25.Jubiläumswallfahrt zur "schwarzen Madonna" in Altötting unter guten Stern

Dankbar und glücklich am Ziel angekommen: die Gnadenkapelle in Altötting

Was haben die Tour de France und die Radwallfahrt des Stammtisch Tettenwang zu Bayerns berühmtesten Marienwallfahrtsort Altötting“ gemeinsam? Auf ersten Blick wenig, denn währen die knapp zwei Dutzend Biker aus Tettenwang und Umgebung 268 Kilometer in neun Stunden mit einen 30er-Schnitt absolvieren, starteten bei der weltbekannten 104.Tour in diesem Jahr am 1.Juli 198 Biker – aber nur 168 von ihnen erreichten am 23.Juli nach 3.540 Kilometer ihr Ziel. Eines haben beide Radtouren jedoch gemeinsam: „Ohne Teamgeist kämen sicher nicht alle Teilnehmer an ihr Ziel“, so Karlheinz Hecker, der in diesem Jahr zum 25.Mal eine sportlich begeisterte Truppe nach Altötting führte. Was die 16 Biker in diesem Jahr erlebten – davon berichtet Bernhard Hegenberger im Interview mit dem Stammtischchef und Organisator Karlheinz Hecker.

Start war am Samstag, 15.Juli 2017 um 7 Uhr morgens beim "Hopfenwirt" Michael Forster in Tettenwang

Mit 16 Startern war die 25. Jubiläumsauflage der Altötting Radwallfahrt des Stammtisch Tettenwang bestens bestückt. Für manche Biker ging es am Samstagmorgen bereits um 5 Uhr früh aus den Federn. „Nochmal alles checken, kurzes Frühstück und dann mit dem Rennrad oder dem Auto und Rad auf dem Ständer zum HopfenErlebnisHof“, so die Biker. Nach einem obligatorischen Gruppenfoto erinnerte Cheforganisator Karlheinz Hecker die durchtrainierten Biker an die wichtigsten Aufgaben bei der zweitätigen strapaziösen Tour. „Sicherheit geht vor allem – und das halten auch alle streng ein“, so der 50jährige. Dann startete das Feld pünktlich um 7 Uhr auf die 135 Kilometer einfache Wegstrecke zum Gnadenort Altötting mit der „schwarzen Madonna“. Die aus verschiedenen Orten stammenden Biker haben diese Tour schon mehrmals erfolgreich gefahren. Ebenso seit vielen Jahren aktiv dabei sind die beiden Begleitfahrer Günther Knoblich aus Ried und Thomas Zacherl aus Laimerstadt. „Mit dem abwechslungsreichen Wetter bei überwiegende Sonnenschein hatten wir dieses Jahr wieder Glück“, freut sich Hecker. Dennoch lassen sich die 268 Kilometer radeln und manche Teilstrecken sind sichtlich strapaziös. Die Straßenstrecke führte als erstes nach Hohenthann zum Weißwurstessen (9.30 Uhr), dann über Landshut, Vilsbiburg, Neumarkt St. Veit (12.30 Uhr Mittagspause) nach Altötting – alles Strecken abseits der vielbefahren B299. „Die Biker fuhren mit dem Rennrad einen 30er-Schnitt“, analysierte Hecker. Bereits vor 15 Uhr kamen die Stammtischler an der Gnadenkapelle an und nahmen sich daraufhin einige Zeit zum Besuch der Basilika, Stiftskirche, Magdalenenkirche und natürlich der Gnadenkapelle. Neben der sportlichen Herausforderung steht auch die „innere Einkehr“ in dem Gnadenort bei den Stammtischradlern im Mittelpunkt. Nach dem Aufenthalt in dem Marienwallfahrtsort brach die Gruppe Spätnachmittag die Rückreise auf und legte weitere 30 Kilometer bis Niedertaufkirchen zurück. Gesellig und unterhaltsam verbrachten die 18 Tourteilnehmer den Abend zum 25.Mal im Gasthaus Söll. Am ersten Tag wurden so 165 km zurückgelegt. Nach dem Frühstück brachen die Radler am Sonntagmorgen auf zu den verbleibenden 105-Kilometern Richtung Heimat. Kräftig traten die Biker in die Pedale und gegen 12.30 Uhr war die Freude bei der Ankunft im Vereinslokal „Hopfenwirt“ riesengroß.

