Vier Erstkommunikanten und neun Firmlinge

Die vier Buben David Frass, Fabian Kröker, Tobias Eser und Andreas Schmailzl gestalteten mit Pfarrvikar John Joseph den Vorstellungsgottesdienst

Aufgrund der herrschenden Corona-Pandemie stellten sich die diesjährigen Erstkommunion- und Firmkinder jeweils eigenständig beim Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus vor und gestalteten die Eucharistiefeiern wunderschön mit den Geistlichen Pfarrer Wolfgang Stowasser und Pfarrvikar John Joseph. Vier Buben stellten sich am 3.Fastensonntag den Gläubigen vor, und zwar David Frass, Fabian Kröker, Tobias Eser und Andreas Schmailzl. Erstmals zum Tisch des Herrn treten die vier Buben am Sonntag, 9.Mai 2021 in der der Tettenwanger Pfarrkirche. In bestimmten WEG-Gottesdiensten und Gruppenstunden werden die Drittklässler auf das Sakrament der Eucharistie vorbereitet. Beim Vorstellungsgottesdienst erhielten sie aus Händen von Pfarrvikar John Joseph die Kommunionkreuze. Die vier Jungs gestalteten mit den Fürbitten und der Tauferneuerung den Gottesdienst mit. Eine Woche später am 4.Fastensonntag stellten sich gleich neun Firmlinge der Pfarrgemeinde vor. Das Sakrament der Firmung empfangen in diesem Jahr drei Mädchen und sechs Buben den Pfarrangehörigen. Der Firmjahrgang besteht aus Martina Eser, Alissya Weltz, Julia Schmailzl sowie den Buben Felix Brunner, Johannes Brunner, Johannes Eberl, Jakob Pöppel, Lukas Steffl und Philipp Wahle. Pfarrer Wolfgang Stowasser freute sich über die neun Jugendlichen und gab seiner Freude Ausdruck über die starke Gemeinschaft. Gleichzeitig wurden die Firm-Anmeldungen vom Geistlichen entgegengenommen. Höhepunkte bei der Mitgestaltung durch die Firmlinge war die Übergabe der Urkunden des Glaubensbekenntnisses sowie Gedanken zum Thema „Glück – was bedeutet das eigentlich“. Das Sakrament der Firmung am Samstag, 17.Juli, in der Heilig-Kreuz-Kirche in Altmannstein spendet Abt Thomas Freihart aus Weltenburg

Mit sechs Buben und drei Mädchen sind die beiden Firm-Jahrgänge sehr stark vertreten

Erntedankfest mit göttlichen Gaben

Alljährlich am Erntedankfest waren es die pfarrangehörigen in Tettenwang gewohnt von den Jugendlichen der KLJB im Rahmen der Aktion Minibrot bedient zu werden. Nach dem Erntedank-Gottesdienst letzten Sonntag verteilten Mitglieder des Pfarrgemeinderates an jeden Gottesdienstbesucher vorbereitete Tüten mit einer Erntedanksemmel. Passend dazu gab es eine Karte zum Thema "BrotZeit" - mit allen Informationen rund ums Brot, wie z.B. Brotweisheiten, ein Brotrezept,Tipps zur Brotaufbewahrung und natürlich Jesus, dem Brot des Lebens.

 

 

Erntedankfest mit göttlichen Gaben

rotz aller großer Herausforderungen durch die Corona-Pandemie, welche das Leben in den Dörfern und in den Pfarreien stark beeinträchtigt, feierten die Gläubigen der Pfarrei St. Bartholomäus das Erntedankfest. Neben den zahlreichen Pfarrangehörigen beteiligten sich die öffentlichen Vereinsabordnungen am Fest. Die Feuerwehr und die Landjugend waren vertreten durch ihren jeweiligen Fahnenträger und jeweils an einem Seitenaltar gestanden; der Frauenbund und der Obst- und Gartenbauverein waren mit ihrem Taferln vertreten, welche an der ersten Kirchenbank aufgestellt waren. Zusammen mit dem vom Pfarrgemeinderat gestalteten Erntealtar ergab es einen schönen, festlichen Rahmen für den Gottesdienst. Dank Lautsprecher konnten auch diejenigen, die keinen Platz mehr in der Kirche fanden und auf dem Kirchenvorplatz saßen und standen, den Gottesdienst verfolgen. Pfarrvikar John Joseph, der den Gottesdienst zelebrierte, ging in seiner Predigt der Frage nach: „Haben wir auch in diesem Jahr Grund zur Dankbarkeit?“

 

 

