Bürgerversammlung 2017 gut besucht

1. Mehrere Baustellen bezüglich des schnellen Internetanschlusses herrschen im Hopfenort Tettenwang. Laut Bürgermeister Norbert Hummel hat die Telekom versichert, bis Jahresende alle Arbeiten fertiggestellt zu haben. Dann können die Bürger den Highspeedzu

Richtig harmonisch und informativ verlief die Bürgerversammlung im Altmannsteiner Ortsteil Tettenwang am Freitagabend. Exakt 61 Männer und drei Frauen – darunter auch ein Dutzend Marktgemeinderäte – ließen sich in rund 75 Minuten vom Rathauschef Norbert Hummel mit den wichtigsten Informationen aus der Großgemeinde und natürlich über den 450 Einwohner zählenden Hopfenort Tettenwang aus erster Hand informieren. Zentrale Botschaft des Gemeindeoberhauptes lautete: „2018 wird mit dem Bau des neuen Dorfgemeinschaftshauses begonnen“.

Vorbildliche Baulandentwicklung und schnelles Internet

Zum Auftakt begrüßte Marktgemeinderat Wolfgang Eberl (SPD/FW) die zahlreich erschienenen Bürger – ein deutlicher Beweis, dass den Tettenwanger ihr geliebter Ort und die Gemeindepolitik sehr wichtig sind. In seiner detaillierten Präsentation berichtete das Gemeindeoberhaupt von aktuell 7361 Einwohnern in 22 Ortschaften – das ist ein deutliches Plus von 285 seit letztem Jahr. Positiv skizzierte Hummel, dass 72 Todesfällen erstmals 72 Geburten gegenüberstanden. Durchwegs Positives berichtete Hummel über die Baulandentwicklung mit 25 verkauften Bauplätze und über 200 geplanten Bauparzellen in den nächsten Jahren. Bei den neun gemeindlichen und drei privaten Parzellen im Süden Tettenwangs „Am Südhang“ wurden die Erschließungsmaßnahmen bereits vor einem Jahr abgeschlossen und zwei Einfamilienhäuser sind bereits fertiggestellt, weitere sind in Planung. Hummel zeigte sich sehr erfreut, dass die Marktgemeinde in zehn verschiedenen Orten Bauland erwerben konnte, und damit in den nächsten Jahren über 200 Grundstücke an Bauwillige weitergeben kann. Die Fertigstellung des Trafohäuschens An der Einfahrt von der Sternstraße in das Neubaugebiet „Am Südhang“ wird nach Fertigstellung des Trafohäuschens das bisherige Marterl wiedererrichtet. Zudem wird der Vorplatz des Trafohauses bis zur Straße als kleiner Fußweg gepflastert.

IGEK – der Schlüssel für die Zukunft

Anhand des „integrierten gemeindlichen Entwicklungsprogramms“ soll in den nächsten Jahren bei einer Bestandsaufnahme in allen Orten die Bedarfe erarbeitet werden. „Beim Thema Leben im Dorf soll die Innerortsentwicklung, die Nahversorgung und die Ökologie im Mittelpunkt stehen“, so Hummel. Die geschieht in einer länger angelegten Maßnahme, welche mit einem Seminar für alle Gemeinderäte sowie je einem Mitglied jeder ehemaligen Gemeinde startet. Am Ende soll ein klares Ergebnis vorliegen, wohin die Bürger und die Gemeinde in den nächsten Jahrzehnten hinwollen. Beim Dauerthema Breitbandausbau wissen die Bürger längst ihr Ziel: eine komplette Versorgung aller Ortschaften mit dem schnellen Internet. „Leider liegt die von der Telekom beauftragte Baufirma nicht im Zeitplan – so das Gemeindeoberhaupt – aber wir haben von der Telekom die Zusage, dass bis Jahresende alle Arbeiten abgeschlossen sein sollen“. Auch in Tettenwang gibt es mehrere Baustellen mit zahlreichen grauen Kästen, welche nur noch angeschlossen werden müssen. Bis zu den Kabelverzweiger sind Glasfaserkabel verlegt worden. In unmittelbarer Nähe schafft die Leistung dann 50 Mbit pro Sekunde. Je weiter der Hausanschluss weg ist, umso geringer wird die Leistung. Noch in diesem Jahr sollen alle 130 Haushalte in Tettenwang mit schnellem Internet versorgt sein. Mit einer aktuellen Nachricht erfreute Telekom-Mitarbeiter Martin Treffer die Bürger. Demnach bietet die Telekom für die Verzögerungen den Einsatz der Vectoring-Technik an, d.h. die Übertragungsgeschwindigkeiten verdoppeln sich automatisch, d.h. Bandbreiten von 50 sind dann bis 100 MBit pro Sekunde möglich.