Günther Knoblich seit 20 Jahren Begleitmann

Sportchef Karlheinz Hecker, der in diesem Jahr zum 25. Mal die Zweitagestour in gewohnter Manier organisierte, leistete wieder erstklassige Arbeit. Dass heuer zum 25. Mal alles so gut geklappt hatte, ist mitunter der Verdienst der beiden Begleitfahrer. Bei aller Dankbarkeit lobt der Stammtischchef einen ganz besonders: „Großer Dank gilt unserem Günther Knoblich, der seit zwanzig Jahren die Radwallfahrt als Begleitperson unterstützt und schon so manche technische Panne mit Bravour meisterte. Heuer wurde er wieder mit Thomas Zacherl bestens unterstützt. Als Dank für seinen 20jährigen unermüdlichen Dienst zeichnete ihn Stammtischchef Karlheinz Hecker mit einer Urkunde und einem Erinnerungsbild aus.  Nach exakt 9 Stunden Fahrzeit servierte Vereinswirt Michael Forster den 16 Jubiläumsradlern eine deftige Brotzeit.

Interview:

Was muss eigentlich in einem Rennradfahrer vorgehen, damit er sich alle Jahre auf eine 268-Kilometer langer Tour zu einem Marienwallfahrtsort macht?

Im Grund hat jeder Teilnehmer seine persönlichen Hintergründe, sich zwei Tage lang auf diesen Weg zu machen. Im Mittelpunkt steht sicher die sportliche Teamgemeinschaft, aber durchaus stehen auch christliche Hintergründe für den einen mehr oder anderen weniger im Blickfeld.

Wie kommt es, dass ausschließlich Männer an der Radwallfahrt teilnehmen?

Als „reiner Männerstammtisch“ treffen wir uns wöchentlich im Vereinslokal. Daraus hat sich dies in den letzten gut zwei Jahrzehnten so ergeben. Der Altersunterschied ist beachtlich im Team: jüngster Teilnehmer war ein 18jähriger – der älteste Biker ist bereits 60 Jahre.

Vor 25 Jahren startete erstmals die Altötting-Radtour. Was spornt den „Karlheinz Hecker“ alljährlich zu dieser Radtour nach Altötting an?

Es ist schon wie ein Fieber, wenn es Sommer wird. Da trainieren wir auf unseren Rennrädern für diese Fahrt. Und je näher das dritte Wochenende im Juli kommt, desto mehr fiebern wir alle auf diese Herausforderung hin.

Was hat sich im zurückliegenden Vierteljahrhundert beim „Material“ geändert?

Da hat sich wahrlich viel geändert (lacht)! Eines ist aber von der ersten bis 25. Fahrt geblieben: wir fahren alle mit Muskelkraft und „ohne Strom“. Klar, die Rennräder haben sich weiterentwickelt – und es gibt schon Topfahrer mit tollem und teuren Rädern – das macht dann schon Spaß.

Was waren deiner Meinung nach die Highlights im zurückliegenden Vierteljahrhundert?

Von der ersten Fahrt im Jahr 1992 bis heute stand die Geselligkeit klar im Mittelpunkt. Das Wichtigste und Schönste ist die Teamgemeinschaft. Auch die Anzahl der Tourteilnehmer schwankte von mindesten sieben und maximal 17 Bikern.

Ist das Ziel mit der 25.Jubiläumsfahrt nun erreicht beim Tettenwanger Stammtisch?

Kann nicht genau sagen, wie es weitergeht – aber ich hoffe, dass sich wieder Organisatoren finden. Ich werde auf alle Fälle kürzertreten!