Erstkommunion in Pfarrkirche Bartholomäus

Es war ein Novum: zum ersten Mal seit Jahrzehnten fand in der 1060 erbauten Pfarrkirche, die dem Hl. Apostel Bartholomäus geweiht ist, wieder eine Erstkommunionfeier statt. Sichtlich erfreut zeigten sich nicht nur die drei Kommunionkinder Magdalena Kraus, Elias Riedl und Niklas Steffl - drei beste Freund nebenbei - sondern auch die gut 60 Angehörigen der Kinder sowie Pfarrer Wolfgang Stowasser. Dass die drei jungen Gläubigen voller Mutes sind und die Coronazeit der letzten Monate nutzten, um selbstbewusst im Glauben zu wachsen, zeigten sie durch die Begrüßung der geladenen Gäste. Pfarrer Wolfgang Stowasser betonte, dass es etwas ganz Besonderes sei, nach vielen Jahren, wieder mal das Sakrament der Eucharistie im schmucken Ort bzw. in der Pfarrkirche zu feiern. "Eingeladen zum Fest des Lebens" - mit diesem Lied stimmte Organist Walter Eberl - unterstützt von einigen Kommuniongästen den Festgottesdienst ein. Welch großes Fest die Kommunionfeier für die Kinder sei, wurde im Evangelium vom "Guten Hirten" bewusst. vom "Brot des Lebens" berichtete der Geistliche in seinen Predigtworten. "Es gibt heutzutage so viele verschiedene Brotsorten; alles kommt von der Erde - die gibt uns, was wir zum Leben brauchen. Aber noch viel mehr ist JESUS für uns: ER ist das Brot des Lebens", so Stowasser. Die Lesung und die Fürbitten gestalteten die Eltern und die Kommunionkinder. Zum "Vaterunser" kamen alle Kinder nach vorne, reichten sich die Hände und beteten mit entsprechenden Gesten das "Jesusgebet". Mit zahlreichen rhythmischen Liedern umrahmte Walter Eberl an der Orgel - so auch das Schlusslied "Der Segen Gottes möge dich umarmen". Nach dem Mittagessen der drei Familien feierten die Kommunionkinder mit ihren Gästen nachmittags bei Kaffee und Kuchen. Krönender Abschluss war dann um 17 Uhr bei der Dankandacht in der Pfarrkirche St.Bartholomäus. Bei dieser Gelegenheit übergaben die drei Kinder ihre Dankopfer - Pfarrer Stowasser segnete die mitgebrachten Andachtsgegenstände. Alle waren sich einig: "Das war eine wunderschöne Kommunionfeier in unserer Pfarrkirch". So wird auch auf diesem Weg deutlich: Corona bringt nicht nur Verwirrung und Krankheit - sondern auch neue Möglichkeiten und Entfaltung im Glaubensleben.

 

 

 

Fronleichnamsprozession mit Blasmusik

In bunten farbenfrohen Uniformen und Trachten zeigten sich viele Tettenwanger am Donnerstagsvormittag bei der Fronleichnamsprozession durch den geschmückten 450-Seelen-Ort. Sichtlich im Himmel fühlte sich Ruhestandspfarrer Franz Weber aus Pförring beim Festgottesdienst in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Bartholomäus. Unter musikalischer Umrahmung der Schambachtaler Blaskapelle startete um 9.45 Uhr die farbenfrohe Fronleichnamsprozession zu den vier geschmückten Altären. Bereits um 8.45 Uhr fanden sich die OGV-Mitglieder in bayrischer Tracht, die Frauenbundmitglieder in schwarz-weiß mit Frauenbundschal, die FFW-Männer in Uniformen sowie die Jugendlichen der KLJB in schwarz-weiß im Hof des Landgasthofs „Zum Gaulwirt“ ein. Hinter den vier Fahnenabordnungen gaben gut 120 Vereinsmitglieder ein öffentliches Bekenntnis ihres Glaubens. 15 Ministranten sowie Kinder, Jugendliche und die diesjährigen drei Erstkommunionkinder und Erwachsene nahmen an der Fronleichnamsprozession teil. Drei Ministranten führten mit dem Kreuz die farbenfrohe Prozession mit dem Allerheiligsten durch den geschmückten Ort an. Musikalisch umrahmte die Schambachtaler Blaskapelle den Festzug durch die mit Fahnen und Birkenbäumchen geschmückten Dorfstraßen. Auf dem Weg durchs Dorf über die Schul- und Sternstraße sowie die Gartenstraße übernahmen PGR-Sprecherin Franziska Treffer sowie Bernhard Hegenberger mit verschiedenen Gebeten die Umrahmung. Pfarrer Franz Weber verkündete an vier Altären das Evangelium und stellte dabei die Aktualität des Fronleichnamsfests in den Mittelpunkt. Petrus meinte es sehr gut in diesem Jahr, denn es war weder zu heiß, noch taten die beim dritten Altar beginnenden Regentropfen keinen Abbruch. „Es war eine wunderschöne und ruhige Prozession durch unser geschmücktes Dorf“, so die Freude vieler Pfarrangehörigen. Nach dem Segen und dem Tedeum „Großer Gott, wir loben Dich“, marschierten alle Pfarrangehörigen zum musikalischen Frühschoppen mit der Blaskapelle zum Gaulwirt. Weitere Bilder gibts hier!

