"St.Bartholomäus" Tettenwang

Tettenwang um das Jahr 1950 - in der Mitte trohnt die Pfarrkirche St.Bartholomäus

 

Tettenwang liegt 444 Meter über dem Meeresspiegel zwischen dem Schambachtal im Norden, dem Kelheimer Forster im Osten und der Teufelsmauer (Limes) im Süden bei Laimerstadt. Westlich davon befindet sich der Markt Altmannstein mit seinen rund 1700 Einwohnern. 1978 – sechs Jahre nach der Gebietsreform 1972 – wurde Tettenwang mit seinen damaligen 330 Einwohnern in die Großgemeinde Altmannstein eingemeindet. Zu Tettenwang gehören die Weiler Bruckhof und Ziegelstadel, sowie die Einödhöfe Althexenagger (Sauhof, Familie Haunschild), Wolfstal (Familie Pflug), Hanfstinglmühle (Familie Schuster), Leistmühle (Christine Schmailzl) und Eichenhang (Familie Heiß/Hupfer). Neben einigen Handwerksbetrieben, z.B. Heizung-, Wasser-, Sanitär Alfons Kraus, Elektro Eser, die Gastwirtschaften Michael Forster (Hopfawirt) und Sebastian Forster (Gaulwirt), wird noch vereinzelt Landwirtschaft betrieben. Besonders erwähnenswert ist der Anbau des Jurahopfens. Im Jahr 2013 bauen noch sieben Landwirte Hopfen – das grüne Gold – an. Jährlich um „Mariä Himmelfahrt“ wird in Tettenwang das Hopfazupfafest beim „HopfenErlebnisHof“ Michael Forster gefeiert. In der Holzkalkbrennerei – sie liegt auf dem Weg zum Bruckhof – haben einige Tettenwanger einen Arbeitsplatz vor Ort. Schon in früheren Zeiten wurde in Tettenwang Kalk gebrannt, wie die Eintragung des „Kalkofen-Ackers“ im Grundstückskataster zeigt. Im Jahr 1955 errichtete die Fa. Körndl aus Altmannstein einen neuen Kalkofen und brennt seitdem hochwertigen Kalk, der sich schon tausendfach den höchsten Anforderungen gewachsen gezeigt hat und u.a. für die Restaurierung des Regensburger Doms verwendet wurde. Vor der Kalkbrennerei wurden im „Ziegelstadel“ viele Jahrzehnte hindurch Ziegel gebrannt. Damit wurde in Tettenwang eine Tradition fortgesetzt, die im 17.Jahrhundert mit der Kohlenbrennerei ihren Anfang nahm. Schon 1888 sind Johann und Michael Eberl als „Ziegler“ im Mitgliederbuch der Freiwilligen Feuerwehr Tettenwang verzeichnet.

Eine bedeutsame Maßnahme für die Landwirte war die 1968 abgeschlossen Flurbereinigung, in deren Folge 1972 der Sportplatz und der Kinderspielplatz angelegt wurden. Ebenso zur gleichen Zeit wurde das Baugebiet „Junghof“ ausgewiesen. In wenigen Jahren wurde die neue Siedlung von Tettenwang mit Häusern bebaut. 1976 wurde der alte Friedhof an der Pfarrkirche St.Bartholomäus vom neu angelegten Friedhof am südöstlichen Ortsrand abgelöst. Der Ausbau der Ortsstraßen erfolgte bereits 1964. „Hell“ wurde es in Tettenwang mit der Installierung der Straßenbeleuchtung im Jahr 1970. Das 1957 erbaute Lehrerwohnhaus wurde nach Auflassung der ehemaligen Schule im Jahr 1972 verkauft. Das Schulhaus aus dem Jahr 1860 dient den örtlichen Vereinen Feuerwehr, Obst- und Gartenbauverein und Frauenbund sowie den kirchlichen Vereinigungen des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung als Sitzungsraum. Das erste Stockwerk dient der örtlichen Landjugend als Treffpunkt sowie zu Versammlungszwecken.


 

Dorfchronik

 

Die Pfarrkirche ist dem Hl. Bartholomäus geweiht und feiert am 24.August das Patrozinium

 

 

Die Glocken der Pfarrkirchen haben ein 3-stimmiges TeDeum-Geläute: fis'-a'-h'. Die kleine Marienglocke stammt aus dem Jahr 1921, die beiden größeren sind dem Hl. Bartholomäus (fis'+2) und dem Heiligen Antonius (a'+ 2) geweiht wurden 1950 bei Johann Hahn in Landshut gegossen.

 

 

Glockengeläute der Pfarrkirche

 

Quelle:  www.glockenklaenge.de

 

Am 24.August gedenken die Gläubigen der Pfarrei Tettenwang ihrem Kirchenpatron: geweiht ist das im 17.Jahrhundert erbaute Gotteshaus dem Heiligen Bartholomäus, der sichtbar am Hochaltar in der Pfarrkirche thront. Bartholomäus war einer der zwölf Apostel Jesu. Er lebte Anfang des 1.Jahrhunderts in Kana in Galiläa. Als feuriger Prediger verkündete Bartholomäus der Überlieferung nach den Glauben in Persien und in Indien. Legenden weisen ihm auch die Verbreitung des Evangeliums in Ägypten und Armenien zu, er heilte Kranke und Besessene. Vom Beginn des 13. Jahrhunderts an trägt Bartholomäus in den Darstellungen das Messer und die abgezogene Haut, wie das Altarbild in der Tettenwanger Pfarrkirche zeigt. Verschiedene Bauernregeln weisen am Festtag des Apostels Bartholomäus hin: "Wie sich das Wetter am Bartheltag stellt ein, / so soll's den ganzen September sein“.

 

Traditionell beginnt um Sankt Bartlmä in dem Altmannsteiner Ortsteil die Hopfenernte. Aufgrund der diesjährigen Witterungsverhältnisse startet die Hopfenernte erst Anfang September. Dann rollen die Erntemaschinen auf die Felder, und das grüne Gold einfahren. Noch sieben Hopfenlandwirte gibt es in dem Altmannsteiner Ortsteil, der mit seinen 450 Einwohnern am Mitte August das „Hopfazupfafest“ feiert.


 

Der heilige Apostel Bartholomäus ist der Patron der Pfarrkirche Tettenwang.

Aktuelle Termine

29.10.17   "Nacht der Heiligen"

01.11.17    Allerheiligen 14.30 Uhr

18.11.17    KLJB-Aufnahmefeier

25.11.17    FFW-Versammlung

03.12.17   Seniorennachmittag

16.12.17   Roratemesse 6.30 Uhr

24.12.17   Heiliger Abend

31.12.17   Silvestergottesdienst

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Aktuelle Infos

Ab sofort können Termine und Veranstaltungen für 2017 gemeldet werden. Ich nehme diese im Pfarrkalender auf!

Müllabfuhrplan 2017.pdf
PDF-Dokument [300.5 KB]
Pfarrkalender 2017.pdf
PDF-Dokument [106.7 KB]
FFW-Übungsplan 2017.pdf
PDF-Dokument [51.4 KB]

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