"Haus der Vereine" Tettenwang

Tettenwang (hhe) Mit gut 70 Jugendlichen, Frauen und Männern aus Tettenwang war die Informationsversammlung am Donnerstagabend gut besucht. Altmannsteins 1. Bürgermeister Norbert Hummel gab seiner Freude Ausdruck, dass nach vielen Gesprächen und Diskussionen mit dem örtlichen Bauausschuss und dem Architektenbüro die Planskizzen zu einem tragbaren Konzept geführt haben. Nun sollen noch bis zum Herbst die weiteren Schritte mit der Plangenehmigung durch das Landratsamt Eichstätt und der Beantragung von Zuschüssen vorangetrieben werden.

Seit nunmehr fünf Jahren beschäftigen sich in dem 440-Seelen-Ort Tettenwang die örtlichen Vereine, eine gute Lösung für das 1860 erbaute ehemalige Schulhaus zu finden. Der innerliche und äußerliche Zustand des Gebäudes ist seit Jahren sehr desolat. Intensive Untersuchungen ergaben, dass eine Sanierung des maroden Gebäudes zu teuer und aufwendig wäre. Deshalb entschieden sich die Verantwortlichen mit Bürgermeister Norbert Hummel und seinem Marktgemeinderat zu dem Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses in dem Hopfenort. Darin sollen alle örtlichen Vereine, wie Feuerwehr, Frauenbund, Landjugend, Stammtisch und Motorradfreunde sowie die kirchlichen Verbände Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat eine Heimat finden. Anfängliche Standortdiskussionen erbrachten keine neuen Erkenntnisse und deshalb stand schon bald fest: das neue „Haus der Vereine“ soll wieder zentral im Ort beheimatet sein und auf demselben Platz des alten Schulhauses stehen. Auf Initiative von Bürgermeister Hummel wählten die Vereinsvorsitzenden einen fünfköpfigen Bauausschuss, der als Ansprechpartner für den Marktgemeinderat sowie dem Architekturbüro fungiere. Der Bauausschuss besteht aus Bernhard Eberl (1. FFW-Kommandant), Bernhard Hegenberger (PGR-Sprecher), Georg Koch (ehemaliger Kirchenpfleger), Markus Koch (Landjugendvorsitzender) und Anton Treffer (Kirchenpfleger). Dem erweiterten Bauausschuss gehören Pfarrer Wolfgang Stowasser, die beiden Marktgemeinderäte Wolfgang Eberl (SPD/FW) und Stefan Koch (CSU/UW) sowie die Vereinsvorsitzenden Stefan Schmailzl (Feuerwehr), Michaela Schmidt (Landjugend), Karola Hecker (Frauenbund), Markus Brunner (Motorradfreunde), Karlheinz Hecker (Stammtisch), Helmut Bogenberger und Reinhard Eberl (Obst- und Gartenbauverein) an.

DK-Bericht 28.07.2016.pdf
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Interessiert verfolgten gut 70 Tettenwanger die Ausführungen von Architekt Heinrich Berr und Altmannsteins Bürgermeister Norbert Hummel bei der Vorstellung der Planskizzen für die geplante „Haus der Vereine“ oder „Dorfgemeinschaftshaus“