1. An der Einfahrt von der Sternstraße in das Neubaugebiet „Am Südhang“ wird nach Fertigstellung des Tra-fohäuschens das bisherige Marterl wiedererrichtet. Zudem wird der Vorplatz des Trafohauses bis zur Straße als kleiner Fußweg gepflastert.

Friedhofsneugestaltung nahezu abgeschlossen

Kräftig in die Hände gespukt haben in den letzten drei Jahren zahlreiche Tettenwanger, die sich an der Neugestaltung des im Jahr 1976 erbauten Friedhofs in zahlreichen Hand- und Spanndiensten beteiligten. Bis auf kleinere Maßnahmen ist die Friedhofsneugestaltung somit abgeschlossen. In vorbildlicher Zusammenarbeit wurden größere Bäume entfernt, Büsche und Hecken zurückgeschnitten und die Wege neu aufgeschottert. Der Bauhof verbreitete vor dem Leichenhaus für die Friedhofsbesucher die Pflasterfläche. Schließlich wurden anstelle alter Bäume neue Sträucher und Bäume gepflanzt. Dennoch appellierten einige Bürger an den Marktgemeinderatschef: „Es wäre mehr als sinnvoll einige zu groß gewordene Bäume zurückzuschneiden oder noch besser zu entfernen und dann wieder einige junge Bäume zu pflanzen“. Im Frühjahr 2018 wird de Zaum zwischen Friedhof und Jagdhalle erneuert. Hummel appellierte an alle Anwesenden: „Wir suchen dringend für den gemeindeeigenen Friedhof eine Person. Interessenten können sich gerne bei mir oder in der Gemeinde melden“. Aufgrund der jährlichen Defizite in den elf gemeindlichen Friedhöfen gibt es weitgediehene Überlegungen, die aktuellen jährlichen Grabgebühren von 30 Euro entsprechend zu erhöhen. Anfragen an den Bürgermeister seitens der Tettenwanger Bürger gab es auch wegen dem teilweise schlechten Straßenzustand nach Gut Schwaben. Hummel sagte: „Wir tun unser Mögliches, um die Straße zu unterhalten und die Löcher auf dem Teilstück im Gemeindebereich Altmannstein auszubessern – auf den Kelheimer Teil haben wir allerdings keinen Einfluss“.

2. Nach dem Abschluss der Erschließungsarbeiten im Baugebiet „Am Südhang“ stehen neun gemeindliche Parzellen mit einer Größe von 607 bis 814 Quadratmeter zum Bau bereit. Zwei junge Familien haben ihr Haus in diesem Jahr bereits fertiggestellt – weitere si

Marktgemeinderat Stefan Koch (CSU/PW) bedankte sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für die tatkräftige Unterstützung bei der Umwelt- und Friedhofsaktion. Koch appellierte an die Bürger, dass möglichst bald wieder ein Friedhofswärter gefunden werde. Der Schlüssel für das Leichenhaus kann bei Stefan Koch abgeholt werden. Diskussion gab es auch wegen der starken Verschmutzung der Ortsstraßen während und nach der Hopfenernte. Hummel meinte dazu nur, dass diejenigen, welche die Straße verschmutzen, diese auch wieder saubermachen. Aufgrund des enormen Borkenkäferbefalls fielen im Jahr 2017 hunderte Festmeter Fichtenholz an, welches bis zur Abholung an vielen Straßenrändern aufgeschichtet wurde. Im gemeindlichen Waldstück beim Kalkofen Richtung Weiler Bruckhof sollen künftig Bäume abgelagert werden können. Nach Fertigstellung eines Holzlagerplatzes in Hagenhill könne auch diese Fläche für Käferholz genutzt werden. Bei der Sanierung des Feldweges von Tettenwang nach Laimerstadt – kurz „zur Hölle“ genannt – ist der Auftrag vergeben; der Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Hummel berichtete auch, dass die Hecken- und Windschutz zurückgeschnitten wurden und die Bankette Richtung Ziegelstadel abgeschrägt wurden.

