äste, welche dem Gewicht nicht mehr standhielten. „Es ist einfach schade, wenn das ganze süße Obst herunterfällt und verfault. Zudem ist frischgepresster Apfelsaft aus heimischen Obstbäumen ohne jegliche Zusätze, naturtrüb und schmeckt nicht nur unseren Kindern ganz prima“, erzählen die OGV-Verantwortlichen. Aus dieser Einstellung heraus entsprang der Wunsch eigenen Süßmost zu gewinnen. Voraussetzung war, dass möglichst viele sich an der Aktion beteiligen. Möglichkeiten der Selbstgewinnung gibt es mittlerweile bei verschiedenen Einrichtungen in der Umgebung, wie in Hemau, Neustadt, Abensberg usw. Da jedoch alle aufgrund der Superernte 2018 wochenlang ausgebucht sind, erhielt OGV-Chef Reinhard Eberl beim Mostverein Herrnwahlthann e.V. grünes Licht und so stand der Apfelsaftaktion nichts mehr im Weg. Doch der Reihe nach: Mit ausgespannten Folien standen die OGV-Kids am Freitagnachmittag bei sehr schönem Herbstwetter erwartungsvoll unter den verschiedenen Apfelbäumen. Als OGV-Vereinschef Reinhard Eberl auf den Baum stieg und diesen schüttelte, war die Freude bei den Kindern riesengroß, als alles „GUTE“ von oben kam.   Spannend waren die unterschiedlichen Ernteverfahren. Ob mit dem althergebrachten Apfelpflücker oder mit dem Baumschütteln – bald waren viele Eimer gefüllt. Viel Freude gabs bei der dritten Variante mit hochgehobenen Kindern, die dann die Äpfel vom Ast "brockten". Akribisch legten die Kids die süßen Mostäpfel mit Kübeln auf den bereitgestellten Autoanhänger, der innerhalb kurzer Zeit vollgefüllt war. Bei der Ernte wurde natürlich auch fleißig probiert und über die Unterschiede und Vorzüge der einzelnen Sorten diskutiert, die einst von OGV-Vorsitzenden Fritz Hecker gepflanzt worden waren. So schließt sich über Jahre hinweg ein Lebenskreis: „Manche pflanzen, manche hegen und pflegen und manche ernten“. Kein Wunder, dass nach dieser wichtigen Arbeit der von Silvia Eberl frisch gebackene Apfelkuchen großer Nachfrage erfuhr. Der erste Arbeitstag war geschafft – und viele gute Erlebnisse unter den Kindern gefunden. Alle waren sich einig: das war wieder mal sehr schön

Tags darauf gings dann gleich weiter. Im vollgeladenen Autoanhänger fuhr OGV-Chef Reinhard Eberl die süßen Mostäpfel zur Saftgewinnung mit einigen Kindern zur Mostverein in Herrnwahlthann. „Entscheidend ist nicht, dass wir möglichst viel Masse haben – im Gegenteil – viel lieber ist uns, dass wir aus den heimischen Äpfeln ein naturbelassenes Getränk gewinnen, welches unseren Kindern gut schmeckt“, erzählt OGV-Vizevorsitzender und zweifacher Familienvater Richard Feigl. Schätzungsweise 30 Liter süffigen naturgepressten Saft fließen aus einem Zentner, mehr oder weniger je Sorte. Nachdem die gesamte Menge in den bereitgestellten Becken gefüllt waren, wurden diese mittels Förderbandes zur gründlichen Wäsche weitergeleitet. Schließlich wurde das Kernobst im Muser zerkleinert. Fauliges Obst darf natürlich nicht verwendet, denn dies würde den fruchtigen Geschmack negativ verändern. Der gewonnene „Apfelteig“ wird dann von einer Walzenpresse ausgedrückt. Besonderes Augenmerk wird bei der ganzen Aktion auf die Sicherheit gelegt, damit trotz aller Betriebsamkeit nichts passiert. „Es ist schon ein toller Moment, wenn der frischgepresste naturtrübe Apfelsaft vom Auslaufrohr in ein aufgestelltes Gefäß läuft“, ergänzte Reinhard Eberl. Und dieser erste Schluck vor Ort ist wohl der beste! Für die „Most Zubereiter“ ist damit die halbe Arbeit schon getan, denn der Saft muss nur noch mit der entsprechenden Hefekultur und bei passender Zimmertemperatur im Gärballon angesetzt werden. Je nach Wunsch und Stärke steht nach acht bis zwölf Wochen ein Apfelmost „a´ la Eigenbau“ zur Probe bereit.

