"Ziag o" begeistern beim Seniorennachmittag

Gut gelaunt und froh fanden sich am 1.Adventssonntag Nachmittag 85 Frauen und Männer der Pfarrei Altmannstein-Hagenhill-Tettenwang im Landgasthof Zum Gaulwirt ein. Grund war der im Turnus von drei Jahren vom Pfarrgemeinderat veranstaltetet Seniorennachmittag. Neben mehreren besinnlichen und frohen Geschichten rund um den Advent begeisterte das Musikertrio „Ziag o“ mit Akkordeon, Klarinette und Trompete beim zweistündigen unterhaltsamen Programm.

Viele musikalische Höhepunkte gab es beim diesjährigen Seniorennachmittag mit dem Trio „Ziag o“ unter Walter Eberl, Peter Häckl und Max Pfaller…

Bernhard Hegenberger, der Sprecher des Pfarrgemeinderates und zugleich Conférencier durch das zweistündige Programm gab seiner Freude Ausdruck über den guten Besuch. „Schön, dass ihr Euch heute Nachmittag für das Seniorentreffen entschieden habt – ihr sollt davon gestärkt und froh nach Hause gehen“. Und um es gleich vorweg zu nehmen: die Freude war am Ende bei allen Teilnehmern riesengroß und große Dankbarkeit herrschte beim Nachhause gehen. Doch eines nach dem Anderen: zum Auftakt der adventlichen Seniorenfeier stimmte das Trio „Ziag o“ mit Walter Eberl (Tettenwang), Peter Häckl (Altmannstein) und Max Pfaller (Hexenagger) das weltberühmte „Tochter Zion“ an. „Freut euch über Gott, der in unserem Leben ein Licht anzünden möchte, welches durch nichts wieder ausgelöscht werden kann“ – sprach Bernhard Hegenberger den 85 Senioren zu. Der 56jährige bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen und gab seiner Freude Ausdruck, dass seit einem Vierteljahrhundert die Seniorennachmittage im Pfarrverband großen Anklang finden. Ein Grund dafür ist das Zusammenkommen bei gemütlichen Stunden – ein weiterer Grund sicher das alljährlich bunte Rahmenprogramm, mit welchem die Mitglieder des Pfarrgemeinderates die Opas und Omas mit lustigen Liedern und besinnlichen Geschichten erheiterten. Pfarrer Wolfgang Stowasser gab zum Bedenken, dass früher in der Adventszeit „Fasten“ angesagt war – deshalb auch die Farbe lila in den Gottesdiensten. „Heuer ist der Advent nur drei Wochen und damit sehr kurz – deshalb: nutzen sie alle diese noch verbleibenden Tage zur inneren Einkehr und Besinnung“, so der 57jährige Geistliche.  Die besten Grüße von der Marktgemeinde überbrachte 2. Bürgermeisterin Hannelore Eichenseher in ihren Grußworten. Mit den Worten der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerlöf verdeutliche Eichenseher die Adventszeit: „Nicht auf Licht und Lampen kommt es an, und es liegt nicht an Mond und Sonne, sondern dass wir Augen haben, die Gottes Herrlichkeit sehen können“.

Mit dem weltbekannten Song „Aber Heidschi bum Beidschie“ traf das Musikertrio den Nerv der Senioren. „Es ist doch so schön, wenn wir alle miteinander diese Strophen singen“, gab ein knapp 80jähriger seiner Freude über diesen wunderbaren Nachmittag Ausdruck. Mit der nachdenklichen und tiefgehenden Adventsgeschichte mit dem Titel „So arm – und doch so reich“ regte Bernhard Hegenberger zum Nachdenken an – mucksmäußerl still war es im Forster-Saal. Zwischendurch sangen alle gemeinsam „Süßer die Glocken“ und „Kling, Glöckchen klingelingeling“.  Nach dem gemeinsamen Kaffee mit Nusszopf und Rotweinecken lud das Trio „Ziag o“ die begeisterten Zuhörer auf eine Reise durch die Oberkrain mit bekannten Stückl ein. „Der kleine alte Wichtel macht sich auf den Weg, um die Menschen zu besuchen, die jedoch volle Hetze und Hektik durch die Straßen strömen“ – so die Geschichte von Silvia Eberl. Passend dazu spielte und sang das Trio „Es wird scho glei dumper“.

„Es ist der 24. Dezember – heilig Abend um 18.30 Uhr. Draußen hat es wie jedes Jahr um diese Zeit 16 Grad über Null und es regnet“ – so begann Souffleuse Gabi Proger den lustigen Einakter der drei Ministranten Johannes Frank, Michael Bogenberger und Oberministrantin Theresa Schmailzl. Unter dem Titel „Es weihnachtet sehr“ gab es viel zu lachen und ganz viel Beifall der überaus froh gestimmten Besucher – sehr zur Freude der drei jungen Akteure. Mit einer abschließenden Brotzeit klang der vielseits gelobte Seniorennachmittag 2017 in Tettenwang aus.

Acht WEG-Gottesdienste zur Kommunion

„Warum machen wir eigentlich eine Kniebeuge?“ und „Was bedeutet das Kreuzzeichen?“ – regelmäßige Kirchgänger können solche Fragen sicher leicht beantworten, vielen Kindern sind aber die Gesten und Symbole der Eucharistiefeier keineswegs selbstverständlich. Umso wichtiger ist es, gerade die Erstkommunionkinder an die Liturgie, die Feier der heiligen Messe heranzuführen.

