Dorfhaus wächst - Einzug im Dezember?

„Was gibt’s Schöneres als einen innigen Zusammenhalt und große Hilfsbereitschaft untereinander“ – dies wurde den Verantwortlichen beim Bau des örtlichen Dorfgemeinschaftshauses im Altmannsteiner Ortsteil Tettenwang einmal mehr bewusst. Nach rund einem Jahr intensiver Arbeit zahlreicher Handwerksfirmen sowie vieler fleißiger Mitglieder der örtlichen Vereine neigen sich die Bauarbeiten am neuen Dorfgemeinschaftshaus in der Tettenwanger Ortsmitte Stück für Stück der Fertigstellung entgegen. Und nach dem Willen der Marktgemeinde Altmannstein in Vertretung von Bürgermeister Norbert Hummel soll das 700.000 Euro teure Tettenwanger „Dorfhaus“ oder „Haus der Vereine“ bis Jahresende bezugsfertig sein – denn dann erst fließen die bewilligten Zuschüsse.

Freiwillige Helfer leisten Hunderte Arbeitsstunden

Nachdem das im Jahr 1860 erbaute Schulhaus nach rund siebenjähriger Planungs- und Findungsphase im Oktober letzten Jahres der Spitzhacke zum Opfer fiel, begannen die Verantwortliche mit dem Aufbau des neuen Domizils für die örtlichen Vereine. Nach der Fertigstellung werden die kirchlichen Vereinigungen der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates, sowie die örtlichen Vereine Frauenbund, Feuerwehr, Landjugend und Obst- und Gartenbauverein Tettenwang ihr künftiges Domizil in den neuen Räumen finden. „Was wir in dem zu Ende gehenden Jahr 2019 alles geschafft haben, ist schon mehr als lobenswert“, lobt Reinhard, Eberl, der Sprecher des aktiven Tettenwanger Bauausschusses die vielen Dienste von Jugendlichen, Frauen und Männern, die alle dazu beigetragen haben, wo wir heute stehen. Mehrere Dutzende freiwillige Helferinnen und Helfer der örtlichen Tettenwanger Vereine stellten seit zwölf Monaten vom Ausräumen und Wegreißen des Gebäudes bis zum heutigen Tag einmal mehr unter Beweis, dass sie mit dem Werkzeug umgehen können und Muskelkraft nicht scheuen. Nach den Rohbauarbeiten der heimischen Baufirma Dieter Goppold aus Einthal folgten der Dachstuhl der Firma Kernl aus Pondorf, die Spenglerarbeiten von Martin Wirth aus Jachenhausen, die Kunststofffenster, die Elektroarbeiten durch Gerhard Eser, die Sanitärinstallation durch die Alfons Kraus GmbH sowie der Innenputz durch Josef Schmidtner – aller drei Firmen aus dem Ort. Unzählige Hand- und Spanndienste der Tettenwanger Vereinsmitglieder sorgten dafür, dass sich die Bauarbeiten zügig und planmäßig fortsetzten - Dank des engagierten und aktiven Bauausschuss´, der als Bindeglied zwischen Gemeinde und Architekt Heinrich Berr unverzichtbar ist. Maßgeblich zeigten sich dabei OGV-Chef Reinhard Eberl und Kirchenpfleger Anton Treffer als „Taktgeber“ und Motivierer.

KLJB eifrig beim Einrichten der Jugend-Räumlichkeiten

Hochbetrieb herrscht seit einigen Wochen im Kellergeschoss, welches die Jugendlichen der KJLB künftig als ihr „Heim“ nutzen dürfen. „Die Freude ist übergroß, nach einem Jahr Containerleben wieder in neue, schöne Räume zu ziehen“, gibt KLJB-Chef Jonas Treffer seiner großen Freude Ausdruck. Und so sehr anfangs die Jugendlichen dem Abriss des so geliebten Schulhauses (Landjugendraumes) skeptisch waren, so begeistert sind sie jetzt. Dank ihrer Fähigkeiten und Talente montierten die Jugendlichen die Lampen und Steckdosen, strichen die Wände und Decken und stehen nun dem Fliesenleger zur Seite. Sobald die Verlegearbeiten Anfang November fertiggestellt sind, wollen die Jugendlichen die Möbel, Küchenzeile sowie die technischen Dinge, wie Beamer und Leuchten in Eigenregie anbringen. Sukzessive werden dann in den restlichen Kellerräumen die Boden- und Wandfliesen vom Fliesenleger verlegt. Schreiner setzten kürzlich die beiden Haustüren im DGH, sodass nun die Räumlichkeiten abgesperrt werden können. Am letzten Wochenende errichtete die Baufirma Zehentbauer ein Stützmauer zum Nachbargrundstück der Familie Eberl. Diese Stützmauer aus schweren Beton-L-Steinen wurde notwendig, damit das angrenzende Gebäude befestig wird und alle Vorschriften erfülle. Im November verlegt der Fliesenleger die Natursteinböden im Erdgeschoss, d.h. im großen Aufenthaltsraum, im Sitzungsraum sowie in der Diele und in den Toiletten. Danach folgen Mitte November die Innentüren. „Spielt die Witterung mit, dann werden wir heuer noch den Außenputz durch die ortsansässige Firma Schmidtner anbringen, damit vor dem Wintereinbruch die Fassade geschützt ist“, schildert Reinhard Eberl die weiteren Planungen. Im angeschlossenen Feuerwehrhaus wird des Weiteren eine Deckenheizung eingebaut, damit das Einsatzfahrzeug immer einsatzbereit ist. Sämtliche Utensilien der Floriansjünger, wie Kleidung, Stiefel und Ausrüstung kommen nach der Fertigstellung in den neuen Zwischenbau der FFW.