 

Zum 24. Mal mit dem Rad nach Altötting

Mit 15 Startern war die 24. Auflage der Altötting Radwallfahrt des Stammtisch Tettenwang bestens bestückt. Früh aus den Federn ging es am Samstagmorgen für die Biker mit dem Treffpunkt am Vereinslokal Gasthaus Michael Forster „HopfenErlebnisHof“. Nach einem Gruppenfoto startete das Feld pünktlich um 7 Uhr auf die 135 Kilometer Wegstrecke zum Gnadenort Altötting mit der „schwarzen Madonna“. 

Startschuss war am Samstagfrüh beim Vereinslokal "HopfenErlebnisHof" Michael Forster....

Seit vielen Jahren radelt der Stammtisch Tettenwang diese Strecke. Die 15 Radfahrer aus sechs verschiedenen Orten – Dietfurt, Irfersdorf, Laimerstadt, Schamhaupten, Tettenagger und Tettenwang - und die beiden Begleitfahrer Günther Knoblich und Thomas Zacherl aus Laimerstadt machten sich bei tollem Sonnenschein auf den strapaziösen Weg, um neben sportlicher Herausforderung aber auch die „innere Seite“ der Seele aufzufrischen. Karlheinz Hecker, der seit zwei Dutzenden Jahren die Radlwallfahrt bestens organisiert, hatte dazu wieder erstklassige Arbeit geleistet. „Größtenteils auf Haupt- und Nebenstraßen führte die Wegstreck mit 135 Kilometer nach Altötting und am Sonntagfrüh wieder dieselbe Strecke zurück“, schildert der Stammtischchef. „Dass wir heuer zum 24. Mal gemeinsam nach Altötting radelten ist für uns ein kleines Wunder“, freute sich Sportwart. Längst geht es bei den Pedalrittern nicht nur um die Wegstrecke, die in sportlicher Figur bewältigt wird, vielmehr wollen die Männer mit dieser "Radwallfahrt" ein Stück ihres Glaubenszeugnisses geben und persönlich innere Einkehr finden.

Die Straßenstrecke führte als erstes nach Hohenthann zum Weißwurstessen (9.30 Uhr), dann über Landshut, Vilsbiburg, Neumarkt St. Veit (12.30 Uhr Mittagspause) nach Altötting – alles Strecken abseits der vielbefahren B299. „Ein Dutzend Biker fuhr mit dem Rennrad einen 30er-Schnitt, drei Trekkingrad-Fahrer waren in der zweiten Gruppe“, analysierte Hecker. Bereits vor 15 Uhr kamen die Stammtischler an der Gnadenkapelle an und nahmen sich daraufhin einige Zeit zum Besuch der Basilika, Stiftskirche, Magdalenenkirche und natürlich der Gnadenkapelle. Schließlich führt die Strecke wieder bis Niedertaufkirchen zum geselligen Beisammensein und anschließender Übernachtung im Gasthaus „Söll“. Am ersten Tag wurden so 160 km zurückgelegt. „Zu keiner Zeit wurden wir nass, sondern hatten den ganzen Tag Sonnenschein – und keinerlei Ausfälle“, freute sich Hecker.

Aufgrund der heißen Witterung starteten die Sportler am Sonntagfrühmorgen zur sonnigen Heimfahrt. Mächtig in die Pedale traten die Sportler. Nach 90 Kilometer Wegstrecke trafen sich die beiden Radgruppen um 12 Uhr im Biergarten von Eining. Gemeinsam wurde die Heimfahrt angetreten und um 13 Uhr war das das Vereinslokal „Hopfenwirt“ Endstation – 270 Kilometer wurden absolviert. Bei aller Dankbarkeit lobt der Stammtischchef einen ganz besonders: „Großer Dank gilt unserem Günther Knoblich, der seit fast zwei Jahrzehnten die Radwallfahrt als Begleitperson unterstützt und schon so manche technische Panne mit Bravour meisterte. Heuer wurde er mit Thomas Zacherl bestens unterstützt. Und damit nicht genug: im Juli 2017 steht die 25.Jubiläums-Altötting-Radwallfahrt des Stammtisch Tettenwang an.

Altötting-Wallfahrt 2015

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Altötting-Wallfahrt 2014

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Altötting-Wallfahrt 2013

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Altötting-Wallfahrt 2012

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