Feuerwehr Tettenwang

 

 

 

 

Ehemalige Vorstandschaft mit alter FW-Spritze v.l.n.r. Karlheinz Hecker, Helmut Holler, Georg Schmailzl, Martin Treffer und Bernhard Eberl.

Chronik der

Freiwilligen Feuerwehr Tettenwang

 

Im Jahre 1982 jährt es sich zum einhundertsten Mal, dass in Tettenwang eine Freiwillige Feuerwehr ins Leben gerufen wurde. Wer diese Männer waren, die erkannten, dass Hilfeleistung im Brandfall als reine Nachbarschaftshilfe nicht ausreicht, sondern zur wirksamen Bekämpfung eine feste Organisation vorhanden sein muss, darüber gibt die Mitgliederliste vom 10. September 1882 Aufschluss. Diese 45 Männer der ersten Stunde beflügelten die Hilfsbereitschaft und den Gemeinschaftsgeist der Bewohner, und diese Eigenschaften haben sich bis auf den heutigen Tag erhalten. Die Veranstaltung der Fahnenweiche unter Mitwirkung der gesamten Bevölkerung hundert Jahre danach ist der beste Beweis, dass die Idee der Gründer noch fortlebt.

 

Überfliegt man die Namen der verzeichneten Feuerwehrleute, so finden sich darunter alteingesessene Bauers- und Handwerkerfamilien, aber auch Namen, die zwischenzeitlich verschwunden sind. Berufsbezeichnungen wie „Bauer, Söldner, Wasenmeister, Wagner, Gütler, Metzger, Wirth, Müller, Schneider, Krämer, Schmied, Knecht, Taglöhner und Schuhmacher“ legen Zeugnis ab vom Erwerb der Bevölkerung in der damaligen Zeit. Verantwortlich für die Feuerwehr zeichneten in der Anfangszeit Bürgermeister Schmailzl und ab 1900 Bürgermeister Weigl, später zusammen mit Michael Ostermann als Hauptmann. Zur Brandbekämpfung standen in der ersten Zeit nur geringe technische Mittel zur Verfügung. Die Anschaffung einer handbetriebenen „Saug- und Förderpumpe“ im Jahre 1899 war deshalb hinsichtlich der Ausrüstung ein bedeutender Schritt nach vorn. Wenn auch die Leistung dieses Gerätes, gemessen am heutigen Stand der Technik, bescheiden war, so war man damals mächtig stolz auf die Errungenschaft, hatte man doch ein Gerät erworben, das dem neuesten technischen Stand entsprach. Schwierigkeiten bereitete es allerdings, das notwendige Geld für die Spritze aufzubringen. Das Königliche Bezirksamt Beilngries lehnte eine Bezuschussung wegen leerer Kassen ab, machte aber einen hilfreichen Finanzierungsvorschlag. Es wies darauf hin, dass in Tettenwang laut Statistik das meiste Bier getrunken würde und empfahl deshalb, eine Abgabe auf den Bierverbrauch, den sogenannten >>Bierpfenning<< zu erheben. So löschten die Tettenwanger nicht nur ihren Durst, sondern trugen über die Finanzierung der Spritze auch dazu bei, Brände zu löschen.

 

Eine Brandkatastrophe großen Ausmaßes ereignete sich am 03. 10. 1810, als 18 Anwesen auf einmal niederbrannten. In den hundert Jahren des Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Tettenwang brannten wiederholt Gebäude, wie der Stall mit Scheune 1932 vom Anwesen Georg Schmailzl (Moibauer), oder das Wohnhaus von Weigert im September während des Hofpenzupfens 1943. Ein Großbrand äscherte am 28. 6. 1973 Stallung und Scheunen des Landwirts Georg Friedl ein.