 

Dorfgemeinschaftshaus wird 2018 gebaut

Seit mittlerweile sechs Jahren diskutieren die örtlichen Vereine und kirchlichen Verbände mit der Marktgemeinde Altmannstein – dem Besitzer des ehemaligen Schulhauses - für eine zukunftsträchtige Lösung eines „Haus der Vereine“ oder „Dorfgemeinschaftshaus

157 Jahre hat das ehemalige Schulhaus in der Ortsmitte mittlerweile auf dem Buckel – und der Zustand des von den örtlichen Vereinen genutzten Hauses ist seit Jahren in einem äußerst desolaten Zustand. Kein Wunder, dass sich 2011 engagierte Bürger an die Marktgemeinde wandten, um eine sinnvolle und baldige Lösung in Form eines Neubaus zu finden. Die seit Jahren anvisierte und zukunftsträchtige Lösung sieht vor, dass die örtlichen Vereine Feuerwehr, Obst- und Gartenbauverein, Landjugend, Frauenbund und nicht zuletzt die kirchlichen Verbände Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat, sich in geeigneten Räumen zu Besprechungen treffen können. Während im Erdgeschoss die örtlichen Vereine und kirchlichen Verbände unterbracht sind, erhalten die Jugendlichen der KLJB im Kellergeschoss Platz für ihre Sitzungen und Jugendtreffen.

Auf Initiative von Bürgermeister Hummel wählten die Vereinsvorsitzenden vor zwei Jahren einen fünfköpfigen Bauausschuss, der als Ansprechpartner für den Marktgemeinderat sowie dem Architekturbüro fungiere. Der Bauausschuss besteht aus Bernhard Eberl (1. FFW-Kommandant), Bernhard Hegenberger (PGR-Sprecher), Georg Koch (ehemaliger Kirchenpfleger), Jonas Treffer (Landjugendvorsitzender) und Anton Treffer (Kirchenpfleger). Dem erweiterten Bauausschuss gehören Pfarrer Wolfgang Stowasser, die beiden Marktgemeinderäte Wolfgang Eberl (SPD/FW) und Stefan Koch (CSU/UW) sowie die Vereinsvorsitzenden Stefan Schmailzl (Feuerwehr), Karola Hecker (Frauenbund), Markus Brunner (Motorradfreunde), Karlheinz Hecker (Stammtisch) sowie Reinhard Eberl und Richard Feigl (Obst- und Gartenbauverein) an.

 

