St.Leonhard & St.Wendelin Althexenagger (Sauhof)

Luftaufnahme vom "Sauhof" - Althexenagger

 

Ein einziges Mal im Jahr öffnet sich die Tür der „Sauhof-Kirche“ in Althexenagger, und zwar am Namenstag (6.November) der Heiligen Leonhard und Wendelin, dem eigentlichen Patroziniumsfest. Traditionell pilgern Kinder und Erwachsene zu Fuß zum „Sauhof“ und dann wieder zurück. Das Kirchlein kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. „Früher war hier in Althexenagger der Altmannsteiner Saumarkt“, erzählen sich die älteren Dorfbewohner. Darum heißt sie heute noch im Volksmund „Sauhof“. Laut den Diözesanmatrikeln von Regensburg gibt es die Katholische Kapelle St.Leonhard als Nebenkirche von Sollern bereits im 17.Jahrhundert. Den Altar kennzeichnen zwei gedrehte Säulen, die mit Weinlaub und Fruchtschnüren umwunden sind. Das Altarblatt zeigt die Heiligen Leonhard und Wendelin. Wie aus den Matrikeln hervorgeht, soll 1341 Abt Konrad zu Biburg den bestehenden „Burgstall“ zu Althexenagger an Heinrich von Hautzendorf verkauft haben. Die hier gelegene Burg scheint schon frühzeitig zerstört worden zu sein. Im Jahr 1990/91 wurde die letzte Innen- und Außenrenovierung durchgeführt - Althexenagger (St.Leonhard)

 

 

Anbei ein paar Bilder von der schmucken "Sauhofkirche"

 

 

 

 

Presseberichte

Althexenagger-Kirta 2012.pdf
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Geschichte

Seit jeher gilt der Heilige Leonhard gilt als Patron der Bauern und Fuhrleute, und Schutzpatron von Pferd und Vieh. Alljährlich an diesem Festtag feiern die Gläubigen der Pfarrei Tettenwang das Patrozinium der Filialkirche von Althexenagger (im Volksmund „Sauhof“ genannt). Der Festgottesdienst zu Ehren der Heiligen Leonhard und Wendelin findet alljährlich am 6.November in der Kirche von Althexenagger statt. „Im Jahr 2012 steht das Patroziniumsfest unter einem besonderen Stern“, freut sich Kirchenpfleger Anton Treffer, der in den letzten drei Monate unzählige Male zum „Sauhof“ gefahren ist. Anlass waren die Renovierungsarbeiten an der Außen- und Innenfassade des im 17.Jahrhundert erbauten Gotteshauses. Kirchenmaler-meister Dieter Feldmann aus Abensberg brachte das kleine Kirchlein mit seinen 20 Sitzplätzen wieder zum Strahlen. Mit einem wetterfesten weißen Anstrich wurde die Außenfassade des 8,30 Meter langen und 8 Meter breiten Gotteshauses versehen. Exakt 12,60 Meter misst der Kirchturm mit einer Zwiebel aus Schindeln und ganz oben leuchtet ein goldenes Kreuz. Zudem wurden die Kirchenfenster sowie die schwere aus Eichenholz bestehende Eingangstüre neu eingelassen. Ganz stolz ist Anton Treffer auf die schwere Eichentüre, auf der im Innern des Gotteshauses ein Opferstock angebracht ist. „Das soll nun wieder ein Vierteljahrhundert herhalten“, scherzt Treffer, denn die letzte Außenrenovierung liegt exakt 20 Jahre her. Von weitem schon erstrahlt die Filialkirche, welchen den Heiligen Leonhard und Wendelin geweiht ist. Ein frischer Duft kommt dem Besucher beim Eintritt in die Kirche entgegen. „Der Kirchenmaler-meister hat sämtliche Holzarbeiten, wie z.B. die Kirchenstühle und den Altar mit einem frischen Anstrich versehen“, so Treffer. Gleich sechsmal erfolgte der Innenanstrich durch natürlichen Juraholzkalk. Im neuen Glanz erstrahlen auch die hölzernen Figuren der Muttergottes Maria (rechts) und des Heiligen Bischof Wolfgangs von Regensburg (links) am Hochaltar. Zentral in der Mitte des Hochaltars thronen die beiden Patrone, der Heilige Leonhard und der Heilige Wendelin. Mit einem neuen Anstrich versehen wurden die 14 hölzernen Kreuzwegstationen. Das vor allem in Süddeutschland verbreitete Verlegemuster des Rosenspitz schmückt den Fußboden der Filialkirche. Unverändert blieb das Deckengemälde, welches einen blauen Himmel mit goldenen Sternen ziert. Die zwei Kirchenglocken mit einem Gesamtgewicht von 150 Kilogramm sind aus Bronze gegossen. Sie werden vor dem Festgottesdienst vom Mesnerehepaar Waltraud und Georg Haunschild geläutet. Viel Arbeit hatte Waltraud Haunschild mit der Reinigung nach den Renovierungsarbeiten vor dem Festtag. Die Gesamtkosten der Renovierung belaufen sich auf knapp 20.000 Euro. „Dankenswerterweise übernimmt die Diözese 40 Prozent der Kosten. Von der Kommune aus Altmannstein kommt 1.200 Euro an Zuschüssen, sodass den Rest von rund 11.000 Euro als Baulastträger bei unserer Kirchenstiftung St.Bartholomäus Tettenwang bleiben“, klärt der Kirchenpfleger auf. Traditionell pilgern am Patrozinium Kinder und Erwachsene zu Fuß zum „Sauhof“ Das Kirchlein kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. „Früher war hier in Althexenagger der Altmannsteiner Saumarkt“, erzählen noch die älteren Dorfbewohner. Darum heißt sie heute noch im Volksmund „Sauhof“. Laut den Diözesanmatrikeln von Regensburg gibt es die Katholische Kapelle St.Leonhard als Nebenkirche von Sollern bereits im 17.Jahrhundert. In früheren Zeiten wurde die Kirche von Sollern aus betreut.

Aktuelle Termine

29.10.17   "Nacht der Heiligen"

01.11.17    Allerheiligen 14.30 Uhr

18.11.17    KLJB-Aufnahmefeier

25.11.17    FFW-Versammlung

03.12.17   Seniorennachmittag

16.12.17   Roratemesse 6.30 Uhr

24.12.17   Heiliger Abend

31.12.17   Silvestergottesdienst

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Aktuelle Infos

Ab sofort können Termine und Veranstaltungen für 2017 gemeldet werden. Ich nehme diese im Pfarrkalender auf!

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