Obstreste erfreuen das Schwarzwild

Anders sieht es beim „Süßmost“ aus. Nach dem Pressen beginnt jetzt erst die Hauptarbeit. Zuerst wird der trübe Apfelsaft wegen etwaiger Apfelrückstände gefiltert und gelangt mittels Trichter in die Zentrifuge. Über eine Schlauchverbindung läuft der trübe Saft in den Durchlauferhitzer und wird auf rund 80 Grad Celsius haltbar gemacht. Eine „heiße“ Angelegenheit haben jene Helfer zu bewältigen, welche die vorbereiteten Plastiktüten abfüllen. In den bunten Pappkartons werden die Beutel schließlich eingelegt und sind so von Sonnenlicht und Verletzungen geschützt. „Wir haben´s geschafft – so jubelten die Helfer um den OGV-Vorsitzenden Reinhard Eberl. Doch noch ein letztes Stück vom Ernten von den Bäumen bis zur endgültigen Fertigstellung steht noch an: Die begehrten Obstreste der gemusten Äpfel und Birnen holen die Waidmänner in Tonnen und transportieren diese in den Wald. Es besteht rege Nachfrage bei den Jägern, die auf diese Weise kostenlos ein beliebtes, rohstoffreiches Futter für Reh und Hirsch bekommen. Da diese Mengen jedoch nicht auf einmal verfüttert werden können, werden die Futterreste in einer Silage verarbeitet. So schließt sich der Kreislauf derjenigen, die an der Apfelmostherstellung teilhaben.

Mit Charlotte auf der Streuobstwiese

Eine ganz besondere Streuobstwiese besuchten am vergangenen Donnerstag 13 Kinder der OGV-Kindergruppe mit ihren Betreuerinnen Irene Feigl und Bettina Pöppel. Die Familie Frank hält hinter dem Spielplatz am Kastanienweg vier Walliser Schwarznasenschafe. Jungschäfer Johannes Frank informierte die interessierten Kinder über die Pflege dieser vom Aussterben bedrohten Rasse. Auf ihrer idyllischen Weide stehen verschiedene Obstbäume. Und dieses Zusammenspiel hat gleich mehrere Vorteile: Die Schafe halten das Gras unter den Bäumen nieder, düngen den Boden und abgefallenes Obst bleibt nicht lange liegen und verfault, sondern wird gerne von den Tieren gefressen. Nachdem alle Fragen der Kinder beantwortet waren, hörten sie die spannende Geschichte vom Schaf Charlotte – einem ganz besonderen wolligen Tier. Die Mädchen und Buben gestalteten daraufhin Szenen aus diesem Kinderbuch von Anu Stohner und Henrike Wilson mit Schafwolle und lernten dabei die verschiedenen Handelsformen wie Filzwolle, Filzplatten und Wollgarn kennen:

17 Gartenwichtel gestalten Dorfplatz österlich

Am Vortag des Palmsonntags trafen sich 17 Kinder der Tettenwanger Kindergruppe „Die fleißigen Gartenwichtel“ vormittags am Dorfplatz beim Gemeindestadel. Unter dem Motto „Wir heißen den Frühling herzlich willkommen“ gestalteten die Drei- bis Achtjährigen mit ihren Betreuerinnen Irene Feigl und Bettina Pöppel den Dorfplatz. Nach Spielen und einer Kuchenbrotzeit ging es zur neuen Streuobstwiese am Kinderspielplatz. Dort hatte der Osterhase viele kleine Osternester versteckt, die von den OGV-Kids zusammen mit Bettina Pöppel, Irene Feigl und Andrea Kröker gesucht und gefunden wurden. Damit steht dem Frühling nichts mehr im Weg: Tettenwang ist gerüstet für den Frühling mit warmen Sonnenstrahlen!

Tettenwang zum Blühen bringen...