Mit Weggottesdienste Gemeinschaft haben

Dass dieses Heranführen nicht allein theoretisch geschehen kann sind kindgemäße Formen in der Vermittlung und Einübung dieser liturgischen Handlungen erforderlich. Das Konzept der Weggottesdienste in der Erstkommunionvorbereitung wird seit Jahren im Pfarrverband Altmannstein praktiziert. Grundlage dieser Treffen ist das Buch „Weggottesdienste in der Kommunionvorbereitung“. Woher kommt der Name “Weggottesdienste”? Mit dem Bild des Weges soll ausgedrückt werden, wie sich diese Form der Erstkommunionvorbereitung versteht bzw. was sie ausmacht. Folgende Aspekte gehören dazu: Mit den Kindern auf dem Weg sein zu Gott, zu unserem Vater, und zu seinem Sohn Jesus Christus – eben unser Lebens- und Glaubensweg. Gemeinsam gehen wir in den Gottesdiensten einen Weg in die Hl. Messe hinein.

12 Kommunionkinder: Amelie Feigl, Hanna Holzapfel und Zoe Schmidt (Hagenhill-Schwabstetten), Julia Brunner, Simon Eberl, Lukas Eisenmann, Ferdinand Hecker, Nina Kraus, Elisa Meier, Tim Niederle, Leon Pöppel und Florian Schmailzl (alle aus Tettenwang).

Auch die Katechetinnen sind selber auf dem Weg, denn das Konzept ist nicht fertig, sondern befindet sich ständig in Bewegung. Dabei lernen die Mütter den Kindern, wie sie sich beim Einzug in die Kirche verhalten sollen, indem sie eine Kniebeuge vor dem Tabernakel machen: „Gott, vor dir bin ich klein - Gott, mit dir bin ich groß!“ Und durch das Tun fällt es vielen leichter zu verstehen, was diese Kniebeuge eigentlich aussagt: Vor diesem Gott, der die Welt mit allem, was auf ihr lebt, geschaffen hat, bin ich ganz klein. Aber weil er mich liebt so wie ich bin, darf ich zu ihm kommen und aufrecht vor ihm stehen. Auf dem Weg der Erstkommunionvorbereitung werden die Kinder auf das Sakrament der Eucharistie hingeführt und sie machen sich auf den Weg durch die Messfeier. Und es ist ein Weg, der sich lohnt, denn bei den aufeinander aufbauenden Gottesdiensten werden einzelne Teile der heiligen Messe eingeübt. Dazwischen singen die Katechetinnen mit den Kindern ein Lied: „Pass auf kleines Auge, was du siehst“. Auch das stille Gebet üben die Kinder ein: „Gott, ich schicke meine Gedanken zu dir - Gott ich will mit dir sprechen - Gott ich öffne dir mein Herz“. Im Mittelpunkt des Lernens steht natürlich die Praxis – eben das Üben. „Vieles, was wir in den Weggottesdiensten den angehenden Erstkommunionkindern zeigen und vormachen, wird verständlicher und eingängiger“, so die engagierten Mütter. Und die wichtigste Erfahrung: die Kinder lassen sich ansprechen von dieser Form der Liturgie, wenn sie ihnen in entsprechender und kindgemäßer Form nahegebracht wird. Zum schönsten Gemeinschaftserlebnis zählt sicher das „Vater unser“-Gebet, welches die Mädchen und Buben händehaltend mit ihrem Nachbarn laut beten und mit dem Kreuzzeichen auf Stirn, Kinn und Brust abschließen. „Geschafft, aber es war wieder schön“ – so einige der Kinder nach dem rund 30-minütigen zweiten Weggottesdienst. Noch fünf Weggottesdienste stehen vor der Erstkommunion an, ehe die Kinder in der Altmannsteiner Pfarrkirche Hl. Kreuz am Sonntag, 24.April, erstmals zum „Tisch des Herrn“ gehen. Der letzte Weggottesdienst findet nach der Kommunionfeier statt, und zwar zum Leitwort „Ich bleibe Jesu´ Freund“. Die Beziehung soll ja ein Leben lang halten.

 

Warum beten wir zu Beginn der Messfeier ein Schuldbekenntnis? In dem Weggottesdienst „Ich bringe meine Scherben vor Gott“ versuchten die 12 Erstkommunionkinder aus Hagenhill, Schwabstetten und Tettenwang darauf eine Antwort zu finden.

Ehejubilare danken Gott

Bei herrlichen Spätsommerwetter fanden sich zwanzig Ehepaare aus dem Pfarrverband Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang in der Sollerner Kirche Maria Himmelfahrt am Tag der Deutschen Einheit ein. Bereits zum fünften Mal luden Pfarrer Wolfgang Stowasser und Pfarrvikar John Joseph sowie die Mitglieder des Pfarrgemeinderates alle Jubilare ein, welche in diesem Jahr ein Ehejubiläum von 25, 40, 50 und gar 55 Jahre feiern.

 

Gerti Eberl, Pfarrgemeinderatssprecherin aus Altmannstein, begrüßte eingangs alle Ehepaare namentlich und gab ihrer Freude Ausdruck über die Jubelpaare. Seit einem Vierteljahrhundert verheiratet und damit Silberjubilare sind gleich zehn Paare: Marie-Christine u. Wolfgang Banzer, Erika und Georg Kindl, Gabi und Max Osterrieder (alle Altmannstein), Monika und Martin Mayer (Berghausen), Roswitha und Josef Mosandl, Anneliese und Walter Fehringer (beide Mendorf), Andrea und Werner Straßburger, Gertraud und Franz Eichhammer, Manuela und Georg Ostermeier (alle Steinsdorf) sowie Bernhard und Andrea Hegenberger (Tettenwang). Auf 40 gemeinsame Ehejahre blickten vier Ehepaare zurück: Christa und Josef Kloiber, Franziska und Eduard Neugebauer (beide Altmannstein), Evelyn und Alfred Westermeier (Neuenhinzenhausen) sowie Anita und Helmut Winkler (Schwabstetten). Ihre „Goldene Hochzeit“ feierten in diesem Jahr gleich fünf Ehepaare: Gabriele und Rudolf Schweiger (Altmannstein), Maria und Erwin Maier (Mendorf), Veronika und Gerhard Dronia (Neuenhinzenhausen), Fanny und Josef Ergler sowie Cilli und Georg Ostermeier (beide Steinsdorf). Das höchste Ehejubiläum mit 55 Ehejahren feierten Helga und Johann Gabler aus Schamhaupten.

