25 Heilige Kühe ein Segen für Indien

Noch gut kann sich Pfarrvikar John Joseph an den Informationsabend über seine südindische Heimat Kerala im Sommer 2014 erinnern. Zusammen mit Pressewart Bernhard Hegenberger, zugleich Pfarrgemeinderatssprecher der 450-Seelen-Pfarrei Tettenwang, stellte er die Hilfsaktion „Eine Kuh für eine indische Familie“ den Gläubigen vor. Schon am ersten Abend fanden viele Pfarrangehörige Gefallen an der Hilfsaktion und spendeten 1.300 Euro zum Kauf von Milchkühen. „Aus diesen Anfängen heraus hat sich nach rund drei Jahren ein großes Projekt entwickelt, bei dem wir mittlerweile zwei Dutzend Milchkühe aus Spendengeldern erwerben und armen indischen Familien übergeben konnten“, zeigt sich der 39jährige indische Priester freudestrahlend. Dank großzügiger Unterstützung zahlreicher Vereine und kirchlicher Verbände der sechs Pfarreien Altmannstein, Hagenhill, Mendorf, Sollern, Steinsdorf und Tettenwang mit rund 3400 Gläubigen stieg das Spendenbarometer aktuell auf 13.300 Euro an.

Weitere zwölf Kühe im September übergeben

Mit einer Fläche von 50.362 Quadratkilometer ist der nordindische Bundesstaat Punjab wesentlich kleiner als der Freistaat Bayern mit 70.553 qkm. Dennoch leben in dem direkt an der Grenze zu Pakistan gelegenen Bundesstaat mit 28 Millionen Menschen mehr als das Doppelte als in Bayern mit seinen aktuell12,8 Mio. Einwohner. Die Hauptsprache und zugleich Muttersprache in Punjab ist Panjabi. Der Großteil dieser nordindischen Bevölkerung ist sehr arm und lebt von der kargen Landwirtschaft. Äußerst gering mit rund 1% ist der Anteil an Christen, das Gros der Bevölkerung sind Sikhs (58%) und Hindus 39%. Dass die sechs Pfarreien im Pfarrverband Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang nun mit acht Pfarreien im Punjab Kontakt haben, liegt an der Hilfsaktion „Eine Kuh für eine indische Familie“. Zahlreiche Hilfsaktionen im Pfarrverband erbrachten in den zurückliegenden drei Jahren Spenden in Höhe der beachtlichen Summe von 13.300 Euro. Nach dem „Startkapital“ von 1.300 Euro bei der Auftaktveranstaltung in Tettenwang kamen 2015 gut 5.000 Euro an Spendengeldern und in diesem Jahr rund 7.000 € zusammen. „Exakt 2.103 Euro erbrachten die Kuchenverkaufsaktion des Pfarrgemeinderates Tettenwang, die beiden Faschings-veranstaltungen der Frauenbundzweigvereine Mendorf und Steinsdorf, der Palmbüschelverkauf in Mendorf, vom Theaterverein Steinsdorf sowie vom Seniorenclub und von der Kolpingfamilie Altmannstein“, freut sich John Joseph. Mit exakt 4.897 Euro unterstützten zahlreiche Einzelpersonen und Familien die bewundernswerte Hilfsmaßnahme. Dreh- und Angelpunkt bei der Ausführung der Hilfsaktion in Indien sind die Priester der Ordensgemeinschaft der „Heiligen Therese vom Kinde Jesu“. „Seit 43 Jahren wirken unsere Ordenspriester im Bundesstaat Punjab“, erzählt Pfarrvikar John Joseph. Dankbar und glücklich ist der seit sechs Jahren in Deutschland lebende Priester über den zahlreichen Nachwuchs. „Gegenwärtig bildet unser Orden 26 Priesteramtskandidaten aus“, sagt er freudestrahlend. Ganz anders ist die Situation bei uns in Deutschland. Dank der sehr guten Zusammenarbeit vor Ort konnten in den letzten Monaten der Kauf von weiteren zwölf Milchkühen vorbereitet werden. Damit konnten in den letzten drei Jahren 25 Milchkühe während seines Heimataufenthaltes an zwei Dutzend armen Familien übergeben werden.

 