Erntedankfest 2018 mit Blasmusik

Früh aus den Federn missten am Sonntagmorgen in der Pfarrei Tettenwang die Mitglieder der örtlichen Vereine, denn bereits um 8.15 Uhr trafen sich in Vereinskleidung die Feuerwehr, der Frauenbund, der Obst - und Gartenbauverein und die örtliche Landjugend. Unter Klängen der Schambachtaler Blaskapelle formierte sich ein festlicher Zug zur Pfarrkirche St. Bartholomäus. Der indische Pfarrvikar John Joseph zelebrierte im geschmückten Gotteshaus die Eucharistiefeier. Mitglieder des örtlichen Pfarrgemeinderates hatten in mühevoller arbeitet einen wunderschönen Erntedankaltar am rechten Antoniusaltar aufgebaut. An diesem bunten Erntealtar verdeutlichten Blumen, Gemüse, Obst, Feld- und Ackerfrüchte den Reichtum, was uns Gott als Schöpfer des Universums täglich schenkt — ja schenkt. Er allein lässt es wachsen - wir haben als Menschen die Aufgabe dies zu pflegen. Bunt geschmückt war die Pfarrkirche mit den vielen Mitgliedern der örtlichen Vereine, welche in ihren traditionellen Vereinskleidungen gekommen waren. Mit Kyrierufen, Lesung, Fürbitten und Meditation umrahmten Mitglieder der örtlichen Landjugend die Eucharistiefeier. Im Anschluss boten die Jugendlichen frischgebackene Minibrote im Rahmen einer caritativen Aktion an. Unter Klängen der Schambachtaler Blaskapelle zogen der Großteil der Gottesdienstbesucher in den nahegelegenen Landgasthof „Zum Gaulwirt“ und verbrachten eine gute Zeit beim Pfarrfrühschoppen.

Traumwetter bei Fronleichnamsprozession

Am Donnerstag, 31.Mai, zogen viele Gläubige bei der Fronleichnamsprozesseion durch die Ortsstraßen und hörten an den vier Altären das Evangelium Christi. In der Vereinstracht nahmen alle örtlichen Vereine teil - die Hagenhiller Blaskapelle umrahmte musika

IIn bunten farbenfrohen Uniformen und Trachten zeigten sich viele Tettenwanger am Donnerstagsvormittag bei der Fronleichnamsprozession durch den geschmückten 450-Seelen-Ort. Sichtlich im Himmel fühlte sich Pfarrer Wolfgang Stowasser beim Festgottesdienst in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Bartholomäus. Unter musikalischer Umrahmung der Hagenhiller Blaskapelle mit Dirigent Peter Häckl startete um 9.45 Uhr die innige und farbenfrohe Fronleichnamsprozession zu den vier geschmückten Altären. Bereits um 8.45 Uhr fanden sich viele Vereinsmitglieder in ihrer typischen Vereinskleidung im Hof des Landgasthofs „Zum Gaulwirt“ ein. Hinter den vier Fahnenabordnungen der Feuerwehr in blauen Hemden, des Obst- und Gartenbauvereins in bayerischer Tracht, des Frauenbundes mit dem blauen Frauenbundschal und der KLJB in schwarz/weiß-Outfit gaben mehr als hundert Vereinsmitglieder ein öffentliches Bekenntnis ihres Glaubens. Mehr als zwei Dutzend Ministranten und viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene nahmen an der Fronleichnamsprozession teil. Drei Ministranten führten mit dem Kreuz die farbenfrohe Prozession mit dem Allerheiligsten durch den geschmückten Ort an. Musikalisch umrahmte die Hagenhiller Blaskapelle den Festzug durch die mit Fahnen und Birkenbäumchen geschmückten Dorfstraßen. Pfarrer Stowasser verkündete an vier Altären das Evangelium und stellte dabei die Aktualität des Fronleichnamsfests in den Mittelpunkt. Nach dem Segen und dem Tedeum „Großer Gott, wir loben Dich“, marschierten alle Pfarrangehörigen zum musikalischen Frühschoppen mit der Blaskapelle zum Gaulwirt.

Ernten, danken und feiern

Mit dem allseits bekannten Lied „Die Erde ist schön, es liebt sie der Herr“, stimmten Chorleiter Walter Eberl und Stefan Kraus auf das Erntedankfest 2015 ein. Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Gotteshaus, insbesondere durch die vielen Vereinsabordnungen der örtlichen Vereine. Mit der „Hagenhiller Blaskapelle“ unter Leitung von Peter Häckl an der Spitze formierte sich am frühen Morgen um 8.15 Uhr der Kirchenzug vom Gasthaus „Gaulwirt“ in die Pfarrkirche St. Bartholomäus. Gleich nach der Musikkapelle folgten gut zwei Dutzend Ministranten mit Pfarrer Wolfgang Stowasser und die Mitglieder der örtlichen Landjugend. Im Mittelpunkt stand die gebundene und geschmückte Erntekrone aus vier Getreidearten. Danach folgen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, des Frauenbundes und des Obst- und Gartenbauvereins. Anhand einer langen Aufzählung von Obst und Gemüse, ranken Hopfenreben und blühenden Rapsfeldern, Meeres- und Feldfrüchten sowie aller Arten von Nüssen und Blumen stellte der Geistliche die Vielfalt an Gottes Schöpfung zur Bewusstseinsbildung. „Wie reich hat uns doch der Herr beschenkt – deshalb können wir nur Danke sagen“, so Stowasser. Seit vielen Jahren bereichern die Jugendlichen der KLJB den Festgottesdienst mit besinnlichen Texten, Kyrierufen, und einer Dankmeditation mit. Als äußeres Zeichen brachten die Jugendlichen bei der Gabenbereitung eine Schale mit Erde, einen Krug mit Wasser, eine Schale mit Samenkörnern, einen Nummernschild eines Autos, einen Hopfenzweig, die Sammelkörbchen mit Geldspenden und schließlich Brot und Wein als Zeichen für die Ernte des Lebens. Unübersehbar war der von fleißige Frauen des Pfarrgemeinderates geschmückte Erntealtar mit allen Früchten des Feldes und der Gärten. Nach dem gemeinsamen Schlusslied „Jesus Christ, you are my life“ spendeten die Gläubigen viel Applaus für alle diejenigen, welche das Erntedankfest so wunderbar vorbereitet und gestaltet hatten. Unter Klängen der Hagenhiller Blaskapelle formierte sich nach der kirchlichen Feier der Festzug zum Gaulwirt zum musikalischen Frühschoppen.