Der Herbst ist da, die Blätter fallen und die Kachelöfen werden jetzt wieder eingeheizt, um eine behagliche Atmosphäre in der Wohnung zu haben – denn der Winter steht vor der Tür. Das ist auch den Verantwortlichen des Tettenwanger Obst- und Gartenbauvereins bewusst, aber die denken jetzt schon an den Frühling! In einer großen Gemeinschaftsaktion beteiligten sich am vergangenem Samstag bei wunderschönem Wetter 40 Kinder, Jugendliche und Eltern zur geplanten „Blumenzwiebelaktion“ in dem Altmannsteiner Ortsteil. Nach einer kurzen fachmännischen Einweisung der freiwilligen Helfer durch den OGV-Chef Reinhard Eberl stand die Verteilung der Narzissen-Zwiebel an. Eifrig klaubten die mit Gartenschaufeln ausgerüsteten OGV-Kids die Zwiebel in Kübel und los ging es in fünf verschiedenen Trupps durch die Dorfstraßen und öffentlichen Plätze. Die Helferteams schwirrten in alle Himmelsrichtungen aus und legten an markanten Stellen im Dorf, an den vier Ortseingängen sowie am Dorfanger und bei der Pfarrkirche St. Bartholomäus 1250 gelbe Narzissenzwiebel in die Erde. Mit großem Eifer buddelten vor allem die jungen OGV’ler ein Loch nach dem anderen und versenkten ihre hochwertigen Knollen. Ein Trupp unter Leitung von OGV-Chef Reinhard Eberl kümmerte sich auch um den Rückschnitt der Pflanze vor der Kirche. Hier mussten die wuchernden Buchsbäume und Rosen zurückgeschnitten werden. Auch ein Efeu, der an einem benachbarten Gebäude hinaufwuchs, wurde fachmännisch gekürzt. Außerdem wurden zwei Verschönerungen im Ort zurückgeschnitten und von Unkraut befreit. Nach getaner Arbeit trafen sich alle 40 Helfer und Helferinnen beim Feuerwehrhaus, um sich bei Leberkässemmeln und Getränken – spendiert vom Obst- und Gartenbauverein – zu stärken.

Herbstumtrunk mit Buffet im Feuerwehrhaus

Am Abend stand dann der nächste Termin ins Haus. Die Vorstandschaft lud alle Mitglieder nach dem Vorabendgottesdienst zu einem herbstlichen Umtrunk ins Feuerwehrhaus ein. Fleißige und kreative Frauen hatten dazu zahlreiche Herbstschmankerl, Pizzaschnitten, Zwiebelkuchen und allerlei Feines vorbereitet – der Obst- und Gartenbauverein und die Feuerwehr Tettenwang spendierten das bei der diesjährigen Blutspendenaktion des Roten Kreuzes geschenkte Freibier. Mit diesem kleinen Fest wollte sich die Vorstandschaft des OGV bei seinen Mitglieder für die Hilfe im vergangenem Jahr bedanken und hofft, dass sich die Mitglieder weiterhin so aktiv am Vereinsleben beteiligen. „Denn nur von einer aktiven Teilnahme lebt ein Verein“, so der Vorsitzende Reinhard Eberl. Und wenn dann im Frühjahr die gelben Narzissen in dem Hopfenort blühen, erfreuen sich nicht nur die Tettenwanger, sondern alle Gäste, die in den 450-Seelen-Ort kommen. Die Aktivitäten des OGV gehen im Herbst noch weiter: „Es stehen nämlich schon wieder weitere Ideen an, bei der jede Hilfe gebraucht wird. So wollen wir am Sportplatz eine Streuobstwiese errichten bzw. die bestehenden Obstbäume pflegen“, verkündet OGV-Vorsitzender Reinhard Eberl. Nähere Einzelheiten dazu werden rechtzeitig bekanntgegeben!