Monatlich 1000 Rupien als Familienbeitrag

Der Tagelöhner Lazer mit seiner Frau Alphhonsa lebt mit seinen vier Kindern Joby, Mannath, Bogdep und Stundra zusammen mit seinen alten Eltern Jezinder Massi und seiner Frau Amrjith in der Pfarrei Heilig Kreuz in Danewalla. Die achtköpfige Familie ist überglücklich, als ihnen der Ortspfarrer Ajeesh Pareeckal Mitte September eine eigene Kuh mit Kalb auf den Hof brachte. Zusammen mit weiteren Pfarrangehörigen hatte sich die Familie beim Ortspfarrer um eine Milchkuh beworben. „Da die Nachfrage auf die Milchkühe sehr groß ist, musste schließlich ein Los entscheiden, um die Familien zu finden, welche aus dem Sozialwerk der indischen Ordensgemeinschaft eine Milchkuh zugeteilt bekommen“, erzählt Pfarrvikar John Joseph. Bei rund 700 Euro liegen die Anschaffungskosten für eine Kuh. Der Großteil der Kosten wird aus Spenden vom Pfarrverbund Altmannstein getragen, den Rest übernahm die indische Ordensgemeinschaft. Äußerst arm ist die Bäuerin Nithya mit ihren drei Kindern Khsudeep Kaur, Anmol Massi und Joseph. Vor ein paar Jahren ist ihr Ehemann gestorben und seit dieser Zeit muss die Frau für die ganze Familie allein sorgen. Neben der Arbeit als Tagelöhnerin hält die Milchkuh die Familie am Überleben. Zum einen hat die vierköpfige Familie genügend Milch zur Eigenversorgung und vom Großteil der täglich rund 10 Liter kostbarer Milch wird weiterverkauft. Mit diesem kleinen Nebengewerbe hält sich die Familie Nithya über Wasser. Ortspfarrer Jinish Plathottathil schaut regelmäßig bei der Familie vorbei und hilft so mit, die Not etwas zu lindern. Ebenso verhält es sich in der siebenköpfigen Familie von Darsan Sing und seiner Frau Shander Kaur. Ihr fünf Kinder Jonah, Anwer, Pravieen, Surjith und Renna sind überglücklich, seit sie eine Milchkuh als ihr Eigentum nennen dürfen. „Wir sind überglücklich, dass uns der Ortspfarrer Saju Thottamattam mit dieser für uns heiligen Kuh beschenkt hat“, freut sich Familienvater Darsan Sing. Sein kleiner Verdienst als Rikscha-Fahrer würde bei weitem nicht ausreichen, um die siebenköpfige Familie „über Wasser“ zu halten. Zudem ist er überglücklich, dass die Ordensgemeinschaft mit Rat und Tat zur Seite steht: es ist ein großer Segen für unsere Familie! Überglücklich sind auch die weiteren neun Familien über die Zuteilung einer Milchkuh im Rahmen des kirchlichen Sozialwerkes, da sich keine dieser ärmsten und hilfsbedürftigen Familie je eine Kuh leisten könnten. Eine Bedingung gibt es für die neuen Kuhbesitzer: pro Monat muss jede Familie 1000 Rupien (rund 15 Euro) an den Sozialfonds des Ordens einzahlen. Davon werden neue Kühe gekauft und an weitere Familien übergeben und so schließt sich der Kreis der „Hilfe zur Selbsthilfe“. „Unser Orden führt über alle Ein- und Ausgänge des Sozialwerkes genau Buch, zudem unterliegen wir im Bundesstaat Punjab einer regelmäßigen Prüfung durch die indische Regierung“, bekräftigt Pater John Joseph die finanziellen Details.

Drei Beerdigungen und Exerzitien

„Unglaublich groß war die Freude im September, als ich vier Wochen in meiner Heimat weilte und zusammen mit dem Provinzoberen Pater Saji Nellikunnel und den Gemeindepriestern die Familien besuchte“, erzählt der Südinder. Während wir in Deutschland Milch im Überfluss haben, ist auf dem Subkontinent Indien mit seinen rund 1,3 Milliarden Einwohnern die Versorgung mit frischer Milch äußerst unterentwickelt. „Etwa sieben bis zehn Liter schenkt eine Kuh täglich der Familie“, so Pater John. Ein Drittel etwa wird in der Familie verbraucht, der andere Teil an einen kleinen Milchladen zum Preis von 35 Rupien – umgerechnet 50 Cent – verkauft. Dieser Milchladen verkauft das kostbare Getränk weiter an die armen Dorfbewohnern. So schließt sich ein kleiner Wirtschaftskreislauf, bei dem immer mehr indische Menschen in den Genuss wertvoller Lebensmittel kommen. Im Bezirk Fazilika in der Pfarrei Heilige Theresa übergab der Ortspriester an die Familie Remesh und Sema Bhai mit ihren zwei Kindern Kaajel und Sammuel eine Milchkuh. In Bhagasar erhielt die Familie Gurdej Sing und seiner Frau Sarbajith mit den Kindern Sandhya, Francis und Agnes ebenso eine Milchkuh. Riesengroß auch die Freude bei Meer Sing und seiner Frau Mannpree Kaur, die nun für ihre vier Kinder Ranjith Kaur, Harpreeth Kaur, Pryanka und Harshdeep kostbare Milch als Nahrung haben. Die Ordensgemeinschaft der „Hl. Therese vom Kinde Jesu“ unterstützt die Katholiken in der Provinz „Khrist Jyoti“ seit 1973 mit verschiedenen Missionsstationen in vier Distrikten. „Aktuell arbeiten in Punjab und im benachbarten Bundesstaat Rajestan 70 Priester unserer Ordensgemeinschaft“, erzählt John Joseph. Die Nähe der Gemeindepriester zu den Familien ist der Schlüssel bei der Gemeindearbeit. Die Übergabe der Milchkühe in den Familien war eine besondere Zeremonie, denn der Ortspriester segnete zuerst die Familie und dann die fruchtbare Kuh mit Weihwasser und stellt sie unter dem besonderen Schutz Gottes. Während bei uns in Deutschland die Gülle entsorgt werden muss, sei es auf dem Feld oder in der Biogasanlage, werden die Kuhfladen in Indien getrocknet. In den Wintermonaten Dezember und Januar, bei des es bis zu null Grad hat, dienen diese als Heizmaterial in den Häusern. Versorgt werden die Kühe mit Gras aus den umliegenden Feldern, mit Getreide und zum Teil wird eine Futtermischung dazugekauft. „Die Kühe sind ein großer Segen für das ganze Dorf“, beschreibt Pater John Joseph den Sinn des Projekts, welches nun kontinuierlich aufgebaut wird.

