"St.Walburga" Neuenhinzenhausen

Ortskirche St.Walburga

Neuenhinzenhausen liegt an der Straße zwischen Sandersdorf und Sollern auf der südlichen Frankenalb in einer Talsenke. Durch den kleinen und schmucken Ort fließt die Schambach. Von der B 299 geht in Sandersdorf eine über Neuenhinzenhausen nach Altmannstein führende Straße ab. Seit der Gebietsreform gehört Neuenhinzenhausen zum Markt Altmannstein.


Im Jahre 1353 wurde ist der Ort mit der Namensnennung eines Jakob Hinzenhausen erstmals urkundlich erwähnt. Hatte dieses Geschlecht zunächst eine Höhenburg inne, so siedelte es in der Mitte des 16. Jahrhunderts in das Tal hinab und errichtete sich ein Wasserschloss. Von da ab gab es ein "Neuenhinzenhausen" am neuen Herrschaftssitz und "Altenhinzenhausen" am früheren Sitz. Die Schlossherren hatten Besitz unter anderem in Engelbrechtsmünster. Von 1557 bis 1780 waren die Muggenthaler Eigentümer des Schlosses. Danach gehörten der Ort und das Schloss den Freiherrn von Bassus, die auf Schloss Sandersdorf saßen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Neuenhinzenhausen anders als seine Nachbarorte nicht zerstört, da ein Jäger mit einigen Kumpanen die schwedischen Soldaten von der Plünderung und Vernichtung des Ortes abgehalten haben soll. 1866 wurde das Wasserschloss wegen Baufälligkeit abgerissen; seine Wassergräben wurden in der Mitte des 20. Jahrhunderts eingeebnet. Am 1. April 1929 wurde ein Teil der bis dahin selbständigen Gemeinde Sollern eingegliedert. 1939 hatte die Gemeinde 325 Einwohner.

 


"St.Walburga"

Im Zentrum des kleinen Ortes trohnt die Ortskirche St. Walburga direkt an der Hauptstraße gelegen. Bei den Renovierungsarbeiten in den 1950er Jahren wurden gut erhaltene Fresken aus dem 16. oder 17.Jahrhundert freigelegt. Auf dem spitzen Turm des schmucken Gotteshauses strahlt ein goldenes Kreuz. Das rote Ziegeldach ist schlicht und einfach und verleiht der Kirche einen schönen Anblick. Der Haupteingang ist von der Ortsstraße aus zugänglich. Licht fällt durch drei Fenster in das Gotteshaus. Eine kleine Kapelle lädt zum Verweilen ein. Sie wurde 2009 an der Schambachbrücke eingeweiht und schmückt sich mit einer Nepomuk-Statue aus dem Jahr 1750. Die Filialkirche St. Walburga wurde 1957/58 grundlegend renoviert.


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