Nach einer Bestandsaufnahme durch die Schneider Bauingenieure GmbH erstellte das Architekturbüro einen Bauplan, der mittlerweile von allen Stellen abgesegnet und genehmigt ist. Im Rahmen einer Dorfversammlung stellte Architekt Heinrich Berr 2016 bereits die Planskizzen im Detail vor. „Optisch fügt sich das erdgeschossige Gebäude hervorragend ins Dorfbild (siehe Bild) ein, denn der erhöhte Giebel passe gut zwischen die beiden an der östlichen und westlichen Seite befindlichen Gebäude“, schilderte Berr. Die gut zwei Meter Abstand zur Schulstraße sorgen künftig für mehr Sicherheit bei den Nutzern des Gebäudes. Zentraler Raum im Erdgeschoss bildet ein großer Gemeinschaftsraum mit über 60 Quadratmeter Nutzfläche, der allen örtlichen Vereinen und kirchlichen Verbänden sowie der Marktgemeinde für z.B. Wahlen zur Verfügung stehe. Ein 47 Quadratmeter großer Sitzungssaal mit fester Bestuhlung dient den Vereinen für regelmäßige Treffen und der Verwaltungsraum den Vereinen für Bürotätigkeit. Großer Wert wurde in dem eingeschossigen Gebäude auf Barrierefreiheit gelegt, d.h. ein unbeschwerter Zugang für Rollstuhlfahrer und ältere Dorfbewohner. Behindertengerechte Toiletten im Erd- und Untergeschoss stehen ebenfalls zur Verfügung. Im Zwischenbau zum Feuerwehrhaus, der mit einem Pultdach zur Straßenseite ausgestattet ist, sind das Kleiderlager, der Stiefelputzraum sowie ein großer Umkleideraum geplant. Schließlich kam in das bestehende Feuerwehrhaus im Sommer 2017 das neue Löschfahrzeug von der benachbarten Hagenhiller Wehr.  Bis zu acht Parkplätze können teilweise vor dem Dorfgemeinschaftshaus sowie auf der Freifläche neben dem Untergeschoss geschaffen werden. Getrennt vom Erdgeschoss werden im Untergeschoss zwei Räume für rund 80 Mitglieder der örtlichen Landjugend geschaffen. Im Mittelpunkt stehen ein 50 Quadratmeter großer Aufenthaltsraum der KLJB sowie ein 20 Quadratmeter großer Nebenraum mit Küche. Des Weiteren sind im Untergeschoss ein Lagerraum für alle Vereinsutensilien, behindertengerechte WCs sowie ein Technikraum für die Heizung untergebracht. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen ist bei der Energieversorgung die Energieeinspeiseverordnung - kurz EnEV – bei Neubauten zu berücksichtigen. Der Zugang zu den Jugendräumen erfolgt über einen drei Meter breiten Abgang an der westlichen Hausseite. Der erhöhte Dachraum ist aus brandschutztechnischen Gründen freizuhalten, ist aber mittels Zugtreppe erreichbar. Das zweigeschossige Gebäude beinhaltet eine Nutzfläche von 316 Quadratmetern bei einem umbauten Raum von 1.533 Kubikmeter.

Die Kostenschätzung des gut drei hundert Quadratmeter großen Neubaus liegt bei 720 000 Euro. Bürgermeister Norbert Hummel berichtete bei der Bürgerversammlung: „Ich kann ihnen eine positive Nachricht überbringen, das die Finanzierung der Anschaffungskosten nun gesichert ist“. Kürzlich hat die Marktgemeinde grünes Licht vom Amt für ländliche Entwicklung im Programm „kleine Dorferneuerung“ erhalten. Rund die Hälfte der veranschlagten Kosten können aus Zuschüssen des Amtes für ländliche Entwicklung und von der Diözese Regensburg bestritten werden. Der Rest muss von der Gemeinde Altmannstein und aus Eigenleistung der Tettenwanger Bürger getragen werden. In dieser Woche werden in Zusammenarbeit der Marktgemeinde und der Diözese Regensburg die Nutzungsmodalitäten für die nächsten Jahre erarbeitet. Hummel zeigte sich zuversichtlich, dass der Gemeinderat seine Zustimmung erteile und 2018 die Bauarbeiten für das Dorfgemeinschaftshaus starten werde. Im Bauausschuss werden dann die weiteren Vorgehensmaßnahmen eingeleitet. Eine neue Situation ergibt sich für die Mitglieder der örtlichen Landjugendgruppe: durch den Abriss des ehemaligen Schulhauses müssen sie ihre Räume verlassen und ein Ersatzquartier suchen. Zusammen mit dem Bauauschuss und der Marktgemeinde werde ein tragfähiges Konzept erarbeitet.

Bürgerversammlung 2016

Mit etwa 50 Besuchern war die Bürgerversammlung 2016 gut besucht - zur Freude des Bürgermeisters

Mit rund 50 Besuchern war die letzte Bürgerversammlung in der Großgemeinde Altmannstein am 1. Adventssonntagvormittag im Gasthaus „Hopfenwirt“ Michael Forster gut besucht. Informative und lobenswerte Worte gab es vom Gemeindeoberhaupt Norbert Hummel für die Tettenwanger Bürger, die in vielen Gemeinschaftsaktionen eine lebendige Dorfgemeinschaft unter Beweis stellten, insbesondere beim Bau des neuen Spielplatzes am Fußballplatz. Zu weiteren Gesprächsthemen zählten die fertiggestellte Erschließung des Baugebiets „Am Südhang“, die Sanierung des gemeindeeigenen Friedhofs und der derzeitige Ausbau der Kreisstraße nach Hagenhill. Freudig vernahmen die Tettenwanger Bürger die Kunde, dass die vierjährigen Planungen für das Dorfgemeinschaftshaus in der Dorfmitte mit der Genehmigung des Plans einen weiteren großen Schritt getan haben. „Sobald die Finanzierung stehe, kann in 2018 mit dem Neubau begonnen werden“, so Hummel.