Mit Spenden der Hilfsaktion armen Familien helfen

Zahlreiche Aktivitäten hat die indische Ordensgemeinschaft in den vergangenen vier Jahrzehnten im Punjab aufgebaut. Dazu zählen acht Schulen, vier Ausbildungsstätten für Kleinkinder, ein „Boys-Waisenheim“ mit 36 Buben sowie ein „Girls-Home“ mit über 40 Mädchen. Für die arme und kranke Dorfbevölkerung ist das Missions-Hospital überlebenswichtige Anlaufstation. Drei Lepra-Häuser versorgen die schwergeschädigten Menschen im Punjab. Dutzende Mädchen und Frauen finden eine wertvolle Ausbildung als Näherin. „Für all diese Hilfe sage ich allen Einzelspendern sowie den vielen Vereinen und kirchlichen Verbänden in den sechs Pfarreien ein herzliches Vergelt’s Gott – und ich bin allen so dankbar, dass sich die 2014 ins Leben gerufene Hilfsaktion seit drei Jahren so fruchtbar entwickelt“, gibt der 39jährige Inder seiner Freude freien Lauf.  Spenden für die Hilfsaktion können weiterhin auf das Konto der Kirchenstiftung Tettenwang mit IBAN DE64721698310000121819 eingezahlt werden. Auf Wunsch wird gerne eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Nähere Informationen im Pfarrbüro Steinsdorf, Mühlweg 3, Telefon (09446) 5 13.

 

10 heilige Kühe für Indien

Mit einer Fläche von 50.362 Quadratkilometer ist der indische Bundesstatt Punjab kleiner als der Freistaat Bayern (70.553 qkm), dennoch leben dort mit rund 28 Millionen Menschen mehr als das Doppelte als in Bayern (12,4 Mio. Einwohner). Die Hauptsprache und zugleich Muttersprache in Punjab ist Panjabi. Der Großteil dieser nordindischen Bevölkerung ist sehr arm und lebt von der kargen Landwirtschaft. Mit rund 1% ist der Anteil an Christen sehr gering, das Gros der Bevölkerung sind Sikhs (58%) und Hindus 39%. Dass die sechs Pfarreien im Pfarrverband Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang nun mit sieben Pfarreien im Punjab Kontakt haben, liegt an der Hilfsaktion „Eine Kuh für eine indische Familie“, die 2014 vom Tettenwanger Pfarrgemeinderatssprecher Bernhard Hegenberger und Pfarrvikar John Joseph ins Leben gerufen wurde. Zahlreiche Hilfsaktionen in im Pfarrverband erbrachten in den knapp zwei Jahren Spenden in Höhe der beachtlichen Summe von 6.300 Euro. Dank der Organisation mit den örtlichen Priester der Ordensgemeinschaft der „Hl. Therese vom Kinde Jesu“ bereitete Pfarrvikar John Joseph in den letzten Monaten den Kauf von zehn Milchkühen vor. Diese wurden kürzlich während seines Heimataufenthaltes den zehn armen Familien übergeben.