Fronleichnam & Blasmusik

„So heiß war es schon lange nicht mehr - der Himmel hat es heute gut mit uns gemeint“ – so die Aussage von zahlreichen Gläubigen der Pfarrei Tettenwang, die am Donnerstagvormittag die Fronleichnamsprozession durch den geschmückten Ort feierte. 60 Tage nach dem Osterfest wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest das Fronleichnamsfest gefeiert. Das Fest steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus beim letzten Abendmahl. Ein Teil des Fronleichnamsfestes ist die Heilige Messe, deren liturgische Texte sich auf das Geheimnis der Eucharistie bezieht, der zweite Teil die farbenfrohe Prozession mit dem Allerheiligsten durch den geschmückten Ort.

Die Freude war Herbert Steinbeck – Pfarrer im St. Josefs-Krankenhaus Regensburg - buchstäblich ins Gesicht geschrieben, als er in dem mit Fahnenabordnungen und unzähligen Mitgliedern in Vereinskleidung die Eucharistie im übervollen Gotteshaus feierte. „Schon als kleiner Bub hat mich Fronleichnam begeistert – dies ist heute noch ebenso“, meinte Steinbeck. Erstmals umrahmte die „Schambachtaler Blaskapelle“ unter Leitung von Hans Kuffer den Gottesdienst in der Kirche. Zusammen mit 250 Pfarrangerhörigen zog der Geistliche anschließend durch die mit Fahnen und Birkenbäumchen geschmückten Dorfstraßen und verkündete an vier Altären das Evangelium. Ein Glaubensbekenntnis besonderer Art – welches heute für viele nicht mehr selbstverständlich ist – gaben die vielen festlich gekleideten Kinder, Jugendliche und Erwachsenen auf dem Weg durch die Dorfstraßen. Umrahmt wurde die Feier des „Hochfestes des Leibes und Blutes Christi“ von der Schambachtaler Blaskapelle. Im Festzug marschierten auch die diesjährigen Erstkommunionkinder, die örtlichen Vereine Feuerwehr in Uniform, der Obst- und Gartenbauverein in Tracht, die Katholische Landjugendbewegung in schwarz/weiß und die Mitglieder des Katholischen Frauenbunds in weißer Bluse und Frauenbundschal. Fahnenabordnungen der Vereine sowie der liturgische Dienst mit 25 Ministranten, dem Mesner Anton Schmailzl und dem Vorbeter Bernhard Hegenberger rundeten den Festzug ab. Nach dem Segen und dem „Großer Gott, wir loben Dich“, marschierten alle Pfarrangehörigen zum musikalischen Frühschoppen mit der Schambachtaler Blaskapelle zum Hopfenwirt Michael Forster.

Januar

Sternsingeraktion

 

Zu Jahresbeginn ziehen die Sternsinger von Haus zu Haus und bringen den Segen in die Häuser und an schreiben an die Haustüren „20 C+M+B 13“ - Christus-Mansionem-Benedicat“. Lesen Sie dazu mehr in der folgenden PDF

 

Februar

Kuchenaktion für caritativen Zweck

Rund drei Dutzend, wunderschöne, gutschmeckende Kuchen und Torten backen seit vielen Jahren fleißige und spendable Pfarrangehörige. Innerhalb kürzester Zeit finden die Backwaren guten Absatz: der stolze Erlös geht seit 2009 an das "HAUSBAUPROJEKT" in die indische Diözese von Pfarrvikar Georgekutty Kalathoor. Lesen Sie den ganzen Bericht in der folgenden PDF.

März

Pfarrfamilienabend

 

"Bewegende Weltkirche, bewegende Diözese Regensburg und bewegende Pfarrei Tettenwang“ – davon berichtete Bernhard Hegenberger, der Sprecher des Pfarrgemeinderates in seinen Begrüßungsworten. Gut 150 Gläubige, darunter gut drei Dutzend Kinder und Jugendliche fanden sich zum traditionellen Pfarrfamilienabend am Vorabend des Palmsonntags im Landgasthof Sebastian Forster ein. Im Vorfeld zogen die Pfarrangehörigen in einer feierlichen Prozession mit Palmzweigen singend in die Pfarrkirche St.Bartholomäus, wo Pfarrvikar Georgekutty Kalathoor die Eucharistiefeier zum Palmsonntag zelebrierte. Den vollständigen Bericht lesen Sie in der folgenden PDF.