In seiner Predigt berichtete Pfarrer Wolfgang Stowasser vom ersten christlichen Eheanbahnungsinstitut, welches im Jahr 1650 in England gegründet wurde. „Heute gibt es im Internet unzählige Ehevermittlungsinstitute – deshalb werden die früher aktiven Vermittler und Schmuser nicht mehr gebraucht“, so Stowasser. Dass die Ehe eines der größten Abenteuer auf der Welt und letztlich eine Fahrt ins Ungewisse ist, bestätigen nahezu alle Ehepaare. „Aber zugleich ist die Ehe das größte Geschenk, eine große Verantwortung und Herausforderung“, so der Geistliche in seinen bestärkenden Worten für die Frauen und Männer. Die Fürbitten gestalteten sieben Jubelpaare. Musikalisch umrahmte Johannes Kammerl auf der Sollerner Kirchenorgel. Pfarrer Wolfgang Stowasser segnete schließlich einzeln alle Ehepaare ganz persönlich mit Handauflegung, ehe alle Frauen einen Blumenstock und die Männer ein schönes Buch zur Erinnerung erhielten. Im nahegelegenen Gasthaus Neumayer wurden die Ehejubilare mit einem Sektempfang willkommen geheißen. Nach einer Begrüßungsrede von Gerti Eberl und Pfarrer Wolfgang Stowasser gab es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, vorbereitet vom Pfarrgemeinderat Altmannstein, Sollern und Steinsdorf. Wahre Lachsalven gab es beim Einakter „Die Nachbarn“, welches Maria Kreutzer und Michael Bacherl aus Steinsdorf zum Besten gaben. Mit einer lustigen Geschichte über „Dumme Fragen“ von Toni Lauerer klang der Ehenachmittag aus. Alle waren sich einig: „Es war ein wunderschöner Nachmittag in geselliger Runde mit allen Ehejubilaren“.

100.Night Fever im DOM

Bei heißen Temperaturen machten sich am vergangenen Samstagnachmittag 51 Gläubige aus dem Pfarrverband Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang auf dem Weg in die Diözesanstadt Regensburg. Mit von der Partie die diesjährigen 28 Firmbewerber/innen, einige Begleiter sowie Pfarrer Wolfgang Stowasser und Pfarrvikar John Joseph. Im Mittelpunkt des Besuchs der Bistumsstadt Regensburg standen eine Stadtbesichtigung sowie das Night Fever im hohen Dom.

 

„Diese Fahrt soll für euch alle eine Zeit der inneren Vorbereitung auf die Hl. Firmung werden“, berichtete Pfarrer Wolfgang Stowasser zu Beginn der Busfahrt. Nach der Ankunft in Regensburg stand der Besuch der protestantischen Dreieinigkeitskirche an, die von 1627 bis 1631 inmitten von Regensburg von Baumeister Johann Carl erbaut wurde. Mit gemischten Gefühlen stiegen die Firmlinge die 121 Stufen auf den 44 Meter hohen Kirchturm hoch. Begeistert zeigten sich von der wunderschönen Aussicht auf die Regensburg Altstadt – im Mittelpunkt der prächtige und mächtige Regensburger Dom. Aufgrund der heißen Temperaturen waren für die Ausflügler ein kühles Eis sowie der Besuch des Biergartens im „Bischofshof“ angesagt. Für neun Firmlinge aus dem Pfarrverbund wurde es gegen 18 Uhr spannend, als sie in der Domsakristei ihren Firmspender Weihbischof Reinhard Pappenberger, trafen. Der 1958 in Grafenwöhr gebürtige, wurde 1985 von Bischof Manfred Müller zum Priester geweiht. 1995 wurde er ins Bischöfliche Ordinariat berufen, und am 25.März 2007 zum Bischof geweiht. Als Weihbischof wird Reinhard Pappenberger am Samstag, 18.Juli, die Firmbewerber aus dem Pfarrverbund in der Pfarrkirche von Mindelstetten das Hl. Sakrament der Firmung spenden. Pünktlich um 18.30 Uhr stimmte der rhythmische Chor unter Leitung von Sarah Moser (Tettenwang) zum Jugendgottesdienst im gut gefüllten Dom ein. Weihbischof Reinhard Pappenberger, der zusammen mit Pfarrer Wolfgang Stowasser, Pfarrvikar John Joseph und zwei weiteren Priestern die Eucharistiefeier im  Rahmen des Night Fever mit mehreren hundert Jugendlichen und Erwachsenen Christen zelebrierte, war sichtlich erfreut über den guten Besuch. Ein ganz besonderes Erlebnis war es für neun Ministranten aus dem Pfarrverbund, im großen Dom zu ministrieren. Äußerst beeindruckt waren sie von der großen Domsakristei, und ebenso als sie ihren Firmspender Weihbischof Pappenberger persönlich kennenlernen durften. Alle Gottesdienstbesucher waren von der tollen Stimmung, der Atmosphäre mit hunderten Lichter sowie der anschließenden Anbetung im Dom sichtlich angetan. Einfühlsam gestaltete die Jugend 2000-Band unter der Leitung von Sarah Moser (Tettenwang) die Eucharistiefeier und die Anbetung.

