Erntedankfest mit Blasmusik und Erntekrone

Der Wetterbericht hatte nichts Gutes vorausgesagt – aber dennoch ließen sich über 200 Tettenwanger Pfarrangehörige nicht davon abhalten, das Erntedankfest 2017 gebührend zu feiern. Unter Klängen der Hagenhiller Blaskapelle formierte sich bereits um 8.15 Uhr ein farbenfroher Festzug zur Pfarrkirche, an dem die örtlichen Vereine Feuerwehr, Frauenbund, Landjugend sowie Obst- und Gartenbauverein ein wunderbares Bild gaben. Gleich nach der Hagenhiller Blaskapelle folgten zwei Dutzend Ministranten mit Pfarrvikar John Joseph und die Mitglieder der örtlichen Landjugend. Im Mittelpunkt stand die gebundene und geschmückte Erntekrone aus vier Getreidearten gebunden und mit Blumen geschmückt.

„Beginne Du all meine Tage – sei du bei mir jeden Augenblick“ – mit diesem rhythmischen Lied stimmten Organist Walter Eberl und Gitarrist Stefan Kaus die Gläubigen in der bis auf den letzten Platz gefüllte Pfarrkirche St. Bartholomäus ein. „Danken ist heute aktuelle denn je – denn wir werden jeden Tag von Gott so reichlich beschenkt“, sagten Jugendliche der KLJB. Die drei Kyrierufe sprachen Michael Bogenberger, Lukas Eisenmann und Markus Frank. Nach dem Evangelium stellten neun Kinder das Wort „ERNTEDANK“ vor: E als Erde sagt uns, dass auf der Erde alles wächst. R = Regen: ohne Regen und Sonne kann nichts gedeihen. N = Nahrung – wir werden satt und wir sollen auch teilen. T = Tisch – wir versammeln uns am Tisch zu Essen und ach am Altar zur Eucharistiefeier. E als Ernte sagt uns, dass wir 2017 eine reiche Ernte geschenkt bekommen haben. D = Dank – alles was uns Jesus schenkt ist gut. A = Arbeit – wir dürfen dankbar für die Arbeit sein, die uns ernährt. N = Not – viele leiden Not, deshalb sollen wir mit den Gaben teilen. K = Konsum – viele Menschen konsumieren nur noch und schätzen nicht Gottes Gaben.

Pfarrvikar John Joseph ging in seiner Predigt auf die wunderbare Ernte in diesem Jahr und Gottes reichste Gaben ein. „Leider hat für viele Menschen das Erntedankfest seine wichtige Bedeutung verloren – aber dennoch steht Gottes Schöpfung im Mittelpunkt unsers Lebens“, so der 40jährige indische Priester. Aufgrund der vielen Naturkatastrophen in diesem Jahr leiden Millionen von Menschen Hunger und Elend. Deshalb sollen wir von unserem Überfluss geben und mit diesen Menschen in Not teilen.

 

Seit vielen Jahren bereichern die Jugendlichen der KLJB den Festgottesdienst mit besinnlichen Texten, Kyrierufen, und einer Dankmeditation mit. Im Gabengang brachten die Jugendlichen eine Schale mit Gemüse und Obst, Wasser, Wein und Brot. Dazu sprachen die KLJB´ler meditative Texte. Unübersehbar war der von fleißigen Frauen des Pfarrgemeinderates geschmückte Erntealtar mit allen Früchten des Feldes und der Gärten. Unter Klängen der Hagenhiller Blaskapelle formierte sich nach der kirchlichen Feier der Festzug zum Gaulwirt zum musikalischen Pfarrfrühschoppen.

 

Fronleichnam 2017 von der Sonne verwöhnt

IIn bunten farbenfrohen Uniformen und Trachten zeigten sich gut 200 Tettenwang am Sonntagvormittag bei der Fronleichnamsprozession durch den geschmückten 450-Seelen-Ort. Sichtlich im Himmel fühlte sich Ruhestandsgeistlicher Johann Kauschinger aus Kösching beim Festgottesdienst in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Bartholomäus. Unter musikalischer Umrahmung der Riedenburger Stadtkapelle mit Dirigent Florian Aschenbrenner startete um 10 Uhr die eineinhalbstündige farbenfrohe Fronleichnamsprozession zu den vier geschmückten Altären.

„Haltet an Eurer lebendigen Dorfgemeinschaft fest“

Bereits um 8.45 Uhr fanden sich viele Vereinsmitglieder in ihrer typischen Vereinskleidung im Hof des Landgasthofs „Zum Gaulwirt“ ein. Hinter den vier Fahnenabordnungen der Feuerwehr in blauen Hemden, des Obst- und Gartenbauvereins in bayerischer Tracht, des Frauenbundes mit dem blauen Frauenbundschal und der KLJB in schwarz/weiß-Outfit gaben mehr als hundert Vereinsmitglieder ein öffentliches Bekenntnis ihres Glaubens. „Es ist einfach herrlich und wunderschön, wenn zwei Dutzend Ministranten und viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Fronleichnamsprozession teilnehmen“ – gab der sichtlich gerührte Ruhestandsgeistliche seiner Freude Ausdruck. Den Gottesdienst umrahmt Max Süß (Altmannstein) an der Orgel. „Es ist heute längst nicht mehr selbstverständlich, dass Jung und Alt in den Dörfern das Allerheiligste durch die Straßen tragen“, sagte Pfarrgemeinderatssprecher Bernhard Hegenberger und wies auf die Prozessionsordnung hin. Nach der Eucharistiefeier führten drei Ministranten mit dem Kreuz die farbenfrohe Prozession mit dem Allerheiligsten durch den geschmückten Ort an. Musikalisch umrahmte die „Riedenburger Stadtkapelle unter Leitung von Florian Aschenbrenner den Festzug durch die mit Fahnen und Birkenbäumchen geschmückten Dorfstraßen. Pfarrer Kauschinger verkündete an vier Altären das Evangelium und stellte dabei die Aktualität des Fronleichnamsfests in den Mittelpunkt. Nach dem Segen und dem Tedeum „Großer Gott, wir loben Dich“, marschierten alle Pfarrangehörigen zum musikalischen Frühschoppen mit der Stadtkapelle zum Gaulwirt. Weitere Fotos gibs hier!

 

„Es ist wunderschön, wenn viele, viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Fronleichnamsprozession teilnehmen“ – so meinten viele der 250 Gottesdienstbesucher am vergangenen Donnerstag in der Pfarrei Tettenwang. 60 Tage nach dem Osterfest wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest das Fronleichnamsfest gefeiert – und dieses Fest steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus beim letzten Abendmahl.