Monatlich 1000 Rupien als Familienbeitrag

Der Tagelöhner Bittu mit seiner Frau Raveena und seine fünf Kindern Sapana, Priya, Alka Seema und Thomas in der Pfarrei St. Joseph im Bezirk Moga sind überglücklich: Mitte September überbrachte ihnen der örtliche Gemeindepriester, Pater Cyriac Kochalumkal eine eigene Kuh mit Kalb. Zusammen mit vielen Pfarrangehörigen hatte sich die siebenköpfige Familie beim Ortspfarrer um eine Milchkuh beworben. „Die Nachfrage war dermaßen groß, dass schließlich ein Losentscheid erforderlich war, um die zehn Familien zu finden, welche aus dem Sozialwerk der indischen Ordensgemeinschaft eine Milchkuh zugeteilt bekommen“, sagt Pfarrvikar John Joseph. Die Anschaffungskosten von 700 Euro je Kuh wurden zum Großteil aus Spenden vom Pfarrverbund getragen, den Rest übernahm die indische Ordensgemeinschaft der „Hl. Therese vom Kinde Jesu“. Überglücklich sind die zehn Familien über die Zuteilung einer Milchkuh im Rahmen des kirchlichen Sozialwerkes, da sich keine dieser ärmsten und hilfsbedürftigen Familie je eine Kuh leisten könnten. Eine Bedingung gibt es für die neuen Kuhbesitzer: pro Monat muss jede Familie 1000 Rupien (rund 15 Euro) an den Sozialfonds des Ordens einzahlen. Davon werden neue Kühe gekauft und an weitere Familien übergeben und so schließt sich der Kreis der „Hilfe zur Selbsthilfe“. „Unser Orden führt über alle Ein- und Ausgänge des Sozialwerkes genau Buch, zudem unterliegen wir im Bundesstaat Punjab einer regelmäßigen Prüfung durch die indische Regierung“, bekräftigt Pater John Joseph die finanziellen Details.

 „Unglaublich groß war die Freude im September, als ich vier Wochen in meiner Heimat weilte und zusammen mit dem Provinzoberen Pater Saji Nellikunnel und vier Gemeindepriestern zehn Kühe an die Familien übergab“, erzählt der Pfarrvikar. Während wir in Deutschland Milch im Überfluss haben, ist auf dem Subkontinent Indien mit seinen rund 1,3 Milliarden Einwohnern die Versorgung mit frischer Milch äußerst unterentwickelt. Zusammen mit Pater Benny Pulinkalayil übergab Pater John Joseph drei Milchkühe an die Familien Michael mit seiner Frau Praveen und den sieben Kinder Jereena, George, William, Ravina, Surinder, Roben und Sunil im Dorf Abulkurana. Glücklich schätzt sich die Familie Surjeeth mit den drei Kindern Gurpreeth, Gurveer, und Nishan im Dorf Bhakasar. Dank des Losentscheids bekam auch die Familie Balveer Sing mit seiner Frau Gurwinder Kaur und den drei Kindern Viki, Sandeep und Happy im Dorf Katorewala in der Pfarrei Herz Jesu in Malout (Bezirk Muktsar) eine Milchkuh. In der Pfarrei St. Josef im Bezirk Moga übergab Pater Antony an die siebenköpfige Familie Bittu eine Milchkuh. „Etwa sieben bis zehn Liter schenkt eine Kuh täglich der Familie“, so Pater John. Ein Drittel etwa wird in der Familie verbraucht, der andere Teil an einen kleinen Milchladen zum Preis von 35 Rupien – umgerechnet 50 Cent – verkauft. Dieser Milchladen verkauft das kostbare Getränk weiter an die armen Dorfbewohnern. So schließt sich ein kleiner Wirtschaftskreislauf, bei dem immer mehr indische Menschen in den Genuss wertvoller Lebensmittel kommen. Im Bezirk Fazilika in der Pfarrei Herze Jesu übergab Pater Cyriac Kochalumkal an drei Familien eine Milchkuh: Familie Ashok Kumar mit ihren drei Kindern Anju, Soniya und Akshay im Dorf Awa; an Familie Jespal Sing mit den beiden Kindern Sajan und Jaspreeth im Dorf Karanwalli; und an die Familie Angrez Sing mit seiner Frau Kamlesh Kaur und den vier Kindern Amendeep Sing, Daniel, Kirna und Sunitha. Das Gros der Väter arbeitet als Tagelöhner auf dem Feld bei reichen Grundbesitzern. Schließlich freute sich Pater Vincent in der Pfarrei Herze Jesu Jalalabad mit den drei Familien Jeswinder Sing mit seien Frau Santobhai und den drei Kindern Harpreeth Kaur, Soniya und Schamdeep; der Familie Machinder Sing und seine Frau Swarnarani sowie der Familie Juginder Sing mit seiner Frau Manjeeth Kaur und den vier Kindern Anjili, Riya, Jiya und Refan. „Die Not in den Familien ist sehr groß, da es wenig zu essen gibt, Arbeitsmöglichkeiten nur bedingt möglich sind und einige Familie behinderte Kinder haben. Mit den Kühen ist nun großer Segen in die Familien eingekehrt.

Die Ordensgemeinschaft der „Hl. Therese vom Kinde Jesu“ unterstützt die Katholiken in der Provinz „Khrist Jyoti“ seit 1973 mit verschiedenen Missionsstationen in vier Distrikten. „Aktuell arbeiten in Punjab und im benachbarten Bundesstaat Rajestan 71 Priester und auch viele Ordensfrauen unserer Ordensgemeinschaft“, erzählt John Joseph. Die Nähe der Gemeindepriester zu den Familien ist der Schlüssel bei der Gemeindearbeit. Eine besondere Zeremonie war in den Familien die Übergabe der Milchkühe. Der Ortspriester segnete zuerst die Familie und dann die fruchtbare Kuh mit Weihwasser und stellt sie unter dem besonderen Schutz Gottes.  Während bei uns in Deutschland die Gülle entsorgt werden muss, sei es auf dem Feld oder in der Biomasseanlage, werden die Kuhfladen in Indien getrocknet. In den Wintermonaten Dezember und Januar, bei des es bis zu null Grad hat, dienen diese als Heizmaterial in den Häusern. Versorgt werden die Kühe mit Gras aus den umliegenden Feldern, mit Getreide und zum Teil wird eine Futtermischung dazugekauft. Kommen junge Kälber, werden diese an eine weitere Familie gegeben und so beginnt ein Kreislauf der gegenseitigen Selbsthilfe. „Die Kühe sind ein großer Segen für das ganze Dorf“, beschreibt Pater John Joseph den Sinn des Projekts, welches nun aufgebaut wird.