Seit 2002 wurden im Regensburger Dom und in der Kirche St. Johann beim Dom 100 Night Fever – vormals Nacht der offenen Kirchen – gefeiert. Maßgeblich verantwortlich für diese Jugendtreffen zeichnete Ingrid Wagner (Kollerhof bei Altmannstein). Sichtlich überrascht zeigte sich die engagierte Mitarbeiterin des Bischöflichen Jugendamtes in der Diözese Regensburg, als sie von Weihbischof Pappenberger für ihre großen Verdienste mit einem besonderen Rosenkranz beschenkt wurde. Die Referentin von Jugend 2000 wechselt in Kürze in die Diözese Passau.

 

Immer wieder luden die Verantwortlichen die Gottesdienstbesucher ein, ihre persönlichen zu mit einem brennenden Licht zu Jesus zu bringen. Ebenso konnte man einen Bibelspruch ziehen, der erstaunlich gut zur persönlichen Situation passte – und als Impuls für das Leben helfen kann. In den Seitenschiffen des Doms standen Priester bereit, um das Bußsakrament zu spenden -  und zwar in Form eines Beichtgesprächs. Nach dem dreistündigen Aufenthalt im Dom   stellten sich alle Teilnehmer zu einem Gruppenfoto am Westportal des Doms.

 

 

1135 Ehejahre vereint im Dankgottesdienst

 50 Frauen und Männer feierten am Tag der Deutschen Einheit einen Dankgottesdienst für 25-, 40-, 50-, 60- und 65jähriges Ehejubiläum in der Pfarrkirche Heilig Kreuz.

 

 

Nach der großen Resonanz in den letzten Jahren luden Pfarrer Wolfgang Stowasser und Pfarrvikar John Joseph sowie die Mitglieder des Pfarrgemeinderates aus den Pfarreien Hagenhill, Mendorf und Tettenwang am Feiertag, 3. Oktober, zum Tag der Ehejubilare ein. 25 Ehepaare aus dem Pfarrverbund Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang, die in diesem Jahr auf 25, 40, 50, 60 und gar 65 Jahre zurückblickten, hatten sich zum Dankgottesdienst in der Pfarrkirche Heilig Kreuz und dem gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Neumayer angemeldet.

„Bei ihrer Hochzeit vor vielen Jahren haben sie sich versprochen, in guten und schlechten Tagen zusammenzustehen – heute dürfen sie an ihrem Jubeltag Grund zur Freude haben“ – sagte Pfarrvikar John Joseph in seinen Predigtworten. „Bei ihrer Trauung vor 25, 40, 50, 60 oder 65 Jahren haben sie eine Hochzeitskerze entzündet, dieses Licht ausstrahlen lassen und damit der Gemeinde ein Beispiel gegeben, dass eine Ehe viele Jahre gelingen kann“, lobte der indische Geistliche die 25 Ehepaare. Die Fürbitten gestalteten Silvia Eberl und Franziska Treffer vom PGR Tettenwang, in dem sie bildlich mit sechs bunten Tüchern einen Weg zum Altar legten. Ganz persönlich gestalteten fünf Jubelpaare die Gabenbereitung. Burgi und Paul Eberl aus Tettenwang brachten Eheringe, Irmgard und Albert Holzapfel aus Schwabstetten ein Fotoalbum, Maria und Konrad Baur aus Tettenwang ein Kreuz, Annemarie und Alfred Schaller aus Mendorf eine Hochzeitskerze und Andrea und Herwart Jetten aus Altmannstein Brot und Wein zum Altar. Musikalisch spielte Patrick Schwürzer aus Pförring auf der Kirchenorgel. Zum Ende des Dankgottesdiensts segnete Pfarrvikar John Joseph alle Ehepaare ganz persönlich mit Handauflegung am Marienaltar. Tettenwangs PGR-Sprecher Bernhard Hegenberger übergab stellvertretend für die Pfarreien im Pfarrverbund an die Frauen einen Blumenstock und an die Männer ein schönes Buch.

 

 

Der Denwanger Dreigsang mit Gertraud Schmailzl, Bernhard und Andrea Hegenberger gaben einige lustige Couplets zum Besten

 

Das 25jährige Hochzeitsjubiläum feierten fünf Ehepaare: Andrea und Herwart Jetten (Altmannstein), Andrea und Josef Schmidt (Steinsdorf), Burgi und Paul Eberl (Tettenwang), Christine und Franz Federhofe (Steinsdorf) und Margit und Peter Angerer (Hagenhill). Ebenso fünf Paare feierten die „Rubinhochzeit“ mit 40 Ehejahren: Anni und Willibald Binder (Steinsdorf), Franziska und Georg Schmailzl (Tettenwang), Irmgard und Albert Holzapfel (Schwabstetten), Johanna und Benno Seitz (Steinsdorf) sowie Maria und Alfons Kraus (Tettenwang). Gleich zehn Paare blicken auf 50jähriges Hochzeitsjubiläum zurück: Annemarie und Alfred Schaller sowie Rita und Josef Haunschild (beide Mendorf), Anni und Adam Holzapfel sowie Lilli und Jakob Feigl (beide Hagenhill), Barbara und Manfred Pritschet, Emmi und Ferdinand Eisenhofer sowie Erna und Johann Santl (alle Altmannstein), Katharina und Georg Kürzinger sowie Gertraud und Anton Kolbinger (beide Steinsdorf) sowie Konrad und Maria Baur (Tettenwang). Auf 60 gemeinsame Ehejahre blicken Elli und Jakob Lehmeier (Mendorf), Hilde und Karl Nieratschker sowie Lydia und Heinz Lewandowski (beide Neuenhinzenhausen) zurück. Mit 65 Jahren – und damit das seltene Ehejubiläum der „Eisernen Hochzeit“ feierten Sylvia und Adolf Dirtheuer aus Altmannstein sowie Theresia und Josef Weigl aus Tettenwang. Alle Ehejahre zusammengerechnet ergaben erfüllte 1135 Jahre.