"Mit allen Sinnen den Wald erkunden"

Letzten Samstag trafen sich die Kinder der Tettenwanger Kindergruppe „Die fleißigen Gartenwichtel“ vormittags an der Waldkapelle bei Laimerstadt. Unter dem Motto „Auf geht´s in Woid, weil´s im Woid an jedem gfoit“ erkundeten die Drei- bis Achtjährigen mit ihren Betreuerinnen Irene Feigl und Bettina Pöppel zunächst das Areal. Dazu führten sie sich gegenseitig mit verbundenen Augen zu einem Baum, der abgetastet wurde und später mit offenen Augen wiedergefunden werden musste. Anschließend durften sie Früchte, Blätter, Rindenstücke, Moos und ähnliches suchen und daraus verschiedene Memories erstellen und spielen. Nach einer Stärkung bei Tee und Kuchen wurde bei verschiedenen Spielen die körperliche Geschicklichkeit erprobt. Hierbei wurde mit großer Begeisterung  auf Baumstämmen balanciert und  versucht  Zapfen aus verschieden großem Abstand in Eimer zu werfen. Nach einer kleinen Bastelarbeit und einigen Runden Versteckspiel dankten die Buben und Mädchen in der Kapelle Gott für die gelungene Aktion.

Mit dem Radl zur Sommerrodelbahn

Zum Ferienbeginn hat die OGV-Kindergruppe die Dreiburgenstadt Riedenburg besucht. Zusammen mit den fünf Betreuerinnen mit der Vorsitzenden Silvia Bogenberger sowie Maria Treffer, Gerda Brunner, Theresa Bogenberger und Bärbl Treffer machten sich 19 Kinder mit dem Rad auf dem Weg. Erstes Ziel war der Riedenburger Marktplatz. Hier gab es für die Biker als Stärkung eine Leberkäsesemmel. Anschließend startete die Tour weiter zur Sommerrodelbahn, bei der sich die OGV-Kids bei mehreren flotten Fahrten vergnügten. Auf dem Rückweg gab es in der Eisdiele eine kühle Überraschung, ehe es zur Abkühlung an diesem heißen Tag zum Wassertretbecken ging. Sichtlich bestens gelaunt kehrte die OGV-Kindergruppe mit ihren Betreuerinnen nach fünf Stunden wieder froh und glücklich im Hopfendorf Tettenwang zurück. Alle bedankten sich mit einem großen Applaus für die gesponserte Fahrt aus der OGV-Kasse.

Ein Herz für die allerliebste Mutter gebastelt

Ganz im „geheimen“ haben die 16 Mitglieder der beiden OGV-Kindergruppen unter Leitung von Silvia Bogenberger letzte Woche für ihre lieben Mamas ein „Muttertagsherz“ gebastelt. Die Jüngeren schlugen Nägel in Form eines Herzes (Bild) in ein von den OGV-Verantwortlichen vorbereitetes Brett. Diese verzierten sie dann mit Wollfäden und so formten die begeisterten Jugendlichen wunderschöne Herzen. Die Älteren bastelten Moosherzen und verzierten diese mit Baumrinde – und das alles bei schönstem Wetter. Die engagierte Kindergruppen-Vorsitzende Silvia Bogenberger wurde von Silvia Eberl und Theresa Bogenberger bestens unterstützt.

