Tettenwanger Lindenbäume

Ein emsiges Treiben und Summen herrscht im Sommer in den mächtigen Lindenbäumen von Tettenwang. Wenn die Linden in der vollen Blüte stehen, locken sie Bienen und Hummeln mit ihrem süßen Duft an. Den lieblichen süßen Duft der weißlich-gelben Blüten kann man schon von weitem wahrnehmen. Die Menschen pflücken gerne die Blüten und bereiten daraus einen heilkräftigen, schweißtreibenden Tee, insbesondere bei Erkältungskrankheiten. Das ganze Jahr über sind die mächtigen Linden für Wallfahrer, Wanderer und Radfahrer Anlaufstation. Seit mittlerweile über 100 Jahren sind die Lindenbäume gern gesehener Dreh- und Angelpunkt in Tettenwang. Wanderer und Radfahrer machen bei den mächtigen Linden einen Stop, ruhen sich aus, genießen den Anblick und pausieren unter den großen, mächtigen und schattigen Ästen.


Gepflanzt wurden die ein Dutzend mächtigen Lindenbäume 1906 - also vor über 100 Jahren - von Bischöflich Geistlicher Rat Georg Haas. Ringsum in den Fluren von Tettenwang pflanzte Pfarrer Haas Lindenbäume, von denen heute noch viele stehen und ein Jahrhundert lang Sturm und Wetter trotzten. Der Priester war 41 Jahre lang – von 1898 bis 1939 – Pfarrer des Hopfendorfes Tettenwang und 1.Dekan des damaligen Kapitels Riedenburg. Am 2.Januar 1946 wurde BGR Pfarrer Georg Haas im alten Tettenwanger Friedhof beerdigt.

 

 

 

"Gänseliesel - Kreuz"

Angerer Barbara - 20.06.2012.pdf
PDF-Dokument [46.2 KB]

 

 

 

Tettenwanger Damwild

Urlaub auf dem Bauernhof – dies ist in den letzten Jahrzehnten wieder in Mode gekommen. Ob Wandern oder Radfahren, auf dem Land lässt sich gut erholen. In der jetzigen Urlaubszeit bleiben viele vorbeifahrende oder wandernde Ausflügler vor dem Wildgehege von Josef Koch in Tettenwang stehen, um dem Damwild ein Besuch abzustatten. Das Damwild gehört zu den Hirscharten und kam vor der letzten Eiszeit in ganz Europa flächendeckend vor. Dann wurde diese Tierart nach Kleinasien verdrängt - und von dort aus im 19.Jahrhundert wieder nach Mitteleuropa eingebürgert. Zunächst hielt man die in sensiblen Familienverbänden lebenden Tiere in großen Gehegen. Diese Gatter hatten jedoch viele Schlupflöcher - das Damwild konnte sich wieder als wildlebende Tierart ausbreiten. Unterschiede zum Rotwild bestehen nicht nur in der Größe. Schon von weitem kann man Damwild an seinem Geweih erkennen, das nicht durch viele "Enden" auffällt, sondern durch großflächige "Schaufeln". Damwild kann man nicht nur in Gehegen gut beobachten. In weitläufigen Parklandschaften sind die wildlebenden Vertreter auch am Tage gut zu sehen. Die Kinder zieht es magnetisch an das Gehege mit dem Damwild. Eine besondere Zeit erleben die Damhirsche gerade jetzt im Herbst. Nach dem Reh im August und dem Rothirsch im September, bricht beim Damwild die "Brunftzeit" im Oktober an. In dieser Zeit sind die Tiere besonders scheu, durch kräftiges Röhren macht sich der Stammhirsch dann bemerkbar. Rund acht Monate dauert die Trächtigkeit, ehe die Hirschkühe im Juni ihre Kitze setzen. In der Regel gebärt das Muttertier ein Kalb, Zwillingsgeburten kommen jedoch auch manchmal vor. Nach Ablauf eines Jahres landen die Kitze im Herbst in den Kochtöpfen der Restaurants und Gastwirtschaften. Etwa 30 bis 40 Kilogramm bringen die 'Jährlinge' auf die Waage. Das Fleisch ist besonders begehrt wegen seines äußerst guten Geschmacks, deshalb heißt es in der Fachsprache auch "Diätfleisch". Ein gesunder Damwildbestand im Gehege erfordert tägliche Pflege und gezielte Fütterung. Neben Gras, Hafer und rohfaserreichen Nahrungsmitteln füttert Josef Koch gerne Obst. Reichlich Fallobst bringen die umliegenden Gartenbesitzer zu den Tieren. Da das Damwild zu der Familie der "Wiederkäuer" zählt, kann es rohfaserreiche, nährstoffarme und schwer auf schließbare Nahrung verwerten. Hier schmecken den Vierbeinern in erster Linie Triebe und Rinden von Waldbäumen, Weiden und andere Sträucher. Bevorzugt werden frische Buchenblätter, Himbeerstauden, Mais, Eicheln, Kastanien, Hafer und Bucheckern.


 

 

 

Holzkalkbrennerei Körndl

Seit mehr als einem halben Jahrhundert wird beim  Altmannsteiner Familienbetrieb Körndl  in Tettenwang holzgebrannter Stückkalk und Marmorsumpfkalk hergestellt. "Der große Vorteil unseres Produktes ist, dass unser Rohstoff fast chemisch rein und durch das Brennen mit Holz der Kalk vollkommen schwefelfrei ist. Dadurch ist er bestens geeignet für alle Arbeiten eines Kirchenmalers und Restaurators in der Denkmalpflege, aber auch für jeden, der auf gesundes Wohnklima wert legt", erzählt Robert Körndl. Der Rohstoff "Kalk", der aus dem Steinbruch gewonnen wird, kommt in den Brennofen und wird dort etwa 950 ° C erhitzt. Weitere Informationen auf der Homepage der Kalkbrennerei Körndl

 

 

Ziegelstadel Weiher

Aktuelle Termine

10.12.17    Jahresversammlung KLJB

16.12.17   Roratemesse 6.30 Uhr

25.12.17   Weihnachtsgottesdienst

31.12.17   Jahresschlussgottesdienst

13.01.18   Landjugendball Aschbuch

14.01.18   Kuchenverkaufsaktion

17.01.18    PGR-Sitzung Schulhaus

Sie sind der .... Besucher!

Besuchen Sie uns wieder!

Aktuelle Infos

Ab sofort können Termine und Veranstaltungen für 2017 gemeldet werden. Ich nehme diese im Pfarrkalender auf!

Pfarrkalender 2017.pdf
PDF-Dokument [106.7 KB]

Sie erreichen uns