 

Bereits um 8.45 Uhr fanden sich viele Vereinsmitglieder in ihrer typischen Vereinskleidung im Hof des Landgasthofs „Zum Gaulwirt“ ein. Hinter den vier Fahnenabordnungen der Feuerwehr in blauen Hemden und Sakkos, des Obst- und Gartenbauvereins in bayerischer Tracht, des Frauenbundes mit dem blauen Frauenbundschal und der KLJB in schwarz/weiß-Outfit gaben hunderte Vereinsmitglieder ein öffentliches Bekenntnis ihres Glaubens. „Es ist heute längst nicht mehr selbstverständlich, dass Menschen in den Dörfern und Städten das Allerheiligste durch die Straßen tragen“, sagte Pfarrgemeinderatssprecher Bernhard Hegenberger bei der Bekanntgabe der Prozessionsordnung. Dabei erinnerte er auch an die Worte von Papst Franziskus: „Die Kirche ist nicht auf der Welt um zu verurteilen, sondern um den Weg zu bereiten für die ursprüngliche Liebe, welche die Barmherzigkeit Gottes ist. Damit dies geschehen kann, müssen wir hinausgehen auf die Straße. Hinaus aus den Kirchen und Pfarrhäusern, um den Menschen dort zu begegnen, wo sie leben, wo sie leiden, wo sie hoffen!“

 

Nach dem ersten Teil des Fronleichnamsfestes – der Eucharistiefeier mit Pfarrer Wolfgang Stowasser – führten drei Ministranten mit dem Kreuz die farbenfrohe Prozession mit dem Allerheiligsten durch den geschmückten Ort an. Musikalisch umrahmte die „Hagenhiller Blaskapelle“ unter Leitung von Peter Häckl den Festzug durch die mit Fahnen und Birkenbäumchen geschmückten Dorfstraßen. Pfarrer Wolfgang Stowasser verkündete an vier Altären das Evangelium und stellte dabei aktuelle Geschehnisse in den Mittelpunkt. Im Festzug marschierten die diesjährigen neun Erstkommunionkinder und die Firmbewerber, die örtlichen Vereine, gefolgt vom liturgische Dienst mit 25 Ministranten, dem Mesner Anton Schmailzl und dem Vorbeter Paul Eberl. Nach dem Segen und dem „Großer Gott, wir loben Dich“, marschierten alle Pfarrangehörigen zum musikalischen Frühschoppen zum Gaulwirt.

 

 

"2015 war ein schönes Jahr"

„Heute, am zu Ende gehenden Jahres blicken wir auf viele gute Gespräche, Aktionen und Begegnungen in unserer Pfarrgemeinde zurück, wir erinnern uns an glanzvolle Höhepunkte bei Geburten und Hochzeiten, aber auch an bittere Stunden, wenn liebgewonnene Mitmenschen von uns gegangen sind“, so Pfarrgemeinderatssprecher Bernhard Hegenberger. Aktuell leben in dem Altmannsteiner Ortsteil, der mit den Pfarreien Altmannstein, Hagenhill, Mendorf, Sollern und Steinsdorf zum Pfarrverband Altmannstein gehört, 392 Katholiken. Kirchenaustritte gab es erfreulicherweise keine.

 

Ereignisreiches Jahr 2015

Unter dem Motto „Segen bringen – Segen sein“ zogen zu Jahresbeginn die Sternsinger von Haus zu Haus, schrieben den Segen „Christus Mansionem Benedicat an die Türen und sammelten die stolze Summe von 1.558,90 Euro für Kinder in Bolivien. Über 30 Kuchen und Torten erbrachten bei der „Kuchenverkaufsaktion“ des Pfarrgemeinderats die Rekordsumme von 805 Euro. Aus dem Erlös konnten weitere zwei Kühe an indische Familien übergeben werden. In der Fastenzeit gestalteten die Landjugend, der Frauenbund und der Pfarrgemeinderat Kreuzwegandachten in der Pfarrkirche und am Palmsonntag den „Kreuzweg durchs Dorf“. In Stille, mit Gebet und Gesang feierten wir am 3. Fastensonntag die „Ewigen Anbetung“ vor dem „Allerheiligsten“. Nach Echendorf führte am Ostermontag unser Emmausgangs mit 60 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Am Fest des Evangelisten Markus erfreuten sich 150 Pfarrangehörige beim informativen und unterhaltsamen Pfarrfamilienabend. Die Landjugend schenkte bei der Muttertags-Maiandacht jeder Mutter eine Rose als Zeichen der Liebe und Dankbarkeit! Traditionell am Pfingstmontag pilgerten heuer gleich 40 Tettenwanger mit Gläubigen aus Altmannstein und Hagenhill nach Weltenburg und beteten bei der Wallfahrt um den Frieden in der Welt. Würdig gestaltet war die Fronleichnamsprozession durch unser geschmücktes Dorf. Der anschließende Pfarrfrühschoppen beim „Gaulwirt“ mit der Blaskapelle erfreute viele Besucher. Mitte Juni feierten wir das 265.Antonius-Bruderschaftsfest am Vormittag mit einem Gottesdienst und am Abend mit der Bruderschaftsandacht. Der Seniorenausflug führte dieses Jahr ins Mühlemuseum Dietfurt und zur Wallfahrtskirche Eichelberg. Über 200 Pfarrangehörige pilgerten bei der 4.Sternwallfahrt singend und betend zum Heiligen Salvator. Beim Pfarrausflug nach Pilsen im benachbarten Tschechien erfreuten sich über 100 Pfarrangehörige bei wunderschönem herbstlichem Wetter. In der Franziskanerkirche feierten wir einen Gottesdienst und anschließend ging es bei einer Stadtführung durch Pilsen. Traditionell am 3.Oktober trafen sich 25 Jubelpaare des Pfarrverbandes zum Dankgottesdienst in die Heilig-Kreuz-Kirche, bei der Pfarrer Wolfgang Stowasser alle Eheleute durch Handauflegung segnete. Über 60 Kinder aus dem Pfarrverbund erfreuten sich im November beim Kinderbibeltag in Altmannstein. Alle fünf Erstkommunionkinder wurden als neue Ministranten am Christkönigssonntag in die Schar der Minis aufgenommen. Etwa 100 Senioren erfreuten sich am 1.Advent in Hagenhill bei der adventlichen Feier. Die langjährige Tradition des Frauentragens setzten wir im Advent fort, in dem wir Marienbilder zu den Familien brachten. In der Adventszeit bereichert die frühmorgendliche Roratemesse rund drei Dutzend Gläubige. Die Weihnachtsgottesdienste am Hl. Abend und Stephanstag waren gut besucht – das schöne Brauchtum vom Verkosten des „Johannisweins“ auf dem Kirchplatz erfreute wieder viele Pfarrangehörige.

 

 

Pfarrvikar John bei der Palmweihe am ehemaligen Schulhaus - eines von vielen Highlights 2015

Fünf neue Ministranten

Bei den Fürbitten im Jahresschlusswortgottesdienst beteten die Gläubigen für die zwei Neugetauften Hanna Kröker und Lukas Giesche. Groß ist die Freude über die diesjährigen Erstkommunionkinder Sebastian Bogenberger, Lea Brunner, Markus Frank, Christina Koch und Christina Schmailzl, die am Christkönigssonntag in die Schar der Ministranten aufgenommen wurde, die sich damit Richtung 30 Gottesdiener nähert. Den drei Firmbewerber Veronika Hecker, Celina Koch und Theresa Schmailzl wurde das Sakrament der Firmung gespendet. Die zwei Hochzeitspaare Georg und Andrea Kröker sowie Stefan und Veronika Halbig gaben ihr Ja-Wort. „Besonders beten wir für alle Schwerkranken in unserer Pfarrgemeinde, vor allem und Schutz und Segen“, so Pfarrgemeinderatssprecher Bernhard Hegenberger.  Gleich sieben Pfarrangehörige wurden 2015 zu Grabe getragen: Sebastian Schmidt am 27.Januar, Christine Schmidt am 22. Februar, Volker Pflug am 10. März, Georg Treffer am 19.März, Anna Fischer am 15. April, Elisabeth Auanger am 11. August und Emma Beck am 14. Dezember.

Kuchenaktion am 17.Januar

Und mit Schwung sind die Gläubigen der Pfarrei Tettenwang ins Jahr 2016 gestartet. Am Sonntag, 17. Januar lädt der Pfarrgemeinderat zur Kuchenaktion ins ehemalige Schulhaus ein. Lustig und fidel werden die Faschingsbälle der Feuerwehr, des Obst- und Gartenbauverein und des Frauenbunds im Ort gefeiert. Bei der Ewigen Anbetung treffen sich die Gläubigen am 3.Fastensonntag, 28.Februar in der Pfarrkirche St. Bartholomäus. Der Pfarrfamilienabend steigt am Samstag, 9. April im Gasthaus Sebastian Forster.