50 Kinder bastelen für das Osterfest 2017

Bei wunderbarem Frühlingswetter trafen sich am letzten Samstag alle vier Kindergruppen des Obst- und Gartenbauvereins Tettenwang zu österlichen Aktionen. Unter Anleitung von der Vorsitzenden Silvia Bogenberger beteiligten sich die Kindergruppen 1 und 2 an der Aufstellung eines Osterbaums in der Dorfmitte beim Gemeindestadel. Im Vorfeld würde dazu unter Mithilfe von Helmut Bogenberger ein stattlicher Birkenbaum aus dem Wald geholt. Anschließend hatten die Kinder knapp 30 Kinder und Jugendlichen beim Ausblasen, Bemalen und Schmücken der bunten Ostereier. Premiere hatten die knapp zwei Dutzenden Mädchen und Buben der beiden neugegründeten Kindergruppen des OGV Tettenwang mit dem Namen: Die fleißigen Gartenwichtel. Unter dem Motto „Wir basteln für Ostern“ unterhielten sich die Drei- bis Achtjährigen mit ihren Betreuerinnen Irene Feigl und Bettina Pöppel zunächst über Osterbräuche bevor sie erkundeten wo denn die Ostereier eigentlich herkommen. Im Hühnerstall wurden die verschiedenen Hühnerrassen begutachtet und frische Eier aus dem Nest geholt. Jedes der insgesamt 23 Kinder durfte dann ein Ei in seiner Lieblingsfarbe einfärben. Während die Eier im Farbbad lagen, fertigte jedes Kind ein Huhn aus zerschnittenen Eierschachteln an. Dieses diente als Eierbecher. Anschließend wurde mit großer Begeisterung Material für den Nestbau gesammelt. Dabei lernten die Mädchen und Buben viel über verschiedene Moosarten, die sich unter den Bäumen der Streuobstwiese beim naheliegenden Sportplatz fanden. Mit einem echten Stethoskop durften alle an einer Birke horchen und stellten dabei fest, dass man die Säfte hören kann, die im Frühjahr von den Bäumen nach oben gepumpt werden. Nachdem auch noch der Osterhase - sehr zur Freude der begeisterten OGV-Kids - heimlich Süßigkeiten versteckt hatte, konnten am Ende des Treffens alle voller Stolz ein fertiges Osternest mit nach Hause nehmen. Trotz riesigem Erfolg bei der erstmals angebotenen Düngeraktion sind noch 10 Säcke bester Qualitätsrasendünger vorhanden. Wer Interesse hat, kann diesen noch, solange der Vorrat reicht, beim 1. Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Reinhard Eberl zum Preis von 32 Euro erwerben.

Lustige und bunte Nisthöhlen gebaut

„Wir bauen schöne bunte Nisthöhlen für unsere Vögel, damit es ihnen im Winter gut geht“ – unter diesem Motto trafen sich am vergangenen Samstagvormittag bei Bilderbuchwetter vierzig Kinder und Erwachsene auf Einladung des Obst- und Gartenbauvereins. Der Vorsitzende Helmut Bogenberger und sein engagiertes Vorstandsteam hatten alle wichtigen Materialien, wie Holzbretter, Baumstümpfe, Farben und Kieselsteine vorbereitet. In fast vier Stunden gestalteten die Kinder aus den einfachen Rohlinge, welche Schreiner Reinhard Eberl vorbereitet hatte, wahre Kunstwerke. Die hölzernen Nisthöhlen bemalten die Kinder mit Malkasten, Acrylfarben und Abtönfarben ganz bunt. So manches Kind hatte Sprüche, wie „Zuhause bist du da, wo du geliebt bist“ – oder: „I bin der … - und do bin i dahoam“. Die Fantasie der Kinder kannte keine Grenzen, denn die Vogelhäuserl wurden mit Tannenzapfen, Kieselsteinen, Muscheln, Holzschwammerl oder Schneckenhäuschen schön verziert. Reges Treiben herrschte bis nach Mittag auf dem Gelände der Familie Bogenberger in der Gartenstraße. Sichtlich Freude machte es den Kleinen für die Vögel ein Zuhause zu basteln, damit diese heil und gesund den Winter überstehen und vor allem viel Freude in den Nisthöhlen haben. So sägten, schraubten, bohrten und werkelten die Kinder stundenlang und waren am Ende nur mit einer deftigen Brotzeit abzulenken. Bei sonnigstem Wetter kam die Gaudi und das Spiel nicht zu kurz. Ein Teil der bunten Vogelhäuschen wird vom 30.September bis 2.Oktober bei der Landkreisweiten Aktion des Obst- und Gartenbauvereins zum Thema „Rund um den Kürbis“ im Kipfenberger Bürgersaal ausgestellt.

 

Leuchtender Christbaum am Dorfstadel

Sophie Stopfer 1.Vorsitzende OGV-Kids

Immer schöner wird’s in Tettenwang – so könnte man die vorweihnachtliche Aktion der Kindergruppe vom Obst- und Gartenbauverein im Altmannsteiner Ortsteil beschreiben. Pflanzten die „OGV-Kids“ letztes Jahr nach der Sanierung des Gemeindestadels einen Lindenbaum, so zierten sie heuer den Lindenbaum mit einer Lichterkette. Und damit noch nicht genug: Dank der Spende eines Christbaums aus dem gemeindeeigenen Wald in Tettenwang, den 1. Bürgermeister Norbert Hummel den OGV-Kids spendierte, stellen diese den Tannenbaum neben die Dorflinde und zierten diese ebenso mit einer leuchtenden Lichterkette. Sehr zu Freude der vorbeifahrenden Autos und vorbeigehenden Bürgerinnen und Bürger. „Das habt ihr wirklich schön gemacht“ – ist von vielen zu hören. Im Anschluss an diese vorweihnachtliche Aktion trafen sich die OGV-Kids mit ihrer Leiterin Silvia Bogenberger zur Weihnachtsfeier. Seit dem Bestehen der OGV-Kindergruppe hat sich deren Mitgliederstand rasant positiv entwickelt. Aufgrund der aktuell Nachfrage wurden die 32 Kinder in zwei Gruppen eingeteilt.

