"Hopfen und Malz"

„Hopfen & Malz – Gott erhalt´s“ – diesen Spruch kennen nahezu alle, die in Bayern wohnen und leben. Bei diesen beiden Wörtern handelt es sich um Zutaten, ohne die sich kein Bier brauen lässt. Bier schmeckt bitter – und für dieses typische Aroma ist der „Hopfen“ verantwortlich.

Eines der wichtigsten Anbaugebiete für Hopfen ist die „Holledau“. Die „Hallertau“ ist etwa 2400 Quadratkilometer groß und befindet sich zum größten Teil in den Landkreisen Pfaffenhofen (PAF) und Kelheim (KEH). 16 verschiedene Hopfensorten werden ab Mai jeden Jahres angepflanzt und wachsen dann an Drähten etwa sieben Meter in die Höhe. Für einen Hektoliter Bier (= 100 Liter) werden in der Regel durchschnittlich 100 Gramm Hopfen benötigt. Die Erntemenge einer Hopfenpflanze reicht aus, um etwa 400 Liter Bier, gebraut nach dem Reinheitsgebot, herzustellen.

Das "grüne Gold" wächst von Mai bis August an den sieben Meter hohen Drähten entlang

 

 

"Der Hopfen will täglich seinen Herrn sehen"

 

„Spricht man über Hopfen, denkt man unweigerlich an Bier“, so der Volksmund. Das „grüne Gold“, wie es bei den Hopfenanbauern schlicht heißt, hat im Frühjahr Hochsaison. „Trotz des langen und sehr kalten Winters, der heuer bis Mitte März dauerte, hat die Natur und insbesondere die Hopfenreben vom Wachstum alles aufgeholt“, so die Hopfenlandwirte. Kaum zu glauben, aber wahr: vor sechs Wochen war noch tiefster Winter – nun haben wir sommerliche Temperaturen und alles blüht in Feld und Flur. Innerhalb weniger Wochen hat die Natur alles wieder aufgeholt. Hochkonjunktur herrscht seit Tagen in den Hopfenfeldern. Die stark scheinende Sonne lässt die Hopfentriebe sprunghaft in die Höhe sprießen. Kein Wunder, dass jetzt auf dem Hopfenfeld alle Hände gebraucht werden, um die Reben um den Draht anzurichten. „Jetzt muss es schnell gehen, denn die Reben wachsen in der Woche mehr als einen Meter“, wissen erfahrene Hopfenanbauer. In der Regel zwei oder drei Reben werden um einen Draht als Kletterhilfe gelegt. Diese wachsen bis Ende Juli auf die Gerüsthöhe von etwa sieben Metern. Dabei ist wichtig, dass die Reben im Uhrzeigersinn angedreht werden. Die restlichen Wurzeln werden „ausgeputzt“, d.h. weggeschnitten. Kultiviert wächst der Hopfen bis zu 20 cm pro Tag bis zu einer Höhe von sieben Metern und mehr. Die Hopfenpflanze wächst aber nicht nur rekordverdächtig in die Höhe, sie hat auch ein starkes Wurzelwachstum. So braucht sie in erster Linie einen tiefgründigen und humusreichen Boden. Der Standort sollte möglichst sonnig sein. Genügend Wasser und Dünger sind ebenfalls wichtig. Bei jeder Verwendung ist zu beachten, dass diese Pflanzen eine Kletterhilfe benötigen und immer rechts windend wächst. Sämtliche Versuche, die Pflanzen davon abzubringen, sind gescheitert. Hopfen ist eine mehrjährige Pflanze. Doch das Blattwerk und die Stängeln wachsen jedes Jahr neu, nur die Wurzeln überwintern. Die Form der Blätter erinnert an Weinblätter, aber die Ränder sind zackiger. Hopfenpflanzen sind zweihäusig. Das heißt: Es gibt weibliche und männliche Pflanzen. Die männlichen Blüten sind kleiner und weniger zierlich als weibliche Blütenstände. Und nur die weiblichen Pflanzen bilden aus den Blüten Dolden.

Hopfen-Geschichte-Sorten 2013.pdf
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