Mit Spenden der Hilfsaktion armen Familien helfen

Den Startschuss zur nachahmenswerten Hilfsaktion „Eine Kuh für eine indische Familie“ gab ein Lichtbildervortrag von Pfarrvikar John Joseph über seine indische Heimat Kerala. Spontan regte Bernhard Hegenberger, der Sprecher des Pfarrgemeinderates Tettenwang, an, diese Hilfsaktion für die armen Dorfbewohner im Distrikt der Ordensgemeinschaft zu starten. Überwältigend war das Ergebnis der ersten Sammlung: mit den 1.300 Euro konnten jeweils zwei Familien mit einer Kuh unterstützt werden. „Dank zahlreicher Aktionen im Pfarrverbund ist das Spendenbarometer bereits auf stattliche 6.300 Euro angewachsen“, freut sich der 38jährige indischer Pater sehr. Neben zahlreichen privaten Spenden von 20, 50 oder 100, 200 Euro schlägt eine Einzelspende einer Familie in Höhe von 2.000 Euro besonders zu Buche. Großzügig spendeten kirchliche Vereinigungen ihre Erlöse aus Altkleidersammlung und Maifest (Pfarrei Sollern), vom Fasching und Altkleidersammlung (Mendorf), von der Palmbüschelaktion (Steinsdorf), von der Kolpingfamilie Altmannstein, von der Kuchenaktion (Tettenwang) und vom Pfarrgemeinderat, Frauenbund und Landjugend Hagenhill. Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt auch Pfarrer Wolfgang Stowasser für die große Unterstützung. Riesengroß war auch die Freude vieler indischer Kinder als Pater John in seiner Heimat Spielsachen, Fahrräder, und Schreibtisch für die Kindergärten übergab. Zahlreiche Bilder und weitere Informationen zur Hilfsaktion gibt es auf der Homepage www.tettenwang.info/pfarrverbund/hilfsaktionen. Spenden für die Hilfsaktion können auf das Konto der Kirchenstiftung Tettenwang, IBAN DE6472169831 0000121819 und BIC GENODEF1RBL, eingezahlt werden. Auf Wunsch wird gerne eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Nähere Informationen im Pfarrbüro Steinsdorf, Mühlweg 3, Telefon (09446) 5 13.

Kühe für indische Familien

Hilfsaktion 2014 des Pfarrverbunds Altmannstein dient als „Hilfe zur Selbsthilfe“ - Große Dankbarkeit und Freude in Bundesstaat Punjab

Vier Kinder haben William und seine Frau Kaju täglich zu versorgen. Der Ortspriester, Pater Kurian Moonjeli, übergab mit Pfarrvikar John Joseph die Milchkuh.

 

Jessa Sing und seine Frau Manjeet Sing im nordindischen Bundesstaat Punjab sind überglücklich. Mitte September überbrachte ihnen der örtliche Gemeindepriester, Pater Rijo Menachery, die frohe Botschaft, dass sie in Kürze eine eigene Kuh erhalten. Eine Woche später standen in ihrem Garten und kleinen Anwesen eine schwarze Kuh und dazu noch ihr junges Kalb. Möglich gemacht haben dies spendable Gläubige aus dem Pfarrverbund und Pfarrvikar John Joseph von der indischen Ordensgemeinschaft der „Hl. Therese vom Kinde Jesu“. Mit Spenden in Höhe von 1300 Euro aus dem Pfarrverbund kam die Hilfsaktion „Eine Kuh für eine indische Familie“ ins Rollen.