Pfarrfamilienabend 2013

Pfarrfamilienabend 2012

Pfarrfamilienabend 2010

Pfarrfamilienabend ältere

April

Kreuzweg am Palmsonntag durchs Dorf

 

Mit Beginn der Karwoche feiern die Gläubigen der Pfarrei Tettenwang den Palmsonntag. Etwa 70 Kinder, Jugendliche und Erwachsene machen sich alljährlich am Palmsonntagnachmittag auf dem Weg, um den „Kreuzweg durchs Dorf“ zu beten. Ins Leben gerufen wurde dieser „Kreuzweg“ vom ehemaligen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Paul Eberl. Vorbereitet wird der Kreuzweg vom Pfarrgemeinderat. Zusammen mit ein Dutzend Ministranten – an der Spitze das Kreuz – ziehen die Pfarrangehörigen durch die Dorfstraßen und machen an verschiedenen Stationen Halt, z.B. beim Feuerwehrhaus, im Friedhof, an markanten Punkten oder vor Feldkreuzen. Vom Ausgangspunkt der Pfarrkirche St.Bartholomäus geht es alle Jahre einen anderen Weg, z.B. über die Schulstraße, hinauf auf die Bergstraße und weiter über die Gartenstraße zum alten Friedhof. Auf dem Weg gedenken die Gläubigen dem Leiden Jesu. Im alten Friedhof vo dem „Missionskreuz“ beten sie die letzte Station und bringen ihre persönlichen Anliegen vor. Der letzte Kreuzweg in der Fastenzeit wird traditionell am Karfreitag um 9 Uhr in der Pfarrkirche St.Bartholomäus von den Ministranten gestaltet.


 

 

Emmausgang am Ostermontag

 

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind – da bin ich mitten unter ihnen“, sagt Jesus seinen Jüngern. Diese schöne Tradition des „Emmausgang“ halten wir in der Pfarrei Tettenwang mittlerweile schon seit über drei Jahrzehnen aufrecht. Und nicht nur das: die Nachfrage und Beteiligung in den letzten Jahren ist mit 60 bis 80 Gläubigen sehr gut. Ziel am Ostermontag ist eines der umliegenden Nachbardörfer Altmannstein, Laimerstadt, Hexenagger, Berghausen oder Echendorf. Mit „Kind & Kegel“ geht’s ab 13 von der Pfarrkirche St.Bartholomäus los, und zwar über Teerstraßen, Schotterwege und durch den Wald. Auf dem Weg wird eine kurze Station zur Besinnung von den Jugendlichen und Kindern gehalten. Der Pfarrgemeinderat bereitet dazu Texte und Lieder vor. „Das schönste am Emmausgang ist das Miteinander-Unterwegs-Sein“, so einige der Teilnehmer. Keines der Kinder ist mehr zu halten, wenn der Pfarrgemeinderatssprecher bekannt gibt, dass der Osterhase mehrere Osternester versteckt hat. Bald werden die findigen Buben und Mädchen dieses Versteck ausmachen und sich zusammen mit ihren Eltern über die köstlichen Süßigkeiten hermacht. Weiter geht’s dann in die jeweilige Kirche zu einer österlichen Andacht. Schließlich steht die Einkehr in einem der Gasthäuser auf dem Programm. Bei Kaffee und Kuchen, Weißbier oder Hellem und dazu eine kleine Brotzeit stärken sich die Gläubigen, ehe es gegen 16.30 Uhr wieder zurück in das „geliebte Denwang“ geht…


Mai

Im Wonnemonat Mai beten wir an verschiedenen Orten die Maiandacht in unserer Pfarrei. Am 1.Mai feiern wir die feierliche Maiandacht in unserer Pfarrkirche. Am ersten Freitag im Monat Mai ziehen wir z.B. nach Althexenagger, zum Bruckhof oder an verschiedene Wegkreuze und feiern dort eine Maianandacht. Anschließend pilgern wir in einer Lichterprozession zur Pfarrkirche zurück.

Zur ersten Maiandacht in diesem Jahr trafen sich gut 50 Pfarrangehörige an Pfarrkirche St. Bartholomäus zum Abmarsch zum Weiler Bruckhof. Mit dem Kreuzträger und den beiden Fahnenträgern an der Spitze formierte sich die Pilgergruppe mit Vorbeter Paul Eberl, Pfarrgemeinderatssprecher Bernhard Hegenberger und Pfarrer Wolfgang Stowasser. An der im Oktober 2013 neu eingeweihten Bruckhofkapelle, die dem Hl. Sebastian gewidmet ist, beten die Gläubigen zusammen mit Pfarrer Wolfgang Stowasser eine Maiandacht. Groß war die Freude bei den Kindern und Ministranten als jeder Pilger eine Kerze mit bunter Tulpe erhielt. Singend und betend zogen die Gläubigen vom Bruckhof in einer Lichterprozession nach Tettenwang. Chorleiter Walter Eberl sang das „Ave von Fatima“ und das „Lourdeslied“ vor, die Gläubigen hoben beim „Ave, Ave, Ave Maria“ die Kerze.