Am Silvestertag des Jahres 1996 brannte die Scheune der Familie Gallenberger komplett nieder. Am 10.08.1998 ging wieder die Sirene, der nächste Großbrand im Wolfstal bei der Familie   Pflug, wo die Scheune mit dem angebauten Wohnhaus brannte. Das Getreidefeld von 4 ha am Riedberg der Familie Eberl Bernhard brannte während der Erntearbeiten mit dem Mähdrescher im Jahr 05.08.2004, und am 02.07.2012 vernichteten die Flammen die Scheune der Familie Bogenberger. Der tatkräftige Einsatz der Tettenwanger Feuerwehrleute verhinderte die Ausweitung des Feuers, und somit größeren Schäden. Die Löscharbeiten wurden wesentlich erleichtert, durch die Motorspritze TS 8 der Marke „Paul Ludwig“ die mit einem Käfermotor betrieben wurde, diese wurde im Jahr 2008 durch eine neue PFPN-10 -1000 der Firma Ziegler ersetzt. Die Leistung beträgt 10 Bar pro Minute.  

 

Der Löschbehälter mit ca. 100 m³ Wasser unter dem Feuerwehrhaus, das 1970 neben dem alten Schulhaus in der Mitte des Ortes errichtet wurde, trägt heute noch wesentlich zur Brandbekämpfung bei. Im Mai 2017 übernahm der 1. Kommandant Bernhard Eberl, das neue Tragkraftspritzenfahrzeug. "Das TSF mit dem Kennzeichen EI MA 47 ist ein Volkswagen LT 35, Baujahr 2002 und hat stolze 110 PS". Da das Fahrzeug eine Zulassung bis zu 3,5 Tonnen hat, kann es mit dem herkömmlichen Führerschein gefahren werden. Der Koffer-Aufbau wurde von der Firma Jahn gefertigt. Ursprünglich wurde das TSF vor 15 Jahren für die Altmannsteiner Feuerwehr gebaut, ging aber bereits drei Jahre später, also im Jahr 2005, an die Feuerwehr Hagenhill über. Das Fahrzeug darf noch weitere 15 Jahre im Einsatz sein. "Transportiert werden kann eine Staffel von sechs Personen". Dass die Feuerwehr Tettenwang seine Ausrüstung pflegt ist bekannt, in den 80iger Jahren wurde die alte ausgediente Feuerwehr-Kutsche unter Leitung von Herrn Beck Josef jun. in vielen Arbeitsstunden aufwendig restauriert.  Auch der alte TSA-Hänger der Marke „Paul Ludwig“ wurde 2017 von 12 angerschierten Feuerwehrlern, in nur 3 Monaten, restauriert und modernisiert, und dient heute als Versorgungsfahrzeug.

 

 

Das zur Freiwillige Feuerwehr Tettenwang mit dem Leitspruch:

„Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“

 

 

 

Ans Feuerwehrhaus malte Günter Schlagbauer den Hl.Florian

Vorstand der FW Tettenwang

 

Stand: November 2016

 

 

 

1.Vorsitzender Stefan Schmailzl
stv. Vorsitzender Helmut Frank
1.Kommandant Bernhard Eberl
stv. Kommandant Simon Hecker
Gerätewart Kai Stopfer
Schriftführer Stefan Koch
Kassier Christian Kraus
Kassenprüfer Stefan Kraus

"Pauli-Hänger" für alle Einsätze bereit

Was ein "TEAM" alles bewirken kann stellten rund ein Dutzend Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehr Tettewang einmal mehr unter Beweis: in wochenlanger, mühevoller Teamarbeit haben sie den alten "Pauli-Hänger" (so wird er von den Wehrmännern genannt) zu einem Universalhänger umgebaut. Unter Leitung des engagierten 1.Kommandanten Bernhard Eberl beteiligten sich an den filigranen Umbauarbeiten folgende Helfer: Brunner Matthias, Brunner Christian, Eberl Bernhard, Eberl Felix, Eisenmann Thomas, Hecker Simon, Hecker Karl-Heinz, Moser Alexander, Resch Thomas, Stopfer Kai, Pfaller Franz und Pfaller Simon. Die echte Bauzeit war vom 5.Mai 2017 bis zum 01. August 2017. "In dieser Zeite haben wir gut 500 Arbeitsstunden geleistet", freut sich der Kommandant. Und das war nicht alles. Gut 450km wurden für Einkauf, Material besorgen und Abholen gefahren. Gearbeitet wurden in der Regel samstags, oder vereinzelt auch während der Woche. "Treffpunkt war immer ab 18:00 Uhr und oft haben wir bis spät in die Nacht hinein geschweist, gebohrt, gestrichen - in Eberl`s Maschinenhalle und Eisenmann Tom`s Werkstatt", erzählen die freudigen Floriansjünger.