Neun gemeindeeigene Bauparzellen stehen einheimischen Bauwilligen seit Sommer 2016 zur Verfügung

Vorbildliche Baulandentwicklung und schnelles Internet

Zwölf Gemeinderäte, darunter die drei Bürgermeister Norbert Hummel, Hannelore Eichenseher und Josef Wagner sowie die beiden Tettenwanger Marktgemeinderäte Wolfgang Eberl (SPD/FW) und Stefan Koch (CSU/PW) waren zur letzten Bürgerversammlung erschienen – ein deutlicher Beweis, dass den Markträten der Ortsteil wichtig ist. In seiner detaillierten Präsentation berichtete das Gemeindeoberhaupt von aktuell 7076 Bürgern, verteilt auf 22 Ortschaften. Überrascht zeigten sich einige Teilnehmer über die Altersquoten, die mit einem Sechstel Kinder bis 15 Jahren,  zwei Drittel 15- bis 65jährigen und einem Fünftel über 65 Jahren in der Gemeinde strukturiert ist. Durchwegs Positives berichtete Hummel über die Baulandentwicklung mit rund zwei Dutzend verkauften Bauplätze in 2016. In Tettenwang fanden die Erschließungsmaßnahmen von neun gemeindeeigenen Parzellen und drei private Bauplätze im Frühsommer 2016 ihren Abschluss. Aktuell entstehen bereits zwei Einfamilienhäuser, weitere sind in Planung. Äußerst positiv auf die Pro-Kopf-Verschuldung, die mit 175 Euro deutlich unter dem Bayernschnitt von 764 Euro liegt. „Größter Einnahmefaktor im Haushalt stellt die Einkommensteuer mit rund 4 Mio. Euro dar“, so Hummel. Nachdem die Marktgemeinde im April dieses Jahres mit der Deutschen Telekom einen Vertrag zum Breitbandausbau mit 30 beziehungsweise 50 Mbit geschlossen habe, steht der Versorgung aller 22 Ortschaften im Gemeindebereich nichts mehr im Wege. Fast nichts, denn bei dem 900.000 Euro teuren Projekt und einer 70%igen staatlichen Bezuschussung in Höhe von 690.000 Euro, sind die abgelegenen Weiler noch nicht berücksichtigt. „Wir wollen hier noch ein staatliches Programm für die Erschließung nutzen“, ergänzte Hummel. Während das Gros der Ortschaften bis spätestens Juni 2017 am Highspeed-Internet partizipieren kann, stehen in den Orten Hexenagger, Laimerstadt und Tettenwang noch Verhandlungen zwischen der Dt. Telekom und Inexio an. Letzterer hat in den genannten Ortsteilen bereits Leitungen verlegt, welche die Telekom anmieten und Glasfaserkabel legen möchte. „Seien sie deshalb vorsichtig bei Vertragsänderungen mit der Telekom bis nicht endgültig geklärt ist, wann das Highspeed-Internet wirklich funktioniere“, appellierte das Gemeindeoberhaupt an die Bürger

Nach vierjährigen intensiven Gesprächen des Dorfrates mit der Marktgemeinde Altmannstein kam im Oktober 2016 die Genehmigung des "Dorfgemeinschaftshauses" - oder auch "Haus der Vereine" genannt.