 

OGV-Kindergruppe wandert zum Kloster Weltenburg

Eine tolle Reisegruppe – die 21 OGV-Kindergruppe-Mitglieder – mit einem Dutzend erwachsenen Begleitern beim Gruppenfoto an der Donau Kelheim mit Hintergrund der Befreiuungshalle.

Auch wenn sich der Himmel am Sonntag nicht von seiner schönsten Seite zeigte, machten sich am Vormittag zwei Dutzend Mitglieder der OGV-Kindergruppe Tettenwang zusammen mit elf Betreuer des Obst- und Gartenbauvereins Tettenwang auf den Weg in die Kreisstadt Kelheim. Vom Wöhrdplatz aus marschierten die OGV-Ausflügler auf dem Damm in Richtung Klösterl in gemütlichem Schritt an der Donau entlang. Das Wetter spielte noch mit, die Sonne blieb aber hinter den Wolken versteckt. Am ersten Ziel angekommen – eine saftige Wiese - gab es die heiß ersehnten Leberkäsesemmeln. Genau in diesem Augenblick öffnete der Himmel seine Schleusen mit Regen. Die Kinder ließen sich trotzdem nicht aus der Ruhe bringen tranken und aßen, bis sie satt waren. Gestärkt ging es nun auf dem Waldweg entlang auf der Anhöhe über der Donau bis Stausacker. Hier setzte die 30köpfige Reisegruppe in drei Zillen auf der Donau über zum Kloster Weltenburg. Nach dem dortigen Aufenthalt ging es mit dem Schiff zurück durch den Donaudurchbruch nach Kelheim. Alle waren sich einig: „Das war ein unvergesslicher Ausflug, welcher die Gemeinschaft noch stärke gefestigt hat“.

 

OGV-Kids beim „Krautessen“

 

Noch gut können sich die Mitglieder der OGV-Kindergruppe Tettenwang an das „Krauteinstampfen“ im Oktober vergangenen Jahres erinnern. Seit dieser Zeit waren nun sechs Monate vergangen, und das „Sauerkraut“ ist fertig zum Verspeisen. Dies nahmen die OGV-Kids zum Anlass, um die Dorfbevölkerung zum „Sauerkraut-Essen“ am vergangenen Samstag einzuladen. Treffpunkt um 18 Uhr war beim Feuerwehrhaus in der Ortsmitte. Die OGV-Kids haben zusammen mit der Kindergruppenvorsitzenden Silvia Bogenberger Würstl gegrillt und dazu heißes Sauerkraut sowie einen Krautsalat serviert. Dazu servierten die OGV-Kids Getränke und deftigen „Zwiebelkuchen“.

 

OGV-Vogelscheuchen in den Gärten

 

Tolle Einfälle mit unheimlich kreativen Ideen hatten die Mitglieder OGV-Kindergruppe Tettenwang beim Basteln von „Vogelscheuchen“. Zusammen mit ihren Eltern bastelten die Kinder aus den verschiedensten Materialien, wie z.B. alte Kleidung, Schuhe, Kastanien oder Nüsse, Handschuhe, Feinstrumpfhosen und alten Hüten die Vogelscheuchen. Als Grundgerüst dienten Holzlatten, welche die Kinder selber zusammen schrauben mussten. Die schönsten der Vogelscheuchen wurden von einer Jury beim Erntedankfest beim Gaulwirt prämiert und die kommen in die Ausstellung des Kreisverbands Eichstätt, die vom 18. bis 21.Oktober im Pfarrstadel in Gaimersheim ausgestellt werden.


 

 

 

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