 

 

Ernten, danken und feiern

Mit dem allseits bekannten Lied „Die Erde ist schön, es liebt sie der Herr“, stimmten Chorleiter Walter Eberl und Stefan Kraus auf das Erntedankfest 2015 ein. Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Gotteshaus, insbesondere durch die vielen Vereinsabordnungen der örtlichen Vereine. Mit der „Hagenhiller Blaskapelle“ unter Leitung von Peter Häckl an der Spitze formierte sich am frühen Morgen um 8.15 Uhr der Kirchenzug vom Gasthaus „Gaulwirt“ in die Pfarrkirche St. Bartholomäus. Gleich nach der Musikkapelle folgten gut zwei Dutzend Ministranten mit Pfarrer Wolfgang Stowasser und die Mitglieder der örtlichen Landjugend. Im Mittelpunkt stand die gebundene und geschmückte Erntekrone aus vier Getreidearten. Danach folgen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, des Frauenbundes und des Obst- und Gartenbauvereins. Anhand einer langen Aufzählung von Obst und Gemüse, ranken Hopfenreben und blühenden Rapsfeldern, Meeres- und Feldfrüchten sowie aller Arten von Nüssen und Blumen stellte der Geistliche die Vielfalt an Gottes Schöpfung zur Bewusstseinsbildung. „Wie reich hat uns doch der Herr beschenkt – deshalb können wir nur Danke sagen“, so Stowasser. Seit vielen Jahren bereichern die Jugendlichen der KLJB den Festgottesdienst mit besinnlichen Texten, Kyrierufen, und einer Dankmeditation mit. Als äußeres Zeichen brachten die Jugendlichen bei der Gabenbereitung eine Schale mit Erde, einen Krug mit Wasser, eine Schale mit Samenkörnern, einen Nummernschild eines Autos, einen Hopfenzweig, die Sammelkörbchen mit Geldspenden und schließlich Brot und Wein als Zeichen für die Ernte des Lebens. Unübersehbar war der von fleißige Frauen des Pfarrgemeinderates geschmückte Erntealtar mit allen Früchten des Feldes und der Gärten. Nach dem gemeinsamen Schlusslied „Jesus Christ, you are my life“ spendeten die Gläubigen viel Applaus für alle diejenigen, welche das Erntedankfest so wunderbar vorbereitet und gestaltet hatten. Unter Klängen der Hagenhiller Blaskapelle formierte sich nach der kirchlichen Feier der Festzug zum Gaulwirt zum musikalischen Frühschoppen.

Fronleichnam & Blasmusik

„So heiß war es schon lange nicht mehr - der Himmel hat es heute gut mit uns gemeint“ – so die Aussage von zahlreichen Gläubigen der Pfarrei Tettenwang, die am Donnerstagvormittag die Fronleichnamsprozession durch den geschmückten Ort feierte. 60 Tage nach dem Osterfest wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest das Fronleichnamsfest gefeiert. Das Fest steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus beim letzten Abendmahl. Ein Teil des Fronleichnamsfestes ist die Heilige Messe, deren liturgische Texte sich auf das Geheimnis der Eucharistie bezieht, der zweite Teil die farbenfrohe Prozession mit dem Allerheiligsten durch den geschmückten Ort.

Die Freude war Herbert Steinbeck – Pfarrer im St. Josefs-Krankenhaus Regensburg - buchstäblich ins Gesicht geschrieben, als er in dem mit Fahnenabordnungen und unzähligen Mitgliedern in Vereinskleidung die Eucharistie im übervollen Gotteshaus feierte. „Schon als kleiner Bub hat mich Fronleichnam begeistert – dies ist heute noch ebenso“, meinte Steinbeck. Erstmals umrahmte die „Schambachtaler Blaskapelle“ unter Leitung von Hans Kuffer den Gottesdienst in der Kirche. Zusammen mit 250 Pfarrangerhörigen zog der Geistliche anschließend durch die mit Fahnen und Birkenbäumchen geschmückten Dorfstraßen und verkündete an vier Altären das Evangelium. Ein Glaubensbekenntnis besonderer Art – welches heute für viele nicht mehr selbstverständlich ist – gaben die vielen festlich gekleideten Kinder, Jugendliche und Erwachsenen auf dem Weg durch die Dorfstraßen. Umrahmt wurde die Feier des „Hochfestes des Leibes und Blutes Christi“ von der Schambachtaler Blaskapelle. Im Festzug marschierten auch die diesjährigen Erstkommunionkinder, die örtlichen Vereine Feuerwehr in Uniform, der Obst- und Gartenbauverein in Tracht, die Katholische Landjugendbewegung in schwarz/weiß und die Mitglieder des Katholischen Frauenbunds in weißer Bluse und Frauenbundschal. Fahnenabordnungen der Vereine sowie der liturgische Dienst mit 25 Ministranten, dem Mesner Anton Schmailzl und dem Vorbeter Bernhard Hegenberger rundeten den Festzug ab. Nach dem Segen und dem „Großer Gott, wir loben Dich“, marschierten alle Pfarrangehörigen zum musikalischen Frühschoppen mit der Schambachtaler Blaskapelle zum Hopfenwirt Michael Forster.

Roratemesse 2014

Gespannt verfolgen die Pfarrangehörigen die Nikolausgeschichte von Pfarrer Wolfgang Stowasser. In gemütlicher Runde lud der Pfarrgemeinderat zum gemeinsamen Frühstück ins nahegelegene ehemalige Schulhaus ein.

Die Glocken der Pfarrkirche St. Bartholomäus läuten am Samstagmorgen bereits um 6.15 Uhr. Drei Dutzend Gläubige machen sich auf den Weg durch die Dunkelheit: in wenigen Minuten beginnt die adventliche Roratemesse. Viele Erwachsene, aber auch einige Kinder lassen sich von der mit Kerzenschein erhellten Pfarrkirche St. Bartholomäus verzaubern. Bis ins 15.Jahrhundert geht die Tradition der „Roratemessen“ zurück. Bis heute hat sie ihre Anziehungskraft vor allem in ländlichen Pfarreien behalten. So ist es auch in verschiedenen Pfarreien des Pfarrverbunds Altmannstein in dieser Adventszeit. „Auf diesen Tag freue ich mich schon im Advent, denn die Stimmung nur bei Kerzenschein in der frühmorgendlichen Roratemesse ist einfach schön“, sagt eine Gottesdienstbesucherin. Die flackernden Lichter verbreiten im Gotteshaus besinnliche Stimmung. Die Roratemessen im Advent sind Bittmessen zu Ehren der Gottesmutter und sie sollen die Gläubigen auf das Geheimnis der Menschwerdung Gottes an Weihnachten vorbereiten. Die vielen angezündeten Kerzen weisen mit ihrem Licht auf den Gottessohn hin, der mit der aufgehenden Sonne verglichen wird. Der Name „Rorate“ bezieht sich auf das Anfangswort des lateinischen Eingangsverses der Messe aus dem alttestamentlichen Buch Jesaja, der wie folgt lautet: „Rorate caeli desuper et nubes pluant iustum“. Das bedeutet übersetzt: „Tauet Himmel von oben den Gerechten und Wolken regnet ihn herab“ – und dieses Lied sangen die Gläubigen zum Abschluss der Roratemesse, von der viele eine besondere Segenskraft erwarten.