„Gebäude passt hervorragend zum Ortsbild“

 „Wir sind nun im Stadium der finalen Abstimmung angelangt und deshalb wollen wir heute der Dorfbevölkerung den vom Architekturbüro und dem Bauausschuss erarbeiteten Planskizzen vorstellen“, freute sich Norbert Hummel bei seiner Begrüßung.  Gespannt verfolgten die 70 Dorfbewohner die Aussagen von Architekt Heinrich Berr, der mit Hilfe eines Beamer die Plan-skizzen im Detail vorstellte. „Optisch fügt sich das erdgeschossige Gebäude hervorragend ins Dorfbild (siehe Bild) ein, denn er erhöhte Giebel passe gut zwischen die beiden an der östlichen und westlichen Seite befindlichen Gebäude“, schilderte Berr. Die gut zwei Meter Abstand zur Schulstraße sorgen künftig für mehr Sicherheit bei den Nutzern des Gebäudes. Zentraler Raum im Erdgeschoss bildet ein großer Gemeinschaftsraum mit über 60 Quadratmeter Nutzfläche, der allen örtlichen Vereinen und kirchlichen Verbänden sowie der Marktgemeinde für z.B. Wahlen zur Verfügung stehe. Ein 47 Quadratmeter großer Sitzungssaal mit fester Bestuhlung dient den Vereinen für regelmäßige Treffen und der Verwaltungsraum den Vereinen für Bürotätigkeit. Großer Wert wurde in dem eingeschossigen Gebäude auf Barrierefreiheit gelegt, d.h. ein unbeschwerter Zugang für Rollstuhlfahrer und ältere Dorfbewohner. Behindertengerechte Toiletten im Erd- und Untergeschoss stehen ebenfalls zur Verfügung. Im Zwischenbau zum Feuerwehrhaus, der mit einem Pultdach zur Straßenseite ausgestattet ist, sind das Kleiderlager, der Stiefelputzraum sowie ein großer Umkleideraum geplant. Schließlich kommt in das bestehende Feuerwehrhaus voraussichtlich 2017 das neue Löschfahrzeug von der benachbarten Hagenhiller Wehr.  Bis zu acht Parkplätze können teilweise vor dem Dorfgemeinschaftshaus sowie auf der Freifläche neben dem Untergeschoss geschaffen werden. Getrennt vom Erdgeschoss werden im Untergeschoss zwei Räume für rund 80 Mitglieder der örtlichen Landjugend geschaffen. Im Mittelpunkt stehen ein 50 Quadratmeter großer Aufenthaltsraum der KLJB sowie ein 20 Quadratmeter großer Nebenraum mit Küche. Des Weiteren sind im Untergeschoss ein Lagerraum für alle Vereinsutensilien, behindertengerechte WCs sowie ein Technikraum für die Heizung untergebracht. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen ist bei der Energieversorgung die Energieeinspeiseverordnung - kurz EnEV – bei Neubauten zu berücksichtigen. Der Zugang zu den Jugendräumen erfolgt über einen drei Meter breiten Abgang an der westlichen Hausseite. Der erhöhte Dachraum ist aus brandschutztechnischen Gründen freizuhalten, ist aber mittels Zugtreppe erreichbar. Das zweigeschossige Gebäude beinhaltet eine Nutzfläche von 316 Quadratmetern bei einem umbauten Raum von 1.533 Kubikmeter.

Plangenehmigung und Zuschussbeantragung

Marktgemeindechef Norbert Hummel skizzierte auch die weiteren Schritte des Gremiums. Nachdem der örtliche Bauausschuss dem Marktgemeinderat ein JA zum Neubau des Dorfgemeinschaftshauses signalisierte, werden nun die Planungsunterlagen vom Architekturbüro an das Landratsamt Eichstätt weitergeleitet. Parallel dazu wird im Amt für ländliche Entwicklung ein Zuschuss aus dem Fördertopf für dieses Bauvorhaben beantragt. „60% der förderfähigen Nettokosten sind zuschussfähig – das sind alle Vorhaben, welche die Dorfgemeinschaft stärken, wie z.B. alle Treffen und Aufgaben der örtlichen Vereine sowie in der Jugendarbeit“, so Hummel. Auf die Frage von Bürgern machten Bürgermeister Hummel und Architekt Heinrich Berr zu den geplanten Kosten eine Aussage. „Sollte das zweigeschossige Gebäude ohne jegliche Eigenleistung der Bürger erstellt werden, ist mit Kosten von 720.000 € zu rechnen – diese kann mit entsprechender Eigenleistung erheblich gesenkt werden“, so Berr. Hummel ergänzte, dass die Finanzierung aufgrund der noch nicht zugesagten Zuschüsse der Kirche und des Amtes für ländliche Entwicklung noch nicht stehe. „Eine Eigenleistung der Tettenwanger Bürger ist unabdingbar“, so Hummel. Die Bezuschussung des kirchlichen Anteils am Gebäude wurde bereits von Pfarrer Wolfgang Stowasser und der Kirchenverwaltung mit dem Kirchenpfleger Anton Treffer in der Diözese Regensburg vorgefühlt. „Entscheidend ist das Raumprogramm des Bistums, welcher bei der Größe der Pfarrei maximal 58 Quadratmeter in dem neuen „Haus der Vereine“ als kirchlichen Anteil bezuschusst“, erläuterte Pfarrer Stowasser. Der Ortsgeistliche gab seiner Freude Ausdruck mit den Worten „Ich freue mich für Tettenwang auf dieses Haus der Vereine“. Die vorgestellten Planskizzen sind für alle Dorfbewohner auf der Dorfhomepage www.tettenwang.info und zusätzlich im Aushang am Kirchplatz einsehbar. Die Bauausschussmitglieder stehen gerne bei Anfragen der Bürgerinnen und Bürger Rede und Antwort.

Aktuelle Termine

29.10.17   "Nacht der Heiligen"

01.11.17    Allerheiligen 14.30 Uhr

18.11.17    KLJB-Aufnahmefeier

25.11.17    FFW-Versammlung

03.12.17   Seniorennachmittag

16.12.17   Roratemesse 6.30 Uhr

24.12.17   Heiliger Abend

31.12.17   Silvestergottesdienst

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Aktuelle Infos

Ab sofort können Termine und Veranstaltungen für 2017 gemeldet werden. Ich nehme diese im Pfarrkalender auf!

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