Fronleichnamsfest

 

 

 

KLJB entzündet Johannisfeuer am „Kiefer“

 

Oft in den vergangenen Jahrzehnten hat es Petrus gut gemeint und die „Johannisfeier“ in Tettenwang, zu der die Katholische Landjugend einlud, mit schönem Sommerwetter belohnt. Die längste Nacht in diesem Jahr feiern die Tettenwanger immer mit einem Freiluftgottesdienst, den die Geistlichen an der Feuerstelle „Am Kiefer“ neben der Wasserreserve zelebrieren. Im Anschluss an die Eucharistiefeier wird der von den Jugendlichen vorbereitete Scheiterhaufen gesegnet und danach entzündet. Für Speis und Trank sorgen die Jugendlichen der KLJB mit Würstl und Steaks sowie und Getränken aller Art.

 


Juli

 

100.Todestag der „Gänseliesel“

 

Für den meisten Tettenwanger ist das Marterl der „Gänseliesel“ ein gern anvisiertes Ziel für Spaziergänge, Flurprozessionen oder Wanderungen. Anlässlich des 100. Todestages der Barbara Angerer – so hieß die im Volksmund benannte Gänseliesel – feiert die Pfarrgemeinde Tettenwang am Freitag, 13.Juli, um 19 Uhr einen Gottesdienst am neuen Marterl. Passend zu diesem Jubiläum ließ Land- und Gastwirt Michael Forster von seinem Onkel, dem Zimmerer Michael Eberl, ein neues Holzkreuz anfertigen. Lüftlmaler Wolfgang Koch malte die Votivtafel für den aus Eichenholz angefertigten Korpus. Über viele Jahrzehnte hinweg ist die Geschichte der „Gänseliesel“ im Dorf weitergegeben worden. Heute noch ist der tragische Tod der damals 13 ½ jährigen Barbara Angerer in aller Munde. Was war am 20.Juni 1912 – also genau vor 100 Jahren – wirklich passiert? Der damaligen Hochwürdigste Herr Pfarrer Georg Haas, der von 1898 bis 1949 – exakt 41 Jahre – als Pfarrer in Tettenwang wirkte und gut ein Dutzend Lindenbäume pflanzte, blickte in seiner sehr ansprechenden Grabrede auf das junge Mädchen zurück. Er schrieb: „Ein Blitzstrahl hat vergangenen Donnerstagvormittag halb 9 Uhr unsere kleine, emsige und brave und darum überall beliebte Angerer Barbara draußen auf freiem Felde beim Fußwasser, wo sie ihre kleine Gänseherde hütete, getroffen, sodass sie augenblicklich tot war. – Armes Kind! So musstest Du so frühzeitig, eben erst aus der Werktagsschule, erst 13 Jahre 1 ½ Monate alt, so schnell und auf so unglückliche Weise dein armes Leben verlieren. So muss man Dich als Leiche von Deiner Herde wegfahren, die Du kurz vorher so froh und munter hinaus getrieben.“ Es war ein harter Schlag für die Mutter und besonders für die Großeltern, die dem Kinde Pflegeeltern waren und es sich zur Stütze für ihre alten Tage herangezogen hätten.

Im Dorf war das junge Mädchen Barbara Angerer sehr beliebt. Helfend stand sie beim Gänsehüten zur Seite und verdiente sich so ein paar Kreuzer für den spärlichen Lebensunterhalt der damaligen Zeit. In ihrem emsigen Wesen zeigte sie nicht bloß Eifer in ihren Arbeiten, sondern auch Fleiß in der Schule. Pfarrer Georg Haas schrieb dazu: „Niemals hat sie die Ehrfurcht gegen ihre Lehrer verletzt; sie war eine brave Schülerin. Wie gerne eilte sie zur Kirche und war dort mit Freuden. Wie treu hat sie seit ihrer ersten Hl. Kommunion die vierwöchentliche Beichte gehalten, wie geschäftig eilte sie jeden Monatssonntag von Haus zu Haus, um das Almosen für die armen Heidenkinder zu sammeln. Wie leuchteten ihre Augen, wenn sie die Gaben dem Christkindlein opfern konnte. Wir erinnern uns recht gut, mit welch heiliger Freude sie am letzten Weihnachtsspiele teilnahm und vor der Krippe kniete. Gerne sah man sie in der freien Zeit bei ihren Kameradinnen und alle hatten sie lieb, weil sie keinen Streit wollte“. Viele Menschen waren 1912 nach Erzählungen zu dem Begräbnis im alten Tettenwanger Friedhof gekommen. In der Niederschrift heißt es weiter: „Nun legen wir sie neben ihre Lieblingsgespielin Barbara Eberl, die seit 2 ½ Jahren hier ruht. Mögen beide nun in den Himmel an den Engeln ihre Spielgenossen gefunden haben“, so Pfarrer Haas. Zur Erinnerung an das Mädchen hatten die Dorfbewohner schon vor vielen Jahren ein Marterl angefertigt und darauf die Inschrift angebracht: „Barbara Angerer, 13 Jahre 1 ½ Monate, Feiertagsschülerin in Tettenwang, wurde am 20.Juni 1912, um ½ 9 Uhr früh, beim Gänsehüten auf den Feldern in der Nähe des „Fuß-wassers“ durch Blitzschlag getötet“. „Mittlerweile zum dritten Mal musste das Holzkreuz aufgrund Verwitterung in den letzten Jahrzehnten erneuert werden“, erzählt Zimmerer Michael Eberl. Zuletzt am 28.August 1982 – davon zeugt die Inschrift in der von Eleonore Kloiber (Altmannstein) gemalten Votivtafel. Vor der Flurbereinigung im Jahr 1965 stand das Marterl am Feldrand beim „Fußwasser“, welches jedoch in diesem Zuge aufgeschüttet wurde. 1982 ließ Land- und Gastwirt Michael Forster das Marterl im Flurbereich „Hölle“ kurz vor der Ortsgrenze zum Nachbardorf Laimerstadt umsiedeln. „Nach Erzählungen hat die Barbara Angerer bei uns am Hof die Gänse gehütet“, erinnert sich Land- und Gastwirt Michael Forster. In Zusammenarbeit mit dem Lüftlmaler Wolfgang Koch und seinem Onkel, dem Zimmerer Michael Eberl, ließ er in den letzten Wochen das neue Marterl aus Eichenholz errichten. „Das Eichenholz ist seit über 20 Jahren abgelagert und ideal dafür geeignet“, schildert der 80jährige Michael Eberl, der bei seiner Arbeit von seinem Neffen Reinhard Eberl tatkräftig unterstützt wurde. Als Schutz vor Verwitterung dient ein Kupferblech, angefertigt von Schmiedemeister Norbert Huber aus Hexenagger.