 

Pfarrvikar John Joseph zelebrierte den Festgottesdienst und hieß die Ehejubilare bei der anschließenden Feier willkommen.

 

Beim nahegelegenen Gasthaus Neumayer wurden die Ehejubilare mit einem Sektempfang willkommen geheißen. Nach einer Begrüßungsrede von Bernhard Hegenberger und Pfarrvikar John Joseph spielte Anna Eberl aus Tettenwang auf ihrer Harfe verschiedene Stücke. Mit dem Couplet „Alls, bloß koa Wasser net“ erfreuten der „Denwanger Dreigsang“ mit Gertraud Schmailzl und Andrea und Bernhard Hegenberger die Gäste. Bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, vorbereitet vom Pfarrgemeinderat Hagenhill, ließen es sich die Jubilare gut gehen. „Ich suche einen Mann“ – mit diesen lautstarken Worten stürmte Elisabeth Proger aus Mendorf in den Neumayer-Saal. Eine Viertelstunde lang unterhielt die begabte Laienspielerin die Zuhörer und erntete viel Applaus für ihre Witze und lustigen Einlagen. Wahr Lachsalven gab es zu ihren Ausführungen über Mann und Frau in der Ehe, welche sie als Schönheitskönigin von Schnaitzlreuth abschloss. Der „Denwanger Dreigsang“ gab noch die Couplets „In meinem Zimmer hängt a alte Uhr“ und das Lied vom „Kanapee“ zum Besten. Anschließend stand die Unterhaltung der Ehejubilare im Mittelpunkt. Alle waren sich einig: „Es war ein wunderschöner Nachmittag in geselliger Runde mit allen Ehejubilaren“.

 

 Einmal mehr in ihrem Element: Laienspielerin und Unterhaltungsass Elisabeth Proger aus Mendorf als "Schönheitskönigin von Schnailzlreuth"

"Wir wollen Gott loben mit Herz, Mund und Händen"

Nach über zehnjähriger Vorbereitungszeit war es am Sonntag, 21.September 2014, soweit: die Gläubigen im Pfarrverband Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang sangen zum ersten Mal aus dem neuen Gotteslob, welches in diesem Jahr in allen deutschen Diözesen in Deutschland eingeführt wurde.

 

„Wir feiern heuten einen ganz besonderen Gottesdienst“, gab Pfarrvikar John Joseph zu Beginn der sonntäglichen Eucharistiefeier seiner Freude Ausdruck. Zum einen hieß er seinen indischen Mitbruder, Karmelitenpater Augustine Mulloor in Tettenwang herzlich willkommen und wünschte ihm ein schöne Urlaubswoche in dem Altmannsteiner Ortsteil. Der heute 59jährige indische Karmelitenpater übernahm erstmals 1983 – also vor 31 Jahren – die Urlaubsvertretung in den Pfarreien Hagenhill, Lobsing und Tettenwang. „Es ist für mich ein kleines Wunder“ – so Pfarrvikar John Joseph – „…heute Pater Augustine Mulloor persönlich kennenzulernen“. Bisher kannte Pfarrvikar John Joseph den indischen Bibelexegeten nur aus seinen vielen Büchern im Studium.

 

„Nach fast 40 Jahren, in denen das bisherige Gotteslob im Einsatz war, steht ab sofort das neue Gotteslob zur Verfügung“, freute sich Pfarrvikar John Joseph sichtlich. Das neue Gotteslob soll Hilfsmittel sein, Gott zu loben und zu preisen – sei es in den Gebeten und Andachten sowie in den vielen Liedern. Nach der Segnung teilten die Ministranten die neuen Gebets- und Gesangbücher an die Pfarrangehörigen zur Mitfeier der Eucharistiefeier aus. Organist Walter Eberl spielte mit der Orgel die ersten Lieder aus dem neuen Buch. „Das gefällt mir sehr gut, die Lieder sind im Text etwas ungewohnt – aber sehr schön“, so viele der Gottesdienstbesucher. Bereits während der Woche trafen sich die Wortgottesdienstleiter mit Pfarrer Wolfgang Stowasser und Pfarrvikar John Joseph im Steinsdorfer Pfarrhof, um sich intensiv mit dem neuen Gotteslob auseinanderzusetzen. Auch hier ist die Resonanz sehr positiv und die Freude ist groß, das neue Gebets- und Gesangbuch bei den Eucharistiefeiern, Wortgottesdiensten, Andachten und Rosenkränzen ab sofort aktiv einzusetzen. „Möge uns das Buch schnell vertraut werden und als wertvolle Hilfe erweisen für unser Beten und Singen, vor allem dass es uns hilft, Gott die Ehre zu geben mit Herzen, Munde und Händen“, so Pfarrer Wolfgang Stowasser. Die beiden Geistlichen regten auch an, dass sich die Pfarrangehörigen dieses neue Gotteslob als „Hausgebetsbuch“ zulegen. Insbesondere eignet sich das neue Gotteslob als Geschenk zu Weihnachten, zur Erstkommunion und Firmung sowie vielen anderen Gelegenheiten.

 

Doppelter Grund zur Freude gab es am gestrigen Sonntag in der Pfarrei St. Bartholomäus Tettenwang: Pfarrvikar John Joseph (4.v.l.) segnete die neuen Gotteslob, welche die Ministranten an die Gläubigen nach der Segnung austeilten. Groß ist die Freude bei den Pfarrangehörigen über den Aufenthalt des indischen Karmelitenpater Augustine Mulloor (2.v.r.), der erstmals 1983 die Urlaubsvertretung übernahm und seit über drei Jahrzehnten gute Kontakte zur Pfarrei hält. Mesner Anton Schmailzl (li.) steht seit vielen Jahren den 25 Ministranten treu zur Seite.