Den Startschuss zu dieser Hilfsaktion gab ein Lichtbildervortrag von Pfarrvikar John Joseph über seine indische Heimat Kerala. Spontan regte Bernhard Hegenberger, der Sprecher des Pfarrgemeinderates Tettenwang, an, eine Hilfsaktion für die armen Dorfbewohner im Distrikt der Ordensgemeinschaft der „Hl. Therese vom Kinde Jesu“ zu starten. Mit gesammelten Spendengeldern in Höhe von 1.300 Euro sollten drei Familien jeweils mit einer Kuh unterstützt werden. „Unglaublich groß war die Freude im September, als ich vier Wochen in meiner Heimat war und zusammen mit dem Provinzoberen Pater John Kapyarumalayil und drei Gemeindepriestern die drei Kühe an die Familien übergab“, erzählt Pfarrvikar John. Während wir in Deutschland Milch im Überfluss haben, ist auf dem Subkontinent Indien mit seinen mehr als 1,2 Milliarden Einwohnern die Versorgung mit frischer Milch äußerst unterentwickelt. Pater John Joseph berichtete über große Freude bei den drei Kindern der Familie Sing, die Töchter Justeena und Christeena sowie bei Sohn Akash, die nun täglich frische Kuhmilch trinken können. „Gut sieben Liter schenkt eine Kuh täglich der Familie“, so Pater John. Ein Drittel etwa wird in der Familie verbraucht, der andere Teil an einen kleinen Milchladen zum Preis von 35 Rupien – umgerechnet 50 Cent – verkauft. Dieser Milchladen verkauft das kostbare Getränk an die anderen Dorfbewohnern. So schließt sich ein kleiner Wirtschaftskreislauf, bei dem immer mehr indische Menschen in den Genuss wertvoller Lebensmittel kommen: „Hilfe zur Selbsthilfe“ getreu dem Motto: Wenn viele kleine Hände an vielen kleinen Orten viele kleine Dienste tun – wird die Welt verändert!“

 

Riesengroß ist die Freude bei der Manjeet Sing über das Geschenk einer Milchkuh mit ihrem Kalb. Von den täglichen sieben Litern kostbarer Milch wird ein Teil selbst verbraucht, der andere Teil an ein Milchgeschäft verkauft.

 

Gut 300 Familien leben in dem Dorf Gandarh, Bezirk Muktsar, im nordindischen Bundesstaat Punjab. In den 29 Bundesstaaten auf dem Subkontinent zählen sich mehr als 80 Prozent zum Hinduismus, ein Achtel gehört zum Islam und nur etwa 2,5 Prozent sind Christen. „Reibungslos leben verschiedene Konfession friedlich zusammen“, freut sich Pater John über das Miteinander. Die Ordensgemeinschaft der „Hl. Therese vom Kinde Jesu“ unterstützt die Katholiken in der Provinz „Khrist Jyoti“ seit 1973 mit verschiedenen Missionsstationen in vier Distrikten. „Aktuell arbeiten in Punjab und im benachbarten Bundesstaat Rajestan 69 Priester und auch viele Ordensfrauen unserer Ordensgemeinschaft“, erzählt John Joseph, der seit 2013 im Pfarrverbund tätig ist. Die Nähe der Gemeindepriester zu den Familien ist der Schlüssel bei der Gemeindearbeit. Da der Geistliche die Familien bestens kennt, weiß er auch um die Not der einzelnen Familien und konnte so gezielt die ersten drei Kühe bestens unterbringen. Gut 500 Euro kostet eine indische Kuh. „Der Großteil der Anschaffungskosten wurde durch Spenden aus dem Pfarrverbund getragen, den Rest steuerte die Ordensgemeinschaft bei“, berichtet der 37jährige indische Geistliche. Neben der Familie Sing in Muktsar sind seit kurzem zwei weitere Familien stolzer Besitzer einer Kuh. Im Ort Sikwala (Bezirk Muktsar) die Eheleute William und Kaju mit ihren vier Kindern Ruben, Vishal, Renu und Priya sowie im Ort Kariakalan-Lakhoke (Bezirk Ferozepur) die Eheleute Balwirsing und Sumitra mit ihrer Tochter Dharminder. Der Gemeindepriester ist bestens in Kontakt mit den Familien, besucht diese regelmäßig und steht den Familien in allen wichtigen Dingen zur Seite. So ist auch ein guter Umgang der Familie mit dem „Geschenk“ Kuh gewährleistet. Mit der Übergabe an die Familie segnet der Priester die Familie und die fruchtbare Kuh mit Weihwasser und stellt sie unter dem besonderen Schutz Gottes. 

Ordenspriester und Ordensschwestern betreuen die in Nordindien lebenden christlichen Familien und helfen ihnen.

 

 

Wie unendlich dankbar die drei Familien sind, dass sie von der Ordensgemeinschaft ausgewählt wurden, ist ihnen sichtbar anzusehen. Ja noch mehr: die erste Tagesmenge von etwa sieben Litern frischer Milch lieferten sie kostenlos an die Pfarrei. Der Orden stellt diese Milch wieder Hilfsbedürftigen kostenlos zur Verfügung. Durch den Verkauf einer Teilmenge an den Milchladen haben viele Dorfbewohner die Möglichkeit Frischmilch zu bekommen – zudem hat die Familie ein Nebeneinkommen. Während bei uns in Deutschland die Gülle entsorgt werden muss, sei es auf dem Feld oder in der Biomasseanlage, werden die Kuhfladen in Indien getrocknet. In den Wintermonaten Dezember und Januar, bei des es bis zu null Grad hat, dienen diese als Heizmaterial in den Häusern. Versorgt werden die Kühe mit Gras aus den umliegenden Feldern, mit Getreide und zum Teil wird eine Futtermischung dazugekauft. Zwei von den Kühen haben bereits junge Kälber. Wenn diese ausgewachsen sind werden sie an eine weitere Familie gegeben und so beginnt ein Kreislauf der gegenseitigen Selbsthilfe. „Die Kühe sind ein großer Segen für das ganze Dorf“, beschreibt Pater John Joseph den Sinn des Projekts, welches nun aufgebaut wird.