„Es ist schon eine Überwindung, so früh aus dem Bett zu steigen und dann hinaus ins Freie zu gehen und die Frühmesse zu feiern, doch die „b´sondere Mess“ und das anschließende gemeinsame Frühstück sind einfach wunderschön“ sagt ein Mann, der alle Jahre wiederkommt. Ganz besonders freuen sich die sieben Mitglieder des Pfarrgemeinderates, deren Vorbereitungsarbeiten mit dem Besuch belohnt werden. Im nahegelegen ehemaligen Schulhaus bereiten sich ein reichhaltiges Frühstück vor. Bei Kuchen und belegten Brötchen sowie Kaffee und Tee verbringen die Gläubigen eine Zeit mit adventlichen Geschichten. Pfarrer Wolfgang Stowasser erzählt eine Nikolausgeschichte – ganz aus unserer modernen Zeit. So mancher hat auch einige lustige Anekdoten auf Lager, die bei dieser Gelegenheit zu Besten gegeben wird. Gegen halb neun Uhr löst sich dann die Gemeinschaft wieder auf und die „fleißigen Hände“ räumen wieder auf. Eines jedoch nehmen alle mit nach Hause: „Es war wieder eine adventliche Stimmung und ein segenreiche Zeit für alle, die gekommen sind“.

 

 

Erntedankfest 2014: "Schön ist das Leben zur Freude gegeben"

Beim Erntedankfest stand die von der örtlichen Landjugend aus verschiedenen Getreidesorten gebundenen Erntekrone, die im Kirchenzug von Alexander Moser (li.) und Siegfried Beck (re.) im Mittelpunkt

„Danke – dieses Wort sollte man auf in jedem Fall beherrschen, wenn man in ein fremdes Land reist. Ganz besonders DANKEN wir heute unserem Schöpfer für die vielen Gaben am Erntedankfest“, so Pfarrer Wolfgang Stowasser in seinen Begrüßungsworten beim Erntedankfest am vergangenen Sonntag. Mit der von der örtlichen Landjugend gebundenen und geschmückten Erntekrone zogen die Vereinsabordnungen unter musikalischer Begleitung der „Schambachtaler Blaskapelle“ vom Hopfenwirt Michael Forster am Sonntagmorgen zur Pfarrkirche St. Bartholomäus.

„Schön ist das Leben, zur Freude gegeben – Gott schuf die Welt und er sprach: sie ist gut“, mit diesem Lied sang die Pfarrgemeinde in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Gotteshaus. Die Jugendlichen der KLJB den Festgottesdienst mit besinnlichen Texten, Kyrierufen, und einer Dankmeditation mit. Als äußeres Zeichen brachten die Jugendlichen zu den Fürbitten verschiedene Gaben mit: ein Stofftier als Zeichen der Geborgenheit – ein „Mensch-ärgere-Dich-Spiel“ als Zeichen der Freude und Heiterkeit – ein Schulbuch als Zeichen für Herz und Verstand – einen Autoschlüssel als Zeichen der Auf- und Umbrüche im Leben – ein Sammelkörbchen mit Spenden als Zeichen der Not und Hilfsbedürftigkeit vieler Menschen und schließlich „Brot und Wein“ als Zeichen für die Ernte des Lebens.

Wie in den letzten Jahren bereiteten fleißige Frauen des Pfarrgemeinderates einen wunderschönen Erntealtar mit allen Feldfrüchten. Unter Klängen der Schambachtaler Blaskapelle formierte sich nach der kirchlichen Feier der Festzug zum Hopfenwirt Michael Forster. In gemütlicher Atmosphäre und unter Klängen der Blaskapelle verbrachten Jung und Alt einen Frühschoppen.

 

Kirchliche Aktivitäten

 

Das ganze Jahr über wird den Pfarrangehörigen in vielen Veranstaltungen und kirchlichen Festen ein gutes Angebot zur Verfügung gestellt. Eine kleine Übersicht zu den verschiedenen pfarrlichen Veranstaltungen gibt die folgende Aufstellung:

 

  • Antonius-Kirta im Juni
  • Emmausgang am Ostermontag
  • Frauentragen in der Adventszeit
  • Fußwallfahrten nach Bettbrunn und Weltenburg
  • Bittgang und Flurprozession
  • Kreuzweg durch das Dorf am Palmsonntag
  • Kuchenaktion für Missionsarbeit
  • Lichterprozession im Marienmonat Mai
  • Pfarrfamilienabend in der Fastenzeit
  • Seniorennachmittag am 1.Advent
  • Sternsingeraktion vor Hl.Dreikönig

 

 

Januar

Sternsingeraktion

 

Zu Jahresbeginn ziehen die Sternsinger von Haus zu Haus und bringen den Segen in die Häuser und an schreiben an die Haustüren „20 C+M+B 13“ - Christus-Mansionem-Benedicat“. Lesen Sie dazu mehr in der folgenden PDF

 

Sternsinger 2013.pdf
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Februar

Kuchenaktion für caritativen Zweck

Rund drei Dutzend, wunderschöne, gutschmeckende Kuchen und Torten backen seit vielen Jahren fleißige und spendable Pfarrangehörige. Innerhalb kürzester Zeit finden die Backwaren guten Absatz: der stolze Erlös geht seit 2009 an das "HAUSBAUPROJEKT" in die indische Diözese von Pfarrvikar Georgekutty Kalathoor. Lesen Sie den ganzen Bericht in der folgenden PDF.

Kuchenaktion 2013.pdf
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März

Pfarrfamilienabend

 

"Bewegende Weltkirche, bewegende Diözese Regensburg und bewegende Pfarrei Tettenwang“ – davon berichtete Bernhard Hegenberger, der Sprecher des Pfarrgemeinderates in seinen Begrüßungsworten. Gut 150 Gläubige, darunter gut drei Dutzend Kinder und Jugendliche fanden sich zum traditionellen Pfarrfamilienabend am Vorabend des Palmsonntags im Landgasthof Sebastian Forster ein. Im Vorfeld zogen die Pfarrangehörigen in einer feierlichen Prozession mit Palmzweigen singend in die Pfarrkirche St.Bartholomäus, wo Pfarrvikar Georgekutty Kalathoor die Eucharistiefeier zum Palmsonntag zelebrierte. Den vollständigen Bericht lesen Sie in der folgenden PDF.

Pfarrfamilienabend 2013.pdf
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Pfarrfamilienabend 2013

Pfarrfamilienabend 2012

Pfarrfamilienabend 2011

Pfarrfamilienabend 2010

Pfarrfamilienabend ältere

April

Kreuzweg am Palmsonntag durchs Dorf

 

Mit Beginn der Karwoche feiern die Gläubigen der Pfarrei Tettenwang den Palmsonntag. Etwa 70 Kinder, Jugendliche und Erwachsene machen sich alljährlich am Palmsonntagnachmittag auf dem Weg, um den „Kreuzweg durchs Dorf“ zu beten. Ins Leben gerufen wurde dieser „Kreuzweg“ vom ehemaligen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Paul Eberl. Vorbereitet wird der Kreuzweg vom Pfarrgemeinderat. Zusammen mit ein Dutzend Ministranten – an der Spitze das Kreuz – ziehen die Pfarrangehörigen durch die Dorfstraßen und machen an verschiedenen Stationen Halt, z.B. beim Feuerwehrhaus, im Friedhof, an markanten Punkten oder vor Feldkreuzen. Vom Ausgangspunkt der Pfarrkirche St.Bartholomäus geht es alle Jahre einen anderen Weg, z.B. über die Schulstraße, hinauf auf die Bergstraße und weiter über die Gartenstraße zum alten Friedhof. Auf dem Weg gedenken die Gläubigen dem Leiden Jesu. Im alten Friedhof vo dem „Missionskreuz“ beten sie die letzte Station und bringen ihre persönlichen Anliegen vor. Der letzte Kreuzweg in der Fastenzeit wird traditionell am Karfreitag um 9 Uhr in der Pfarrkirche St.Bartholomäus von den Ministranten gestaltet.