Mit einem Gedenkgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Wolfgang Stowasser, erinnern die Pfarrangehörigen am Mittwochabend um 19 Uhr an den tragischen Tod der 13jährigen Barbara Angerer. Bei verschiedenen Anlässen, wie z.B. beim Emmausgang oder bei der Flurprozession oder einfach als Ziel von Wanderungen, ist das „Gänseliesel-Marterl“ gerngesehene Anlaufstelle. Im Anschluss an die Eucharistiefeier im Freien lädt der Pfarrgemeinderat zu einem gemütlichen Beisammensein mit Umtrunk ein. Bei schlechter Witterung findet der Gottesdienst in der Pfarrkirche St.Bartholomäus statt. Schließlich trohnt das bereits bestehend Eisenkreuz auf dem 170 Zentimeter hohen Marterl.


August

September

 

 

 Pfarrausflug 2011 in den Chiemgau

 

„Wenn Engel reisen“ – dann wird das Wetter immer schön“, so auch beim ersten gemeinsamen Pfarrausflug der sechs Pfarreien des Pfarrverbundes Altmannstein, Hagenhill, Mendorf, Sollern, Steinsdorf und Tettenwang am vergangenen Wochenende. Ziel des Tagesausflugs war der Chiemgau – genauer gesagt der 1674 hoch gelegene Aussichtsberg Hochfelln bei Bergen. Den ganzen Bericht lesen Sie in der folgenden PDF

 


Oktober

Danken über Gottes Schöpfung

KLJB trägt beim Erntedankfest die Erntekrone/Aktion Minibrot

 Mit der von der örtlichen Landjugend neugebundenen und geschmückten Erntekrone zogen die Vereinsabordnungen unter musikalischer Begleitung vom Landgasthof „Gaulwirt“ am Sonntagmorgen zur Pfarrkirche St. Bartholomäus. Dort angekommen zelebrierte Pfarrer Wolfgang Stowasser den Erntedankfestgottesdienst, der musikalisch vom Kirchenchor umrahmt wurde.

 

Die Jugendlichen der KLJB den Festgottesdienst mit besinnlichen Texten, Kyrierufen, und einer Dankmeditation mit. Zu den Fürbitten sang der Chor „Wenn jeder teil, was er hat, dann werden alle satt“. Zur Gabenbereitung brachten Jugendlichen Symbole des Lebens, wie z.B. ein Stück grüner Rasen, ein Tintenfläschchen, ein Herz aus Stoff sowie Brot und Wein mit gelben Sonnenblumen. Wie in den letzten Jahren bereiteten einige Frauen des Pfarrgemeinderates einen wunderschönen Erntealtar mit allen Feldfrüchten. Im Anschluss an den Gottesdienst boten die Jugendlichen „Minibrote“ zum Kauf an. Der Erlös kommt einem karitativen Zweck zugute. Unter Klängen der Hagenhiller Blaskapelle formierte sich nach der kirchlichen Feier der Festzug zum Gaulwirt Sebastian Forster. In gemütlicher Atmosphäre und unter Klängen der Blaskapelle verbrachten Jung und Alt einen Frühschoppen.