Klar geregelt war die Aufgabenverteilung mit Schweißarbeiten durch Eisenmann Thomas. Für die Lackierung zuständig waren Hecker Simon und Eisenmann Thomas. Die Schleifarbeiten hatten Hecker Simon, Kai Stopfer, Resch Thomas, Eberl Felix und Eberl Bernhard inne. Alexander Moser zeichnete sich für die Alubearbeitung aus. Für den Unterbodenschutz und die Bremsen warten Hecker-Heinz, Hecker Simon und Eisenmann Thomas verantwortliche. Den Holzaufbau besorgten Resch Thomas, Brunner Matthias, Brunner Christian und Eberl Bernhard. Die Wasserversorgung leisteten Pfaller Franz und Sohn Simon. Den ausklappbaren Grilltisch besorgten Pfaller Franz und Simon. Die Elektrik Arbeiten übernahmen Brunner Christian und Eisenmann Thomas. Das Abschleifen und Streichen der alten Bierzeltgarnitur (gesponsert von Forster Michael) übernahmen Eberl Felix, Eberl Bernhard und Simon Pfaller.

Zusammenfassendes Fazit von 1.Kommandant Bernhard Eberl:
"Als wir das erste Mal zusammenkamen, und den Hänger ausräumten, war klar, dass sich der Grundaufbau der Karosserie sehr aufwendig gestalten würde, da er schlechter war als gedacht, eben verrostet und verbeult. Schnell bildeten sich fachmännische Gruppen für die einzelnen Aufgaben, die ich oben aufgeführt sind. Das Schönste bei diesem Projekt war, dass jeder sich auf den anderen 100% verlassen konnte. Die Aufgaben der einzelnen Gruppen wurden bestens angenommen und angenommen. Unser Ziel war es, an der Grundsubstanz des Hängers darf nicht gespart werden, sonst wäre unsere Mühe umsonst, oder nur von kurzer Dauer. Der "Pauli" soll ein Projekt werden, das nie fertig wird, es soll weiterleben und gestalten werden" - beschreibt Bernhard Eberl das gelungene Meisterstück der Tettenwanger Ortsfeuerwehr - anno Sommer 2017.

Bilder - Menschen in der Feuerwehr

 

 

 

125jähriges Gründungsfest 2007

1000jährige Dorfgeschichte.pdf
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125 Jahre - Schlussbericht 2007.pdf
PDF-Dokument [56.7 KB]

Bilder von der 125-Jahr-Feier

Festzug 2007

 

 

 

125.Gründungsjubiläum Patenbitten

125 Jahre - Patenbitten.pdf
PDF-Dokument [38.0 KB]

 

 

 

100jähriges Gründungsjubiläum vom 16. - 19.Juli 1982

 

 

 

 

Wir wünschen allen viel Freude beim Anschauen "alter Erinnerungen"

Bernhard & Benedikt Hegenberger

 

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20.12.18  Stammtisch-Weihnacht

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29.12.18  Stodlweihnacht

30.12.18  Jahresschluss 8.30 Uhr

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02.01.19  Sternsingeraktion

10.01.19  Stammtisch-Generalvers.

13.03.19  PGR-Sitzung

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Stück für Stück geht es mit dem Betonieren des Kelleres im neuen DGH voran.  Stets Aktuelles gibt es hier!

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Aktuelle Infos

Ab sofort können Termine und Veranstaltungen für 2017 gemeldet werden. Ich nehme diese im Pfarrkalender auf!

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