 

 

Emmausgang am Ostermontag

 

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind – da bin ich mitten unter ihnen“, sagt Jesus seinen Jüngern. Diese schöne Tradition des „Emmausgang“ halten wir in der Pfarrei Tettenwang mittlerweile schon seit über drei Jahrzehnen aufrecht. Und nicht nur das: die Nachfrage und Beteiligung in den letzten Jahren ist mit 60 bis 80 Gläubigen sehr gut. Ziel am Ostermontag ist eines der umliegenden Nachbardörfer Altmannstein, Laimerstadt, Hexenagger, Berghausen oder Echendorf. Mit „Kind & Kegel“ geht’s ab 13 von der Pfarrkirche St.Bartholomäus los, und zwar über Teerstraßen, Schotterwege und durch den Wald. Auf dem Weg wird eine kurze Station zur Besinnung von den Jugendlichen und Kindern gehalten. Der Pfarrgemeinderat bereitet dazu Texte und Lieder vor. „Das schönste am Emmausgang ist das Miteinander-Unterwegs-Sein“, so einige der Teilnehmer. Keines der Kinder ist mehr zu halten, wenn der Pfarrgemeinderatssprecher bekannt gibt, dass der Osterhase mehrere Osternester versteckt hat. Bald werden die findigen Buben und Mädchen dieses Versteck ausmachen und sich zusammen mit ihren Eltern über die köstlichen Süßigkeiten hermacht. Weiter geht’s dann in die jeweilige Kirche zu einer österlichen Andacht. Schließlich steht die Einkehr in einem der Gasthäuser auf dem Programm. Bei Kaffee und Kuchen, Weißbier oder Hellem und dazu eine kleine Brotzeit stärken sich die Gläubigen, ehe es gegen 16.30 Uhr wieder zurück in das „geliebte Denwang“ geht…


Bittgang nach Hagenhill

 

Ab dem Markustag bitten die Christen um den Wettersegen. In vielen Pfarreien ziehen die Gläubigen deshalb durch die Fluren und bitten von Gott den Segen für die Natur, für die Menschen, für Frieden in der Welt, der so dringend notwendig ist. Fußwallfahrten, Flurumgänge und Bittgänge sind in der Pfarrei St. Bartholomäus Tettenwang alljährlich bei den Gläubigen großgeschrieben. Am „Weltgebetstag um geistliche Berufe“ pilgerten die Pfarrangehörigen am gestrigen Sonntag in die Nachbarpfarrei Hagenhill. Auf dem 45minütigen Fußmarsch, der mit einem Rosenkranz und Liedern umrahmt wurde, beteten rund 50 Gläubige um gutes Wetter und Gedeihen der Feldfrüchte, ebenso für alle Neugetauften, Erstkommunionkinder und Firmlinge in diesem Jahr. Auch Pfarrvikar George Kalathoor pilgerte erstmals von Tettenwang nach Hagenhill und wieder zurück mit.

Mai

Im Wonnemonat Mai beten wir an verschiedenen Orten die Maiandacht in unserer Pfarrei. Am 1.Mai feiern wir die feierliche Maiandacht in unserer Pfarrkirche. Am ersten Freitag im Monat Mai ziehen wir z.B. nach Althexenagger, zum Bruckhof oder an verschiedene Wegkreuze und feiern dort eine Maianandacht. Anschließend pilgern wir in einer Lichterprozession zur Pfarrkirche zurück.

Zur ersten Maiandacht in diesem Jahr trafen sich gut 50 Pfarrangehörige an Pfarrkirche St. Bartholomäus zum Abmarsch zum Weiler Bruckhof. Mit dem Kreuzträger und den beiden Fahnenträgern an der Spitze formierte sich die Pilgergruppe mit Vorbeter Paul Eberl, Pfarrgemeinderatssprecher Bernhard Hegenberger und Pfarrer Wolfgang Stowasser. An der im Oktober 2013 neu eingeweihten Bruckhofkapelle, die dem Hl. Sebastian gewidmet ist, beten die Gläubigen zusammen mit Pfarrer Wolfgang Stowasser eine Maiandacht. Groß war die Freude bei den Kindern und Ministranten als jeder Pilger eine Kerze mit bunter Tulpe erhielt. Singend und betend zogen die Gläubigen vom Bruckhof in einer Lichterprozession nach Tettenwang. Chorleiter Walter Eberl sang das „Ave von Fatima“ und das „Lourdeslied“ vor, die Gläubigen hoben beim „Ave, Ave, Ave Maria“ die Kerze.

Juni

Fronleichnamsfest 2014: "Als Gemeinde sind wir der Leib Christi"

 „Der Himmel meint es heute gut mit uns und bei bestem Sonnenschein tragen wir den Leib Christi durch unsere Straßen“ – sagte Bernhard Hegenberger, der Sprecher des Pfarrgemeinderates bei der gestrigen Fronleichnamsprozession durch den geschmückten Ort. 60 Tage nach dem Osterfest wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest das Fronleichnamsfest gefeiert. Das Fest steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus beim letzten Abendmahl. Der wichtigste Teil des Fronleichnamsfestes ist die Heilige Messe, deren liturgische Texte sich auf das Geheimnis der Eucharistie beziehen.

 

Die Freude war Pfarrvikar John Joseph buchstäblich ins Gesicht geschrieben, als er mit 230 Pfarrangerhörigen durch die mit Fahnen und Birkenbäumchen geschmückten Dorfstraßen pilgerte. An vier Altären, bei denen der Frauenbund und die Familien Forster Michael/Eberl Paul einen wunderbaren Blumenteppich legten, verkündete der indische Geistliche das Wort Gottes. Der 37jährige verdeutlichte den Pfarrangehörigen den Sinn von Fronleichnam – den Herrn mit dem Leib durch die Straßen zu tragen. Ein Glaubensbekenntnis besonderer Art – welches heute für viele nicht mehr selbstverständlich ist – gaben die vielen festlich gekleideten Kinder, Jugendliche und Erwachsenen auf dem Weg zu den vier Altären. Umrahmt wurde die Feier des „Hochfestes des Leibes und Blutes Christi“ von der Hagenhiller Blaskapelle unter Leitung von Peter Häckl. Im Festzug marschierten auch die diesjährigen acht Erstkommunionkinder, die örtlichen Vereine Feuerwehr in Uniform, der Obst- und Gartenbauverein in Tracht, die Katholische Landjugendbewegung in schwarz/weiß und die Mitglieder des Katholischen Frauenbunds in weißer Bluse und Frauenbundschal. Fahnenabordnungen der Vereine sowie der liturgische Dienst mit 16 Ministranten, dem Mesner Anton Schmailzl, dem siebenköpfigen Pfarrgemeinderat und dem Kirchenchor unter Leitung von Walter Eberl rundeten den Festzug ab. Nach dem Segen und dem „Großer Gott, wir loben Dich“, marschierten alle Pfarrangehörigen zum musikalischen Frühschoppen mit der Hagenhiller Blaskapelle in den Landgasthof Sebastian Forster. Ganz besonders bedankte sich Pfarrvikar John Joseph für die Mühen „vieler fleißigen Hände“, die es ermöglichten, dass eine solch wunderbare Fronleichnamsprozession stattfinden konnte. Alle Bilder finden Sie im Folgenden! Viel Freude beim Anschauen!