Ministranten bei Papst Franziskus

Tolle Stimmung - super SONNE - viele Freunde - und Papst FRANZISKUS in Rom

Sechs gefüllte Tage in der Ewigen Stadt ROM unter dem Motto „Frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun“

 

In den frühen Morgenstunden um 3.30 Uhr starteten Anfang August 16 Ministrantinnen der Pfarreien Hagenhill, Mendorf und Tettenwang zur mehr als 1000 Kilometer entfernten Weltstadt Rom in Italien. Mehr als 13 Stunden lang dauerte die Fahrt – doch um es vorweg zu nehmen – die Strapazen, welche die Jugendlichen zusammen mit den beiden Betreuern – Pfarrvikar John Joseph und Resi Fuchs aus Mendorf auf sich genommen haben, wurden mehr als belohnt.

Im mit 52 Reisenden voll besetzten Bus waren noch jeweils ein Dutzend Ministranten aus Kasing und Kösching. Bestens organisiert wurde die Fahrt von über 5000 Ministranten aus der Diözese Regensburg von der Jungendstelle des Bistums. Von der Reiseleitung erhielt jede Teilnehmerin einen Strohhut für die Hitze, einen roten Schal und ein Armband. Getreu dem Leitwort „Frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun“ war die „Ewige Stadt“ von Tausenden Besuchern gefüllt. Zum Auftakt des Sechs-Tages-Programms feierten gut 5000 Messdiener aus dem Bistum Regensburg mit Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer in der Ewigen Stadt den Eröffnungsgottesdienst. „Einmal Papst Franziskus so nahe wie möglich zu kommen“ – das war der Wunsch der 16 Rompilger. Und dass dies kein frommer Wunsch blieb, sondern in Erfüllung ging, freut die Gottesdiener ihr ganzes Leben lang. „Auch wenn wir etwas entfernt waren, hatten wir schon ein wenig Gänsehaut, da mehr als 50000 Ministranten Papst Franziskus hochleben ließen”, schwärmten die Ministrantinnen. Bei über 35 Grad im Schatten vergingen Stunden in praller Sonne, bis das das römisch-katholische Kirchenoberhaupt am Petersplatz unter Jubel in seinem Papamobil erschien und an der Menge vorbeifuhr. Sofort wurden die Smartphones startbereit gemacht und tolle Fotos geschossen, damit dieses unvergessliche Erlebnis festgehalten werden konnte. Während manche jetzt erwarteten, das Papst Franziskus in Italienisch oder gar in Latein predigte, der irrte: besonders erfreut waren die Pilger, dass der Heilige Vater einen Teil seiner Rede auf Deutsch sprach und die vielen Deutschen Pilger begeisterte. Mehrere Fragen beantwortete Franziskus in gekonntem Deutsch.

Damit aber noch nicht genug der Eventstimmung, denn die Reiseteilnehmer besuchten mit Pfarrer John Joseph markante Sehenswürdigkeiten, wie die Papstbasilika Sankt Paul vor den Mauern, das Kolosseum und die Katakomben. Schön waren die Lateran-Basilika, die offizielle Bischofskirche des Papstes, und das Pantheon. Äußerst beeindruckend für die Minis war „die gute Stube“ – der Petersplatz mit dem riesengroßen Petersdom. „Dank einer guten Fügung von oben mussten wir nicht lange warten und erhielten Durchgang in den Petersdom“, freute sich der indische Pfarrvikar John Joseph. Gespannt besichtigten die Ministranten das Grab des Apostel Petrus. Die heutige Kuppel des Petersdoms befindet sich genau über diesem Grab. Jahrhunderte alte Steine bewunderten die Reiseteilnehmer im Forum Romanum und im weltbekannten Kolosseum. Schließlich waren die Piazzo di Popolo mit dem berühmten Obelisken aus Ägypten, die Katakomben oder der Spanischen Treppe weitere Sehenswürdigkeiten. Im Portamaggiore, etwa zehn Minuten vom „Termini“ entfernt nächtigten die Reiseteilnehmer. Überall in den Straßen der Altstadt traf man Gruppen der Romwallfahrt aus Deutschland. „Voll cool“ waren die täglichen Altstadtrundgänge, bei dem immer wieder bekannte Gesichter aus anderen Pfarreien getroffen wurden. Unübersehbar war das Erkennungszeichen – das rote Pilgertuch. Die Jugendlichen trugen es am Arm, auf dem Kopf oder um den Hals, sie tauschten es aus und hatten viel Freude in den Begegnungen. Zur Entspannung und weg vom Trubel und Straßenverkehr kam der halbtägige Strandaufenthalt am Meer bei den Ministrantinnen an.

 

Pfarrvikar John Joseph, der seit Sonntag für vier Wochen in seiner indischen Heimat Kerala weilt, zog ein positives Resümee: „Ich bin sehr dankbar und froh, dass die Ministranten mit großem Interesse bei den interessanten Führungen als auch bei den Gottesdiensten und Gebetszeiten gut mitgemacht haben“. Ein großes Lob gab es für das schöne Miteinander von Ministranten, Busfahrer und Reisebegleiter. „Vielleicht springt der Funke dieses Glaubenszeugnisses auf möglichst viel Ministranten in unserem Pfarrverband über“, so der 37jährige Geistliche John Joseph. Auf die Frage an die jungen Pilger, was nun das Schönste an der Romfahrt 2014 war: „Die Gemeinschaft - in der Gruppe gemeinsam unterwegs sein, viel gemeinsam zu erleben – und natürlich Papst Franziskus, welchen die Gottesdiener ins Herz geschlossen hatten“, so das Gros der Ministranten.  

