"St.Martin" Steinsdorf

Das Dorf Steinsdorf liegt halbwegs zwischen Ingolstadt und Riedenburg, eingebettet in eine kleine Talmulde, inmitten bewaldeter Jurahänge. Zwei Dolomithügel, der Steinbuckel (438 m. ü. M.) und der Geißbuckel (447 m), liegen innerhalb des in einem Umkreis von etwa 2 km landwirtschaftlich genutzten, zum großen Teil sehr fruchtbaren Acker- und Wiesenlandes.


Ein "Stainesdorf" wurde im Jahre 955 erstmals urkundlich erwähnt; ob es sich um das Steinsdorf südlich des Schambachtales auf der Jurahöhe handelt, ist nicht gesichert. Die nächste gesicherte urkundliche Erwähnung stammt mit der Namensnennung von "Pero von Steinesdorf" aus dem Jahr 1120. In der wechselhaften Geschichte des Ortes waren unter anderem Dietrich von Hexenagger, das Kloster Biburg, Dietrich von Mendorf, die Kirche Schambach (Kipfenberg) und das Kloster St. Emmeram Regensburg Herrscher über die Ortschaft, bis sie im Jahre 1427 in den Besitz der Muggenthaler, Herren von Sandersdorf, überging. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Steinsdorf zweimal von den Schweden besetzt (1632 und 1645), die unermessliche Not über das Dorf brachte.

 

1704 erbaute Franz Ignaz von Muggenthal in Steinsdorf ein Schlösschen, das 1910 abgerissen wurde. Die Herrschaft der Muggenthaler über Steinsdorf dauerte bis etwa 1780. Als letzter des Geschlechtes war Felix Karl, Kanoniker bei St. Martin in Landshut, Besitzer von Steinsdorf, das er an die Universität Ingolstadt verkaufte. Bis zum Jahre 1882 mussten die Steinsdorfer Kinder nach Mendorf in die Schule gehen, dann erhielt der Ort eine eigene Schule, die bis zur Eingliederung in den Schulverband Sandersdorf im Jahr 1970 Bestand hatte. 1939 hatte das Dorf 339 Einwohner. Bei der bayerischen Gebietsreform wurde Steinsdorf am 1. Januar 1972 in den Markt Altmannstein eingegliedert. Zum 15. März 2007 betrug die Einwohnerzahl 591. 2008 wurde ein Dorfgemeinschaftshaus für die örtlichen Vereine eingeweiht. 2013 wird das 5jährige Bestehen gefeiert.


Die Kirche "St.Martin" erstrahlt in der Herbstsonne

 

Das durch zahlreiche Neubaugebiete stark gewachsene Dorf besitzt eine äußerst geräumige Dorfkirche: An das alte Kirchenschiff aus dem Jahr 1770 wurde vor gut dreißig Jahren im Jahr 1981 an der Südseite ein ebenso langes neues Schiff angebaut. Damit ergibt sich heute ein nahezu quadratischer Raum mit zwei großen Glasfenstern im Bereich der Mittelachse und einer Altarinsel. Der Chorraum der alten Kirche wird heute als Taufkapelle verwendet.

 


"Alt und Neu" - ein harmonisches Gefüge bei der Kirche St.Martin in Steinsdorf

 

 

 

 Glockengläute der St.Martin-Kirche

3-stimmiges Gloria-Geläute: a'-h'-d''

 

Quelle:  www.glockenklaenge.de

 

 

Der impossante Zwiebelturm der Kirche "St.Martin"

 

 

Der Innenraum der Kirche St.Martin in Steinsdorf mit dem hellen bunten Fenster im Altarraum.
Das 2008 erbaute Dorfgemeinschaftshaus (DGH) mit dem alten Schulhaus (Heimat der Landjugend) und der Kirche St.Martin im Hintergrund

 

 

 Weitere Informaitonen auf  der

Website von Steinsdorf

 

Aktuelle Termine

29.10.17   "Nacht der Heiligen"

01.11.17    Allerheiligen 14.30 Uhr

18.11.17    KLJB-Aufnahmefeier

25.11.17    FFW-Versammlung

03.12.17   Seniorennachmittag

16.12.17   Roratemesse 6.30 Uhr

24.12.17   Heiliger Abend

31.12.17   Silvestergottesdienst

Sie sind der .... Besucher!

Besuchen Sie uns wieder!

Aktuelle Infos

Ab sofort können Termine und Veranstaltungen für 2017 gemeldet werden. Ich nehme diese im Pfarrkalender auf!

Müllabfuhrplan 2017.pdf
PDF-Dokument [300.5 KB]
Pfarrkalender 2017.pdf
PDF-Dokument [106.7 KB]
FFW-Übungsplan 2017.pdf
PDF-Dokument [51.4 KB]

Sie erreichen uns