 

Fronleichnamsfest 2012

 

Antoniusbruderschaft

 

Mittlerweile zum 260.Mal jährte sich in diesem Jahr die Gründung der „Antoniusbruderschaft“, die am vergangenen Sonntag am Vormittag mit einem Festgottesdienst und am Nachmittag mit der feierlichen Bruderschaftsandacht begangen wurde. In den beiden Gasthäusern Sebastian und Michael Forster gab es die weltlichen Feiern.

Zahlreiche Gläubige der Pfarrei St.Bartholomäus Tettenwang kamen zum 8.30-Uhr-Festgottesdienst. Pfarrer Wolfgang Stowasser stellte in seiner Festpredigt den feurigen Verkünder des Wortes Gottes, den Heiligen Antonius, vor und gab einen Einblick in sein kurzes Leben, welches nur 36 Jahre weilte. Im Jahr 1750 – also vor genau 260 Jahren – wurde in der Pfarrei die „Antoniusbruderschaft“ von Pfarrer Hummer ins Leben gerufen. Aktuell gehören der Bruderschaft 61 Mitglieder an. In einem Faltblatt stellte Pfarrausschusssprecher Bernhard Hegenberger den „heutigen“ Sinn sowie die Aufgaben der Bruderschaft zusammen. Dieses Faltblatt wurde an jeden Haushalt verteilt. Zu den Aufgaben zählen der Besuch des Gottesdienstes mit Anhörung der Predigt und einer feierlichen Andacht mit Aussetzung des Allerheiligsten. Das ganze Jahr über ist täglich ein „Vater unser“ und ein „Ave Maria“ mit dem „Ehre sei dem Vater“ und dem Beisatz „Heiliger Antonius, bitte für uns“ zu beten. Die Spenden der Bruderschaftsmitglieder kommen den Armen zu Gute – getreu dem Motto des Heiligen „Antoniusbruderschaft“. Beim Gottesdienst und in der Dankandacht erneuerten die Mitglieder das Bruderschafts-Gelöbnis. Rund zwanzig Jahre sind seit der letzten Mitgliederaufnahme vergangen. Zur Freude vieler wurden bei der nachmittäglichen Andacht sieben neue Mitglieder aufgenommen. Pfarrvikar George Kalathoor begrüßte Baur Konrad, Brunner Brigitte, Eberl Walter und Silvia, Kraus Alfons und Maria und Schmailzl Gertraud. Damit stieg die Zahl der Bruderschaftsmitglieder auf 61 an. Wer weitere Informationen zur Bruderschaft wünscht oder aufgenommen werden möchte, soll sich beim Sprecher des Pfarrausschusses, Bernhard Hegenberger, Telefon (09446) 91 01 96 melden.


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Seniorenausflug nach Wolnzach

 

Bei prächtigem Ausflugswetter machten sich Ende Juni 2013 zwei Busse voller Senioren aus dem Pfarrverband auf dem Weg in die Hopfenmetropole Wolnzach. Während Bus 1 zur Brauereiführung in den Bürgerbräu fuhr, informierten sich die Senioren im Bus 2 im Hopfenmuseum – danach erfolgte die umgekehrten Fahrten. Herr Köhler und Frau Deckner führten durchs äußerst interessante Hopfenmuseum. Mit von der Partie war auch Pfarrvikar Georgekutty Kalathoor. Der Seelsorger feierte mit den Senioren in der Wallfahrtskirche in Lohwinden einen schönen Gottesdienst. Nach der Eucharistiefeier gab es durch die Mesnerin, Frau Baudisch, noch eine Kirchenführung mit der Wallfahrtsgeschichte des Gotteshauses. Einmal im Monat gibt es einen Wallfahrtsgottesdienst und einmal im Jahr zelebriert Pfarrer Johann Bauer aus Mindelstetten eine Eucharistiefeier. Die Wallfahrt zu „unserer Lieben Frau von Lohwinden“ geht zurück auf die wunderbare Heilung im Jahre 1666. Im Jahr 1679 wurde die erste Kapelle erbaut mit dem Titel Mariä Geburt, 22 Jahre später wurde 1701 mit dem Bau der jetzigen Kirche begonnen und nach neun Jahren fertiggestellt. Bis zum Jahr 1766 wurden mehr als 2000 Gebetserhörungen registriert. Nach dieser Kirchenführung starteten die Ausflügler zum Abendessen nach Egg. Pünktlich und von vielen Eindrücken gefühlt kehrten die 42 Teilnehmer aus dem Pfarrbereich Ost und die 30 Teilnehmer aus Pfarrbereich West in der schönen Heimat zurück.

 

 

 

 

 

KLJB entzündet Johannisfeuer am „Kiefer“

 

Oft in den vergangenen Jahrzehnten hat es Petrus gut gemeint und die „Johannisfeier“ in Tettenwang, zu der die Katholische Landjugend einlud, mit schönem Sommerwetter belohnt. Die längste Nacht in diesem Jahr feiern die Tettenwanger immer mit einem Freiluftgottesdienst, den die Geistlichen an der Feuerstelle „Am Kiefer“ neben der Wasserreserve zelebrieren. Im Anschluss an die Eucharistiefeier wird der von den Jugendlichen vorbereitete Scheiterhaufen gesegnet und danach entzündet. Für Speis und Trank sorgen die Jugendlichen der KLJB mit Würstl und Steaks sowie und Getränken aller Art.

 


Juli

 

100.Todestag der „Gänseliesel“

 

Für den meisten Tettenwanger ist das Marterl der „Gänseliesel“ ein gern anvisiertes Ziel für Spaziergänge, Flurprozessionen oder Wanderungen. Anlässlich des 100. Todestages der Barbara Angerer – so hieß die im Volksmund benannte Gänseliesel – feiert die Pfarrgemeinde Tettenwang am Freitag, 13.Juli, um 19 Uhr einen Gottesdienst am neuen Marterl. Passend zu diesem Jubiläum ließ Land- und Gastwirt Michael Forster von seinem Onkel, dem Zimmerer Michael Eberl, ein neues Holzkreuz anfertigen. Lüftlmaler Wolfgang Koch malte die Votivtafel für den aus Eichenholz angefertigten Korpus. Über viele Jahrzehnte hinweg ist die Geschichte der „Gänseliesel“ im Dorf weitergegeben worden. Heute noch ist der tragische Tod der damals 13 ½ jährigen Barbara Angerer in aller Munde. Was war am 20.Juni 1912 – also genau vor 100 Jahren – wirklich passiert? Der damaligen Hochwürdigste Herr Pfarrer Georg Haas, der von 1898 bis 1949 – exakt 41 Jahre – als Pfarrer in Tettenwang wirkte und gut ein Dutzend Lindenbäume pflanzte, blickte in seiner sehr ansprechenden Grabrede auf das junge Mädchen zurück. Er schrieb: „Ein Blitzstrahl hat vergangenen Donnerstagvormittag halb 9 Uhr unsere kleine, emsige und brave und darum überall beliebte Angerer Barbara draußen auf freiem Felde beim Fußwasser, wo sie ihre kleine Gänseherde hütete, getroffen, sodass sie augenblicklich tot war. – Armes Kind! So musstest Du so frühzeitig, eben erst aus der Werktagsschule, erst 13 Jahre 1 ½ Monate alt, so schnell und auf so unglückliche Weise dein armes Leben verlieren. So muss man Dich als Leiche von Deiner Herde wegfahren, die Du kurz vorher so froh und munter hinaus getrieben.“ Es war ein harter Schlag für die Mutter und besonders für die Großeltern, die dem Kinde Pflegeeltern waren und es sich zur Stütze für ihre alten Tage herangezogen hätten.