 

von Pfarrvikar John Joseph & Bernhard Hegenberger

 

Motivation und Zusammenhalt

15 Frauen und Männer aus dem Pfarrverband – darunter die beiden Referenten Bärbl Mader (2.v.l.) und Josef Stautner (4.v.l.) von der Gemeindeberatung im Bistum Regensburg – und Pfarrer Wolfgang Stowasser beim Gruppenfoto im Garten des „Haus Werdenfels“ bei

 

 

Wie schon vor zwei Jahren waren alle Pfarrgemeinderäte im Pfarrverband Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang zu einem „Klausurtag“ ins Haus Werdenfels eingeladen. 11 Frauen und 4 Männer aus Altmannstein, Mendorf, Sollern, Steinsdorf und Tettenwang sowie Pfarrer Wolfgang Stowasser und Pfarrvikar John Joseph setzten sich unter fachlicher Anleitung der „Gemeindeberatung im Bistum Regensburg“, Bärbel Mader aus Marktredwitz und Josef Staudtner aus Sandharlanden, mit aktuellen Themen im Pfarrgemeinderat auseinander. Mit Privatautos ging es am Freitagnachmittag ins rund 30 Kilometer entfernte „Haus Werdenfels“. Räumlich spielte sich alles im ehrwürdigen Haus „Francesco“ ab. Im Mittelpunkt stand nicht die Erarbeitung von irgendwelchen Strategien oder Resultaten, sondern vielmehr die „gemeinsame Zeit“ und der „Austausch“ mit vielen guten Gesprächen. Wertvolle Impulse erhielten die Teilnehmer von den beiden Referenten Bärbel Mader und Josef Stautner, die es verstanden, in ihrer lockeren und inspirierenden Art alle Teilnehmer herauszufordern und gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen. Der für viele gefüllte Tag fand bei Geselligkeit und guter Unterhaltung im Bierstüberl des Hauses „Francesco“ seinen krönenden Abschluss. Bei herrlichen Sonnenstrahlen begann am Samstag nach dem gemeinsamen Morgenlob in der wunderschönen Werdenfelser Hauskirche und dem gemeinsamen Frühstück das Tagesprogramm. Zum Auftakt stellten sich die Pfarrgemeinderäte die Fragen „Was erwarte ich als PGR-Mitglied vom Pfarrer/Pfarrvikar und von der Gemeinde? - „Welche Talente habe ich und wie kann ich diese in meiner PGR-Arbeit einbringen?“ und „Wie finde ich meine Grenzen in der PGR-Arbeit?“ Spannend wurde es beim „Partner-Interview“ bzw. bei den „Gruppengesprächen“, bei dem sich alle Teilnehmer sichtlich Mühe gaben, das Beste herauszuholen. Die positive Zusammenarbeit in den verschiedenen Pfarrgemeinderäten des Pfarrverbunds spiegelte sich auch in den Gespräche wider. Fazit: Es herrscht eine sehr positive Grundstimmung – die Mitglieder fühlen sich im Pfarrgemeinderat wohl –gegenseitige Achtung und ein respektvoller Umgang bereichert die Arbeit – die Motivation und Hilfsbereitschaft im Pfarrgemeinderat und Sechserrat ist sehr positiv – die Teamarbeit klappt ebenso gut – die beiden Priester werden bestens von den Pfarrgemeinderäten unterstützt – schließlich sind die sechs Pfarreien eine große PFARRFAMILIE!“  Zahlreiche Termine stehen in den nächsten Wochen bis Jahresende im Pfarrverbund an. Am kommenden Dienstag, 1.Juli, treffen sich um 19.30 Uhr im DGH Steinsdorf alle Mitglieder des Sechserrates – ein Zusammenschluss aus allen sechs Pfarreien.

 

 

 

Im Sechserrat des Pfarrverbunds werden alle Termine in den sechs Seelsorgestellen erarbeitet, besprochen und festgelegt. Im Folgenden eine Übersicht über die künftigen Veranstaltungstermine:

 

2014

14.01.2014:     "Sechserrat-Sitzung" um 19.30 Uhr im Pfarrheim Hagenhill

16.02.2014:     "Pfarrgemeinderatswahlen" im Pfarrverbund

18.04.2014:     "Karfreitag"

20.04.2014:     "Ostersonntag"

21.04.2014:     "Ostermontag"

28.05.2014:     "Busfahrt zum 99.Katholikentag" in Regensburg

08.06.2014:     "Pfingstsonntag"

09.06.2014:     "Fußwallfahrt nach Weltenburg"

13.07.2014:     "Sternwallfahrt" aller Pfarreien zum Hl.Salvator Bettbrunn

06.09.2014:     "Pfarrausflug"

 

 


99.Katholikentag in Regensburg

Das Leitwort des 99. Katholikentags, der in diesem Jahr in der Bistumsstadt Regensburg vom 28. Mai bis 1. Juni stattfindet, lautet: „Mit Christus Brücken bauen“. Mehrere zehntausend Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, den europäischen Nachbarländern wie Tschechien und aus der ganzen Welt werden dazu erwartet. Gottesdienste und über 1000 (!) Einzelveranstaltungen und Angebote sind an 70 Schauplätzen geplant. „Wir sollten bei diesem Großereignis unseres Glaubens nicht fehlen und haben einen konkreten Plan für unseren Pfarrverband Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang“, berichtet Pfarrer Wolfgang Stowasser. Im Sechserrat wurde dieser Plan erarbeitet. Er sieht vor, dass zur Eröffnungsfeier am Mittwoch, 28. Mai, im Pfarrverband eine Busfahrt angeboten wird. Daran können sich alle interessierten Pfarrangehörigen beteiligen.