Friedhofsneugestaltung nahezu abgeschlossen

Kräftig in die Hände gespukt haben in den letzten drei Jahren zahlreiche Tettenwanger, die sich an der Neugestaltung des vor exakt 40 Jahren erbauten Friedhofs in zahlreichen Hand- und Spanndiensten beteiligten. Bis auf kleinere Maßnahmen ist die Friedhofsneugestaltung somit abgeschlossen. In vorbildlicher Zusammenarbeit wurden größere Bäume entfernt, Büsche und Hecken zurückgeschnitten und die Wege neu aufgeschottert. Der Bauhof verbreitete vor dem Leichenhaus für die Friedhofsbesucher die Pflasterfläche. Schließlich wurden anstelle alter Bäume neue Sträucher und Bäume gepflanzt.  Seit September laufen die Bauarbeiten an der 62 Kilometer langen Gasleitung von Schwandorf nach Forchheim. Wie bekannt durchschneidet diese Loopleitung bei Laimerstadt und Tettenwang das Gemeindegebiet. Derzeit werden die Rohre verlegt, die einen Durchmesser von 90 Zentimetern ausgelegt. Diese sind für einen Druck von 100 Bar ausgelegt. Die Inbetriebnahme ist für Dezember nächsten Jahres vorgesehen. Mit Genugtuung nahmen die Tettenwanger die derzeitige Sanierung der Kreisstraße nach Hagenhill auf. Hummel berichtete, dass die Kosten für die Sanierung der Kreisstraße EI 32 auf einer Länge von gut zwei Kilometern auf 926 000 Euro veranschlagt sind. Die Regierung von Oberbayern hat eine Zuwendung von 375 000 Euro in Aussicht gestellt, auch das bayerische Finanzministerium will das Projekt fördern. Die derzeit zwischen 3,8 und 4,6 Meter breite Fahrbahn wird durchgehend auf 5,5 Meter verbreitert. „Links und rechts der bisherigen Fahrbahn wird derzeit der Unterbau angebracht und noch vor Weihnachten soll die Teerdecke aufgebracht werden“, so das Gemeindeoberhaupt. Aufgrund fehlgeschlagener Grundstücksverhandlungen kann der geplante Radweg vom südlichen Ortsausgang bis zur Abzweigung Wolfstal leider nicht gebaut werden. Erfreuliches berichtete Hummel zum Feuerlöschwesen, denn der Kauf des Feuerwehr-Logistik-Fahrzeuges für die FW Hagenhill zum Preis von 122.000 € ist soweit in trockenen Tüchern. Sobald das neue Fahrzeug im Frühsommer eintrifft wird das bisherige Löschfahrzeug an die Tettenwanger Wehr überführt. Dann wird es allerdings im alten Feuerwehrhaus eng. Deshalb setzen die Tettenwanger alles dran, dass der Neubau des Dorfgemeinschaftshauses mit Feuerwehranbau baldmöglichst vonstattengeht.

Seit Herbst 2016 laufen die Bauarbeiten an zwei Einfamilienhäuser am neuen Baugebiet "Am Südhang"

Plan für Dorfgemeinschaftshaus genehmigt

Da sich das über 150 Jahre alte Schulhaus seit Jahren in einem äußerst desolaten Zustand befindet, standen in den letzten vier Jahren intensive Gespräche über eine zukunftsträchtige Lösung an. Ziel der Dorfbewohner ist eine geordnete Bleibe für die örtlichen Vereine Feuerwehr, Obst- und Gartenbauverein, Landjugend, Frauenbund und nicht zuletzt die kirchlichen Verbände Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat, in geeigneten Räumen zu schaffen. In zahlreichen Treffen wurden mit Marktgemeinde Altmannstein – dem Eigentümer des Schulhauses – und den Vereinsverantwortlichen Lösungsmöglichkeiten gefunden. Nach einer Bestandsaufnahme durch die Schneider Bauingenieure GmbH erstellte das Architekturbüro einen Maßnahmenplan. Die Kostenschätzung des gut drei hundert Quadratmeter großen Neubaus liegt bei 720 000 Euro, welche allerdings durch Eigenleistung der Tettenwanger deutlich abgesenkt werden. Norbert Hummel berichtete: „Der Bauantrag ist genehmigt und jetzt geht es um die Finanzierung der Anschaffungskosten“. Der im Herbst gestellte Förderantrag beim Amt für ländliche Entwicklung ist im Laufen. Mit dem Programm „Kleine Infrastruktur“ werden Gemeinde- und Jugendhäuser unterstützt. Aktuell entsteht die Fachplanung für Heizung/Sanitär, Elektro und Außenanlagen und Anfang Dezember erfolgt eine Vor-Ort-Besichtigung. Sobald der Förderbescheid vorliege wolle man im Jahr 2018 mit den Bauarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus beginnen.