„Auch in den kommenden Jahren werden wir die Ordensgemeinschaft von Pater John, speziell in dieser Hilfsaktion, unterstützen“, verspricht PGR-Sprecher Bernhard Hegenberger. Dabei denkt er an Spenden aus verschiedenen Aktion, wie z.B. Kuchenaktion des Pfarrgemeinderates Tettenwang oder von Aktionen verschiedener Vereine und Organisationen aus dem gesamten Pfarrverband Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang.

 

Spenden für die Hilfsaktion können auf das Konto der Kirchenstiftung Tettenwang, auf die IBAN DE64721698310000121819 mit BIC GENODEF1RBL, eingezahlt werden. Auf Wunsch wird gerne eine Spendenbescheinigung ausgestellt.

 

"Eine Kuh für eine indische Familie"

Hilfsaktion im Pfarrverbund gestartet - 1300 Euro Spenden für drei Milchkühe

Pfarrvikar John Joseph und PGR-Sprecher Bernhard Hegenberger bei der Spendenübergabe

Seit nunmehr einem Jahr wirkt Pfarrvikar John Joseph im Pfarrverband Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang. Die Gläubigen freuen sich sehr, dass es dem sympathischen Inder hier so gut gefällt. Im Rahmen eines „bayrisch-indischen Abend“ wurde die gute Zusammenarbeit mit dem 37jährigen indischen Geistlichen im Landgasthof „Zum Gaulwirt“ weiter vertieft. Bereits um 19 Uhr trafen sich die Gläubigen zum Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus. Gut 50 Pfarrangehörigen fanden sich im Anschluss daran zum „bayrisch-indischen Abend“ beim „Gaulwirt“ ein. Pfarrvikar John Joseph berichtete ausführlich in Wort und Bild über seine südindische Heimat Kerala. Während Bayern doppelt so groß wie der Kerala ist, wohnen in dem südindischen Bundesstaat nahezu die dreifachen Menschen mit 35 Mio. Einwohnern. Etwa ein Fünftel der Bevölkerung Keralas sind Christen, der Großteil Hindus. Von allen Bundesstaaten Indiens weist Kerala mit 94 Prozent die höchste Alphabetisierungsrate auf. Die größte Stadt Keralas ist die im Süden des Bundesstaates gelegene Hauptstadt Trivandrum mit rund 752.000 Einwohnern. Der Geistliche zeigte Bilder von seiner Familie und von seinem Orden „Der Hl. Theresia vom Kinde Jesu“.

Als solidarisches Zeichen der Verbundenheit wurde an diesem Abend eine Hilfsaktion gestartet. „Wir wollen arme Bauernfamilien in der Heimat unseres Pfarrvikars John Joseph unterstützen“, erzählte Pfarrgemeinderatssprecher Bernhard Hegenberger. Unter dem Leitwort „Eine Kuh für eine arme indische Familie“ soll Hilfe zur Selbsthilfe geschenkt werden. Von den indischen Priestern des Ordens ausgewählte Familien erhalten eine Kuh, welche die Familie mit Milch versorgt. „Der überschüssige Teil Milch kann an Dorfbewohner weiterverkauft und so ein Zusatzeinkommen generiert werden“, ergänzt Pfarrvikar John Joseph. Einen Teil der Anschaffungskosten von rund 500 Euro für eine Kuh zahlen die Familien selber, die restliche Summe kommt als Spende von der Pfarrei. Begleitet wird die Hilfsaktion vor Ort von den indischen Mitbrüdern seiner Ordensgemeinschaft der Hl. Theresia vom Kinde Jesu. Zum Startschuss für die Hilfsaktion unterstützten die Tettenwanger Pfarrangehörigen mit einer großzügigen Spende von 915 Euro. Des Weiteren übergab der Pfarrgemeinderat das diesjährige Opfer der „Antoniusbruderschaft“ in Höhe von 385 Euro an den indischen Geistlichen. Mit dieser großzügigen Spenden von 1.300 Euro können sich drei indische Familien über eine Kuh freuen und einen großen Schritt aus der Not tun.

„Nirmel Jose und Jesvin Joseph können auf uns bauen“

Groß ist die Freude bei Bischof Religiose Inchananiyil über die beiden jungen Priesteramtskandidaten Nirmel Jose (re.) und Jesvin Joseph Thuravackal (li.), die von den sechs Pfarreien des Pfarrverbunds zehn Jahre lang unterstützt werden.