November

Leonhardi-Patrozinium am Sauhof

 

„Im Jahr 2012 steht das Patroziniumsfest der Sauhofkirche unter einem besonderen Stern“, freut sich Kirchenpfleger Anton Treffer. Anlass waren die Renovierungsarbeiten an der Außen- und Innenfassade des im 17.Jahrhundert erbauten Gotteshauses. Kirchenmalermeister Dieter Feldmann aus Abensberg brachte das kleine Kirchlein mit seinen 20 Sitzplätzen wieder zum Strahlen. Mit einem wetterfesten weißen Anstrich wurde die Außenfassade des 8,30 Meter langen und 8 Meter breiten Gotteshauses versehen. Exakt 12,60 Meter misst der Kirchturm mit einer Zwiebel aus Schindeln und ganz oben leuchtet ein goldenes Kreuz. Zudem wurden die Kirchenfenster sowie die schwere aus Eichenholz bestehende Eingangstüre neu eingelassen. Ganz stolz ist Anton Treffer auf die schwere Eichentüre, auf der im Innern des Gotteshauses ein Opferstock angebracht ist. „Das soll nun wieder ein Vierteljahrhundert herhalten“, scherzt Treffer, denn die letzte Außenrenovierung liegt exakt 20 Jahre her. Von weitem schon erstrahlt die Filialkirche, welchen den Heiligen Leonhard und Wendelin geweiht ist. Ein frischer Duft kommt dem Besucher beim Eintritt in die Kirche entgegen. „Der Kirchenmalermeister hat sämtliche Holzarbeiten, wie z.B. die Kirchenstühle und den Altar mit einem frischen Anstrich versehen“, so Treffer. Gleich sechsmal erfolgte der Innenanstrich durch natürlichen Juraholzkalk. Im neuen Glanz erstrahlen auch die hölzernen Figuren der Muttergottes Maria (rechts) und des Heiligen Bischof Wolfgangs von Regensburg (links) am Hochaltar. Zentral in der Mitte des Hochaltars thronen die beiden Patrone, der Heilige Leonhard und der Heilige Wendelin. Mit einem neuen Anstrich versehen wurden die 14 hölzernen Kreuzwegstationen. Das vor allem in Süddeutschland verbreitete Verlegemuster des Rosenspitz schmückt den Fußboden der Filialkirche. Unverändert blieb das Deckengemälde, welches einen blauen Himmel mit goldenen Sternen ziert. Die zwei Kirchenglocken mit einem Gesamtgewicht von 150 Kilogramm sind aus Bronze gegossen. Sie werden vor dem Festgottesdienst vom Mesnerehepaar Waltraud und Georg Haunschild geläutet. Viel Arbeit hatte Waltraud Haunschild mit der Reinigung nach den Renovierungsarbeiten vor dem Festtag. Die Gesamtkosten der Renovierung belaufen sich auf knapp 20.000 Euro. „Dankenswerterweise übernimmt die Diözese 40 Prozent der Kosten. Von der Kommune aus Altmannstein kommt 1.200 Euro an Zuschüssen, sodass den Rest von rund 11.000 Euro als Baulastträger bei unserer Kirchenstiftung St.Bartholomäus Tettenwang bleiben“, klärt der Kirchenpfleger auf.

 

Dezember

Herbergsuche in der Adventszeit

 

Mit dem 1.Advent beginnt die Kirche ein neues Kirchenjahr und zugleich die wunderschöne Adventszeit für Kinder und Erwachsene. Seit mittlerweile 30 Jahren bietet die Pfarrei St.Bartholomäus Tettenwang in dieser Zeit verschiedene Bräuche an. So sind die Kinder zu den Adventsgottesdiensten herzlich eingeladen. Alle Kinder erhalten bei den Gottesdiensten verschiedene Adventliche Geschenke. Am 4.Adventssonntag lädt der Pfarrgemeinderat alle Kinder mit ihren Eltern und Großeltern um 17 Uhr zu einer „Lichterandacht“ in die Pfarrkirche St.Bartholomäus ein. Die Kinder nehmen dabei ihre selbst gebastelten Laternen mit und erfüllen so die Kirche mit Licht und Glanz. Anschließend gibt es Tee und Lebkuchen für die Kinder; für die Erwachsenen stehen Glühwein und Lebkuchen bereit.

Mit der Entzündung der 1.Kerze am Adventskranz startet die Adventszeit in der Pfarrgemeinde. Schon zur guten Tradition ist das „Frauentragen“ geworden, welche seit Jahren großer Beliebtheit erfreut. In seinem Kern führt dieser alte christliche Brauch auf die Herbergsuche des heiligen Paares in Bethlehem zurück. Vor der versammelten Pfarrgemeinde werden beim Sonntagsgottesdienst die Marienbilder und insbesondere die Familien, welche Herberge schenken, vom Priester gesegnet und anschließend an ein Dutzend Frauen und Männer des Pfarrgemeinderates und Frauenbund übergeben. In den drei Wochen der Adventszeit tragen Silvia Eberl, Anita Eisenmann, Helmut Frank, Bernhard Hegenberger, Georg Koch, Stefan Koch, Sarah Moser, Gabi Proger, Gertraud Schmailzl, Anton Schmailzl und Roland Schmailzl die Marienbilder von Haus zu Haus und bitten um Herberge. Zur Gestaltung des Abends in den Familien werden Gebetstexte und Lieder ausgegeben.

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Aktuelles im Dorf...

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