 

Friedhofswärter dringend gesucht

In der Aussprache örtlicher Belange appellierte Marktrat Stefan Koch an alle Anwesenden: „Wir suchen dringend für den gemeindeeigenen Friedhof eine Person. Interessenten können sich gerne bei mir oder in der Gemeinde melden“. Im Friedhof werden noch Sitzbänke ausgetauscht, ein Gießkannenhalter angebracht und der an der östlichen Seite angebrachte Zaun erneuert. An der Einfahrt von der Sternstraße in das Neubaugebiet „Am Südhang“ wird nach Fertigstellung des Trafohäuschen das gewünschte Marterl wieder errichtet. An markanten Punkten wurden aus Gründen der Sicherheit neue Verkehrsspiegel angebracht. Großes Lob zollte Koch allen freiwilligen Helfern, die in monatelangen Arbeitseinsätzen den neuen Spielplatz nahe dem Fußballplatz errichteten. Dieser wurde mit einer feierlichen Einweihung am 29.Mai seiner Bestimmung übergeben. Wortmeldung aus dem „Volk“ gab es bezüglich des Kindergartenbusses, der neuen Straßennahmen hinsichtlich des fehlenden Auffindens in den Navigationsgeräten sowie der geplanten erneuten Erhöhung des Wasserpreises von aktuell 1,55 Euro je Kubikmeter um weitere 25 Cent. Moniert wurde auch der schlechte Straßenzustand zur Jagdhütte und zum Weiler Bruckhof. Hummel versicherte, dass sich der Bauausschuss mit diesen Themen beschäftigen werde. Mit dem Appell „Wir wollen lebendige Dörfer und keine Schlafburgen“, beendete der Gemeindechef seine Ausführungen und lobte den Zusammenhalt in Tettenwang. Ganz besonders bedankte sich Hummel bei den örtlichen Vereinen für die tatkräftige Unterstützung im Ort sowie bei Wolfgang Eberl und Stefan Koch für die hervorragende Zusammenarbeit. 

Bürgerversammlung 2015

Am Baugebiet "Steinbuckel II" wird seit August eifrig gearbeitet - im Frühjahr soll es fertig werden!

Unsere Spielplätze

Der Spielplatz "Am Sportplatz" wird seit August gebaut. Eingeweiht und für die Kinder freigegeben wird er im Frühjahr 2016.
Der Spielplatz "Am Weinberg" ist seit mehren Jahrzehnten in Tettenwang Anlaufstelle für die Kinder!
Der Spielplatz "Ahornstraße" war seit 1985 Tettenwang Anlaufstelle für die Kinder. Im Sommer 2015 wurde dieser aufgelöst!

Infos aus den Bürgerversammlungen

Bürgerversammlung 2013.pdf
PDF-Dokument [51.0 KB]
Informationsversammlung 2013.pdf
PDF-Dokument [63.6 KB]
Bürgerversammlung 2011.pdf
PDF-Dokument [46.1 KB]
Bürgerversammlung 2010.pdf
PDF-Dokument [47.0 KB]
Bürgerversammlung 2009.pdf
PDF-Dokument [74.3 KB]
Bürgerversammlung 2008.pdf
PDF-Dokument [69.6 KB]

 

 

 

 

 

 

Bilder von unserm schönen Dorf

 

 

 

Aktuelle Termine

10.12.17    Jahresversammlung KLJB

16.12.17   Roratemesse 6.30 Uhr

25.12.17   Weihnachtsgottesdienst

31.12.17   Jahresschlussgottesdienst

13.01.18   Landjugendball Aschbuch

14.01.18   Kuchenverkaufsaktion

17.01.18    PGR-Sitzung Schulhaus

Sie sind der .... Besucher!

Besuchen Sie uns wieder!

Aktuelle Infos

Ab sofort können Termine und Veranstaltungen für 2017 gemeldet werden. Ich nehme diese im Pfarrkalender auf!

Pfarrkalender 2017.pdf
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