„Jesvin Joseph Thuravackal und Nirmel Jose – so heißen unsere beiden Schützlinge aus der indischen Diözese Thamarassery, die wir in den nächsten zehn Jahren auf dem Weg zu ihrer Priesterausbildung unterstützen werden“, sagt Pfarrer Wolfgang Stowasser freudestrahlend. Seine Freude ist deshalb groß, weil sich die sechs Pfarreien im Pfarrverband Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang für diese lobenswerte Aktion entschieden haben.

 

Sechserrat schloss 10jährige Patenschaft

Seit über einem Jahr ist Papst Franziskus nun Oberhaupt der katholischen Kirche mit über 1 Milliarde Katholiken. In zahlreichen Begegnungen mit Menschen bekräftigte das Kirchenoberhaupt immer wieder seinen Wunsch um eine "friedliche und starke Kirche", getragen von Solidarität und Hilfsbereitschaft. Davon haben sich die Pfarrgemeinderäte der sechs Pfarreien im Pfarrverbund Altmannstein anstecken lassen und Worten Taten folgen lassen. Vier Jahre lang diente Pfarrvikar Georgekutty Kalathoor als rechte Hand von Pfarrer Wolfgang Stowasser in den sechs Pfarreien. Durch diese gute Zusammenarbeit entstanden die Kontakte zur indischen Diözese Thamarassery, im Süden des Subkontinents. Sie erinnern sich: Beim Besuch seines Heimatbischofs Remigiose Inchananiyil im Jahr 2013 fragte der Bischof, ob die Pfarreien eine Patenschaft für angehende indische Priester übernehmen könnten. Darauf hatte der Sechserrat das Anliegen aufgegriffen und die reifliche und gute Entscheidung getroffen, dass der Pfarrverband Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang die beiden jungen indischen Studenten auf eine Dauer von zehn Jahren eine langjährige Patenschaft übernimmt. „Auf dem Weg bis zur Priesterweihe werden wir die beiden 20jährigen Südinder jährlich mit insgesamt 1000 Euro finanziell unterstützen“, erzählt Stowasser. Bei seinem zweiten Besuch im Mai dieses Jahres übergab Stowasser Bischof Remigiose Inchananiyil die erste finanzielle Unterstützung von 1.000 Euro für die beiden Priesteramtskandidaten. Möglich wurde die Unterstützung durch spendable Pfarrangehörige aus den sechs Pfarreien. Die bisher gespendete Summe ergibt aktuell 2.069 Euro. Der Großteil stammt aus der Kuchenaktion des Pfarrgemeinderates Tettenwang über 666 Euro und von der Kleidersammlung der KLJB Hagenhill, die 600 Euro einbrachte. Weitere Einzelspenden von Pfarrangehörigen runden die Spendensumme ab. „Wir haben für die beiden Priesteramtskandidaten ein eigenes Spendenkonto eingerichtet. Alle eingehenden Spenden werden speziell für die beiden „Schützlinge“ verwendet“, betont Pfarrer Wolfgang Stowasser. Das Spendenkonto lautet auf die Pfarrei Altmannstein, Verwendungszweck: Priesterausbildung Indien, IBAN: DE46721698310300222780 und BIC: GENODEF1RBL. Auf Wunsch wird gerne eine Spendenquittung ausgestellt. Jeder Pfarrangehörige oder auch unsere örtlichen Vereine können freiwillig ihr Scherflein dazu beitragen.

 

 

 

Biblischer Grund der gegenseitigen Hilfe

Genauso wichtig wie Geld ist aber die Unterstützung der jungen Priesteramtskandidaten durch begleitendes Gebet. Bischof Remigiose berichtete bei seinem Besuch im Mai über die Lebensläufe und Referenzen der beiden jungen Priesteramtskandidaten. Beide Studenten haben im Sommer 2013 ihr Studium angetreten. Nirmel Jose Pulayanparambil ist am 11. Februar 1994 und Jesvin Joseph Thuravackal am 19. Juni 1994 geboren. Die sympathischen Inder stammen aus Kerala in Südindien und werden im „Sankt Alphonsa Minor Seminar“ in der Diözese Thamarassery studieren. Jose Nirmel hat eine Graduierung in Physik und interessiert sich auch für Klavier und bildende Künste. Jesvin Joseph hat als persönlichen Akzent die englische Sprache und Literaturwissenschaft gewählt. „Beten sie für Nirmel Jose und Jesvin Joseph“ – so Bischof Remigiose.

 

Aktuelle Termine

10.12.17    Jahresversammlung KLJB

16.12.17   Roratemesse 6.30 Uhr

25.12.17   Weihnachtsgottesdienst

31.12.17   Jahresschlussgottesdienst

13.01.18   Landjugendball Aschbuch

14.01.18   Kuchenverkaufsaktion

17.01.18    PGR-Sitzung Schulhaus

Sie sind der .... Besucher!

Besuchen Sie uns wieder!

Aktuelle Infos

Ab sofort können Termine und Veranstaltungen für 2017 gemeldet werden. Ich nehme diese im Pfarrkalender auf!

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