Im Dorf war das junge Mädchen Barbara Angerer sehr beliebt. Helfend stand sie beim Gänsehüten zur Seite und verdiente sich so ein paar Kreuzer für den spärlichen Lebensunterhalt der damaligen Zeit. In ihrem emsigen Wesen zeigte sie nicht bloß Eifer in ihren Arbeiten, sondern auch Fleiß in der Schule. Pfarrer Georg Haas schrieb dazu: „Niemals hat sie die Ehrfurcht gegen ihre Lehrer verletzt; sie war eine brave Schülerin. Wie gerne eilte sie zur Kirche und war dort mit Freuden. Wie treu hat sie seit ihrer ersten Hl. Kommunion die vierwöchentliche Beichte gehalten, wie geschäftig eilte sie jeden Monatssonntag von Haus zu Haus, um das Almosen für die armen Heidenkinder zu sammeln. Wie leuchteten ihre Augen, wenn sie die Gaben dem Christkindlein opfern konnte. Wir erinnern uns recht gut, mit welch heiliger Freude sie am letzten Weihnachtsspiele teilnahm und vor der Krippe kniete. Gerne sah man sie in der freien Zeit bei ihren Kameradinnen und alle hatten sie lieb, weil sie keinen Streit wollte“. Viele Menschen waren 1912 nach Erzählungen zu dem Begräbnis im alten Tettenwanger Friedhof gekommen. In der Niederschrift heißt es weiter: „Nun legen wir sie neben ihre Lieblingsgespielin Barbara Eberl, die seit 2 ½ Jahren hier ruht. Mögen beide nun in den Himmel an den Engeln ihre Spielgenossen gefunden haben“, so Pfarrer Haas. Zur Erinnerung an das Mädchen hatten die Dorfbewohner schon vor vielen Jahren ein Marterl angefertigt und darauf die Inschrift angebracht: „Barbara Angerer, 13 Jahre 1 ½ Monate, Feiertagsschülerin in Tettenwang, wurde am 20.Juni 1912, um ½ 9 Uhr früh, beim Gänsehüten auf den Feldern in der Nähe des „Fuß-wassers“ durch Blitzschlag getötet“. „Mittlerweile zum dritten Mal musste das Holzkreuz aufgrund Verwitterung in den letzten Jahrzehnten erneuert werden“, erzählt Zimmerer Michael Eberl. Zuletzt am 28.August 1982 – davon zeugt die Inschrift in der von Eleonore Kloiber (Altmannstein) gemalten Votivtafel. Vor der Flurbereinigung im Jahr 1965 stand das Marterl am Feldrand beim „Fußwasser“, welches jedoch in diesem Zuge aufgeschüttet wurde. 1982 ließ Land- und Gastwirt Michael Forster das Marterl im Flurbereich „Hölle“ kurz vor der Ortsgrenze zum Nachbardorf Laimerstadt umsiedeln. „Nach Erzählungen hat die Barbara Angerer bei uns am Hof die Gänse gehütet“, erinnert sich Land- und Gastwirt Michael Forster. In Zusammenarbeit mit dem Lüftlmaler Wolfgang Koch und seinem Onkel, dem Zimmerer Michael Eberl, ließ er in den letzten Wochen das neue Marterl aus Eichenholz errichten. „Das Eichenholz ist seit über 20 Jahren abgelagert und ideal dafür geeignet“, schildert der 80jährige Michael Eberl, der bei seiner Arbeit von seinem Neffen Reinhard Eberl tatkräftig unterstützt wurde. Als Schutz vor Verwitterung dient ein Kupferblech, angefertigt von Schmiedemeister Norbert Huber aus Hexenagger.


Mit einem Gedenkgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Wolfgang Stowasser, erinnern die Pfarrangehörigen am Mittwochabend um 19 Uhr an den tragischen Tod der 13jährigen Barbara Angerer. Bei verschiedenen Anlässen, wie z.B. beim Emmausgang oder bei der Flurprozession oder einfach als Ziel von Wanderungen, ist das „Gänseliesel-Marterl“ gerngesehene Anlaufstelle. Im Anschluss an die Eucharistiefeier im Freien lädt der Pfarrgemeinderat zu einem gemütlichen Beisammensein mit Umtrunk ein. Bei schlechter Witterung findet der Gottesdienst in der Pfarrkirche St.Bartholomäus statt. Schließlich trohnt das bereits bestehend Eisenkreuz auf dem 170 Zentimeter hohen Marterl.


August

September

Pfarrausflug 2012 in den Bayer.Wald

 

Viele von den 106 Pfarrangehörigen des Pfarrverbandes Altmannstein-Hagenhill-Mendorf-Sollern-Steinsdorf-Tettenwang hatten von den grusligen Geschichten des Bayerischen Waldes und insbesondere von den Prophezeiungen des „Mühlhiasl“ gehört. Beim Besuch der „Gläsernen Scheune“ in Rauhbühl bei Viechtach wurden sie nun sichtbare Zeugen in Wort und Bild. Im Mittelpunkt des Tagesausflugs standen ein Gottesdienst in der bekannten Wallfahrtskirche „Weißen Regen“ bei Bad Kötzting sowie ein 90-minütiger Rundgang um den „Höllenstein- und Blaibachsee“.Den gesamten Bericht lesen Sie in der folgenden PDF.

Pfarrausflug 2012.pdf
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 Pfarrausflug 2011 in den Chiemgau

 

„Wenn Engel reisen“ – dann wird das Wetter immer schön“, so auch beim ersten gemeinsamen Pfarrausflug der sechs Pfarreien des Pfarrverbundes Altmannstein, Hagenhill, Mendorf, Sollern, Steinsdorf und Tettenwang am vergangenen Wochenende. Ziel des Tagesausflugs war der Chiemgau – genauer gesagt der 1674 hoch gelegene Aussichtsberg Hochfelln bei Bergen. Den ganzen Bericht lesen Sie in der folgenden PDF

 


Oktober

Danken über Gottes Schöpfung

KLJB trägt beim Erntedankfest die Erntekrone/Aktion Minibrot

 Mit der von der örtlichen Landjugend neugebundenen und geschmückten Erntekrone zogen die Vereinsabordnungen unter musikalischer Begleitung vom Landgasthof „Gaulwirt“ am Sonntagmorgen zur Pfarrkirche St. Bartholomäus. Dort angekommen zelebrierte Pfarrer Wolfgang Stowasser den Erntedankfestgottesdienst, der musikalisch vom Kirchenchor umrahmt wurde.

 

Die Jugendlichen der KLJB den Festgottesdienst mit besinnlichen Texten, Kyrierufen, und einer Dankmeditation mit. Zu den Fürbitten sang der Chor „Wenn jeder teil, was er hat, dann werden alle satt“. Zur Gabenbereitung brachten Jugendlichen Symbole des Lebens, wie z.B. ein Stück grüner Rasen, ein Tintenfläschchen, ein Herz aus Stoff sowie Brot und Wein mit gelben Sonnenblumen. Wie in den letzten Jahren bereiteten einige Frauen des Pfarrgemeinderates einen wunderschönen Erntealtar mit allen Feldfrüchten. Im Anschluss an den Gottesdienst boten die Jugendlichen „Minibrote“ zum Kauf an. Der Erlös kommt einem karitativen Zweck zugute. Unter Klängen der Hagenhiller Blaskapelle formierte sich nach der kirchlichen Feier der Festzug zum Gaulwirt Sebastian Forster. In gemütlicher Atmosphäre und unter Klängen der Blaskapelle verbrachten Jung und Alt einen Frühschoppen.