 

Mit einem großen Eröffnungsabend startet der 99. Katholikentag an diesem Abend um 18 Uhr am Südportal des Regensburger Domes St. Peter. Das Fest wird mit einstündiger Zeitverzögerung auch im Bayerischen Fernsehen übertragen und kann von allen, die nicht mitfahren an den Bildschirmen gesehen werden. Neben einigen Grußworten, musikalischen Akzenten und Glaubenszeugnissen von Christen wird auch eine Videobotschaft von Papst Franziskus übertragen.


Der fulminante Auftakt geht dann gegen 19.15 Uhr über in den „Abend der Begegnung“. Auf sieben Bühnen stellt sich in der Altstadt das Bistum Regensburg mit seinen sieben Regionen optisch, kulinarisch (d.h. es gibt auch jede Menge Schmankerl zu genießen) und akustisch vor. Das Fest hat einen starken Begegnungscharakter: Gäste aus ganz Deutschland und darüber hinaus sind eingeladen, die Diözese und ihre lokalen Facetten zu erleben – vom Fichtelgebirge bis zum Gäuboden, vom Bayerischen Wald bis in die Hallertau. Gegen 22 Uhr endet dann das Fest der Begegnung. „Mit ein Grund, warum wir ausgerechnet zum Auftakt fahren: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Das ist beim Rest des Katholikentags nicht immer der Fall. So kostet eine Tageskarte für Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils 25 Euro, eine Dauerkarte für die gesamten Veranstaltungen am 99. Katholikentag kostet 79 Euro, es gibt aber auch Ermäßigungen. Allerdings braucht man nicht für alle Veranstaltungen eine Eintrittskarte. Der relativ hohe Preis erklärt sich mit den enormen Kosten, die für die Veranstaltung anfallen (Referenten, Material, Versorgung usw.). Jeder Katholikentag ist ein enormer logistischer Kraftakt, der schon Jahre voraus angepackt werden muss.


Neben dem zentralen Gottesdienst zum Hochfest von Christi Himmelfahrt und dem Hauptgottesdienst am Sonntag, 1.Juni, im Leichtathletikstadion der Universität wird es knapp 100 weitere Gottesdienste geben. Liturgische Feiern mit evangelischen und orthodoxen Schwestern und Brüdern sowie der Dialog zwischen Christen- und Judentum zusammen mit dem Islam nehmen eine wichtige Rolle ein. Zahlreiche ökumenische Gottesdienste und Tagzeitgebete finden statt, unter anderem eine liturgische Nacht der Frauenökumene am Donnerstag oder ein zentraler ökumenischer Gottesdienst am Abend des Katholikentags Freitag im Dom. Weitere Besonderheiten: Die Nacht der Lichter mit Brüdern aus Taizé am Freitag und Gottesdienste speziell für Menschen mit Behinderung. 


Im Vorfeld können sich alle interessierten Gläubigen über den 99. Katholikentag im Internet unter www.katholikentag.de informieren. Die Anmeldung für die Fahrt des Pfarrverbunds Altmannstein zur Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 28. Mai, wird aber erst Ende März bzw. Anfang April beginnen. Anmeldungen werden dann in den drei Pfarrbüros in Altmannstein, Telefon (09446) 12 10, in Hagenhill, Telefon (09446) 72 04 und in Steinsdorf, Telefon (09446) 5 13 entgegengenommen.

 


"Ich liebe Dich" - dies versprechen sich die Ehepaare bei der Hochzeit. Am "Tag der Ehejubilare" wird dieses Versprechen erneuert!

 

 

 

"Tag der Ehejubilare" am 3.Oktober

Nach der großen Resonanz in den letzten beiden Jahren findet auch 2014 wieder am Feiertag, Donnerstag, 3. Oktober, ein Tag für Ehejubilare statt. Eingeladen sind alle Ehepaare, die in diesem Jahr 25, 40, 50, 60 oder mehr Jahre verheiratet sind und im Pfarrverbund Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang wohnen oder in einer der Kirchen geheiratet haben.

 

Viele Ehepaare erinnern sich noch gut an ihre Hochzeit vor 25, 40 oder gar 50 Jahren. Diesen „besonderen Tag“ im Leben wollen die Verantwortlichen des Sechserrates im Pfarrverbund am 3.Oktober in Erinnerung rufen. Mittlerweile zum vierten Mal lädt Pfarrer Wolfgang Stowasser und der Sechserrat deshalb am 3.Oktober 2014 um 14 Uhr zu einem gemeinsam Dankgottesdienst in die Pfarrkirche Heilig Kreuz Altmannstein ein. Neben den Jubelpaaren, die im Jahr 2014 ein Ehejubiläum feiern, sind ganz herzlich auch Familienangehörige in die große Altmannsteiner Kirche zur Eucharistiefeier eingeladen. „Wir wollen gemeinsam Gott Dank sagen für viele gemeinsame Ehejahre“, so Pfarrer Wolfgang Stowasser, der sich über möglichst viele Jubelpaare freut. Im Anschluss an die Eucharistiefeier sind alle in das nahegelegene Gasthaus Neumayer „Prößl“ in Altmannstein zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sorgen Mitglieder des Sechserrates. Zur besseren Planung des „Tag der Ehejubilare“ wird um telefonische Anmeldung gebeten (auch wenn nur der Gottesdienst besucht wird), und zwar im Pfarrbüro Altmannstein, Telefon (09446) 12 10.

Aktuelle Termine

10.12.17    Jahresversammlung KLJB

16.12.17   Roratemesse 6.30 Uhr

25.12.17   Weihnachtsgottesdienst

31.12.17   Jahresschlussgottesdienst

13.01.18   Landjugendball Aschbuch

14.01.18   Kuchenverkaufsaktion

17.01.18    PGR-Sitzung Schulhaus

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Aktuelle Infos

Ab sofort können Termine und Veranstaltungen für 2017 gemeldet werden. Ich nehme diese im Pfarrkalender auf!

Pfarrkalender 2017.pdf
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