November

Leonhardi-Patrozinium am Sauhof

 

„Im Jahr 2012 steht das Patroziniumsfest der Sauhofkirche unter einem besonderen Stern“, freut sich Kirchenpfleger Anton Treffer. Anlass waren die Renovierungsarbeiten an der Außen- und Innenfassade des im 17.Jahrhundert erbauten Gotteshauses. Kirchenmalermeister Dieter Feldmann aus Abensberg brachte das kleine Kirchlein mit seinen 20 Sitzplätzen wieder zum Strahlen. Mit einem wetterfesten weißen Anstrich wurde die Außenfassade des 8,30 Meter langen und 8 Meter breiten Gotteshauses versehen. Exakt 12,60 Meter misst der Kirchturm mit einer Zwiebel aus Schindeln und ganz oben leuchtet ein goldenes Kreuz. Zudem wurden die Kirchenfenster sowie die schwere aus Eichenholz bestehende Eingangstüre neu eingelassen. Ganz stolz ist Anton Treffer auf die schwere Eichentüre, auf der im Innern des Gotteshauses ein Opferstock angebracht ist. „Das soll nun wieder ein Vierteljahrhundert herhalten“, scherzt Treffer, denn die letzte Außenrenovierung liegt exakt 20 Jahre her. Von weitem schon erstrahlt die Filialkirche, welchen den Heiligen Leonhard und Wendelin geweiht ist. Ein frischer Duft kommt dem Besucher beim Eintritt in die Kirche entgegen. „Der Kirchenmalermeister hat sämtliche Holzarbeiten, wie z.B. die Kirchenstühle und den Altar mit einem frischen Anstrich versehen“, so Treffer. Gleich sechsmal erfolgte der Innenanstrich durch natürlichen Juraholzkalk. Im neuen Glanz erstrahlen auch die hölzernen Figuren der Muttergottes Maria (rechts) und des Heiligen Bischof Wolfgangs von Regensburg (links) am Hochaltar. Zentral in der Mitte des Hochaltars thronen die beiden Patrone, der Heilige Leonhard und der Heilige Wendelin. Mit einem neuen Anstrich versehen wurden die 14 hölzernen Kreuzwegstationen. Das vor allem in Süddeutschland verbreitete Verlegemuster des Rosenspitz schmückt den Fußboden der Filialkirche. Unverändert blieb das Deckengemälde, welches einen blauen Himmel mit goldenen Sternen ziert. Die zwei Kirchenglocken mit einem Gesamtgewicht von 150 Kilogramm sind aus Bronze gegossen. Sie werden vor dem Festgottesdienst vom Mesnerehepaar Waltraud und Georg Haunschild geläutet. Viel Arbeit hatte Waltraud Haunschild mit der Reinigung nach den Renovierungsarbeiten vor dem Festtag. Die Gesamtkosten der Renovierung belaufen sich auf knapp 20.000 Euro. „Dankenswerterweise übernimmt die Diözese 40 Prozent der Kosten. Von der Kommune aus Altmannstein kommt 1.200 Euro an Zuschüssen, sodass den Rest von rund 11.000 Euro als Baulastträger bei unserer Kirchenstiftung St.Bartholomäus Tettenwang bleiben“, klärt der Kirchenpfleger auf.

 

Dezember

Herbergsuche in der Adventszeit

 

Mit dem 1.Advent beginnt die Kirche ein neues Kirchenjahr und zugleich die wunderschöne Adventszeit für Kinder und Erwachsene. Seit mittlerweile 30 Jahren bietet die Pfarrei St.Bartholomäus Tettenwang in dieser Zeit verschiedene Bräuche an. So sind die Kinder zu den Adventsgottesdiensten herzlich eingeladen. Alle Kinder erhalten bei den Gottesdiensten verschiedene Adventliche Geschenke. Am 4.Adventssonntag lädt der Pfarrgemeinderat alle Kinder mit ihren Eltern und Großeltern um 17 Uhr zu einer „Lichterandacht“ in die Pfarrkirche St.Bartholomäus ein. Die Kinder nehmen dabei ihre selbst gebastelten Laternen mit und erfüllen so die Kirche mit Licht und Glanz. Anschließend gibt es Tee und Lebkuchen für die Kinder; für die Erwachsenen stehen Glühwein und Lebkuchen bereit.

Mit der Entzündung der 1.Kerze am Adventskranz startet die Adventszeit in der Pfarrgemeinde. Schon zur guten Tradition ist das „Frauentragen“ geworden, welche seit Jahren großer Beliebtheit erfreut. In seinem Kern führt dieser alte christliche Brauch auf die Herbergsuche des heiligen Paares in Bethlehem zurück. Vor der versammelten Pfarrgemeinde werden beim Sonntagsgottesdienst die Marienbilder und insbesondere die Familien, welche Herberge schenken, vom Priester gesegnet und anschließend an ein Dutzend Frauen und Männer des Pfarrgemeinderates und Frauenbund übergeben. In den drei Wochen der Adventszeit tragen Silvia Eberl, Anita Eisenmann, Helmut Frank, Bernhard Hegenberger, Georg Koch, Stefan Koch, Sarah Moser, Gabi Proger, Gertraud Schmailzl, Anton Schmailzl und Roland Schmailzl die Marienbilder von Haus zu Haus und bitten um Herberge. Zur Gestaltung des Abends in den Familien werden Gebetstexte und Lieder ausgegeben.

Roratemesse bei Tagesanabruch

 

Es ist kalt, der Schnee klirrt und die Straßen zur Pfarrkirche sind spiegelglatt. Die Glocken der Pfarrkirche läuten die Gläubigen zur adventlichen Roratemesse um 6.15 Uhr. Trotz des „Glatteises“ kommen zwei Dutzend Pfarrangehörigen von Tettenwang – es sind auch einige Kinder mit dabei – am 3.Adventssamstag zur morgendlichen Roratemesse in die Pfarrkirche St.Bartholomäus. Den vollständigen Bericht lesen Sie in der folgenden PDF!

 


 

 

„Auf die Liebe des Hl.Johannes“

 

Feierlich begingen die Gläubigen der Pfarrei St.Bartholomäus Tettenwang die Weihnachtsfeiertage. Am Heilig Abend läutete die Kirchenglocken zu Christmette und am „Stephanstag“, 26.Dezember, zelebriertem die Geistlichen den Festgottesdienst in der Pfarrkirche. Anschließend ist es Brauchtum, den „Johanniswein“ zu segnen und am Kirchplatz zu verköstigen. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates laden dazu ein. Den ganzen Bericht lesen Sie in der folgenden PDF.

Johanniswein 2012.pdf
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Aktuelle Termine

29.10.17   "Nacht der Heiligen"

01.11.17    Allerheiligen 14.30 Uhr

18.11.17    KLJB-Aufnahmefeier

25.11.17    FFW-Versammlung

03.12.17   Seniorennachmittag

16.12.17   Roratemesse 6.30 Uhr

24.12.17   Heiliger Abend

31.12.17   Silvestergottesdienst

Sie sind der .... Besucher!

Besuchen Sie uns wieder!

Aktuelle Infos

Ab sofort können Termine und Veranstaltungen für 2017 gemeldet werden. Ich nehme diese im Pfarrkalender auf!

Müllabfuhrplan 2017.pdf
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Pfarrkalender 2017.pdf
PDF-Dokument [106.7 KB]
FFW-Übungsplan 2017.pdf
PDF-Dokument [51.4 KB]

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