"Gebäude passt hervorragend zum Ortsbild“

Sichtlich erfreut ist das Gros der Tettenwanger Bürger mit dem Neubau in der Dorfmitte. „Optisch fügt sich das erdgeschossige Gebäude hervorragend in unser Dorfbild ein“, so viele Frauen und Männer, die sich begeistert zeigen, dass ab 2020 die örtlichen Vereine saubere auf den neuesten Stand der Technik stehende Räume zurückgreifen können. Der erhöhte Giebel passe gut zwischen die beiden an der östlichen und westlichen Seite befindlichen Gebäude. Die gut zwei Meter Abstand zur Schulstraße sorgen künftig für Sicherheit bei den Nutzern des Gebäudes. Zentraler Raum im Erdgeschoss bildet ein großer Gemeinschaftsraum mit über 60 Quadratmeter Nutzfläche, der allen örtlichen Vereinen und kirchlichen Verbänden sowie der Marktgemeinde für z.B. Wahlen oder Bürgerversammlungen zur Verfügung stehe. Ein 47 Quadratmeter großer Sitzungssaal mit fester Bestuhlung dient den Vereinen für regelmäßige Treffen und der Verwaltungsraum den Vereinen für Bürotätigkeit. Großer Wert wurde in dem eingeschossigen Gebäude auf Barrierefreiheit gelegt, d.h. ein unbeschwerter Zugang für Rollstuhlfahrer und ältere Dorfbewohner. Behindertengerechte Toiletten im Erd- und Untergeschoss stehen ebenfalls zur Verfügung. Im Zwischenbau zum Feuerwehrhaus, der mit einem Pultdach zur Straßenseite ausgestattet ist, sind das Kleiderlager, der Stiefelputzraum sowie ein großer Umkleideraum geplant. Im FFW-Haus selbst ist nur noch das neue Löschfahrzeug untergebracht. Getrennt vom Erdgeschoss werden im Untergeschoss zwei Räume für rund 80 Mitglieder der örtlichen Landjugend geschaffen. Im Mittelpunkt stehen ein 50 Quadratmeter großer Aufenthaltsraum der KLJB sowie ein 20 Quadratmeter großer Nebenraum mit Küche. Des Weiteren sind im Untergeschoss ein Lagerraum für alle Vereinsutensilien, behindertengerechte WCs sowie ein Technikraum für die Heizung untergebracht. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen ist bei der Energieversorgung die Energieeinspeiseverordnung - kurz EnEV – bei Neubauten zu berücksichtigen. Der Zugang zu den Jugendräumen erfolgt über einen drei Meter breiten Abgang an der westlichen Hausseite. Der erhöhte Dachraum ist aus brandschutztechnischen Gründen freizuhalten, ist aber mittels Zugtreppe erreichbar. Das zweigeschossige Gebäude beinhaltet eine Nutzfläche von 316 Quadratmetern bei einem umbauten Raum von 1.533 Kubikmeter. Im Frühjahr stehen dann die Außenanlagen an – insbesondere die Gestaltung im unteren Bereich des Grundstücks, der für die Jugendlichen der KLJB eine neue Heimat sein wird.

 

"Haus der Vereine" - es geht voran....

Robert Kraus hat mit einpaar Helfern die Fußbodenheizung verlegt, darauf kam am 22.Juli der Estrich...
Der Estrich ist seit 22.Juli fertig - nach dem Trocknen kommen die Fliesen drauf - so gehts gut voran...

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Tettenwanger,

 

einiges hat sich mittlerweile im neuen Dorfgemeinschaftshaus (DGH) getan. Viele Arbeiten wurden bisher von fleißigen Helfern in Eigenregie erledigt. Unser DGH muss zum Ende des Jahres fertig gestellt sein, nur dann gibt es die entsprechenden Zuschüsse. In der Finanzierung wurde u. a. Eigenleistungen mit einberechnet. Nur unter dieser Voraussetzung wurde das neue DGH genehmigt. Viele Denwanger waren schon tatkräftig im Einsatz und haben Fenster gesetzt, die Rohbauinstallation durchgeführt (Heizung, Wasser, Elektro), Schlitze gehauen und anschließend wieder verputzt. Nur um einige der letzten Arbeiten zu nennen. Zahlreiche Arbeitseinsätze sind noch nötig, um unser Haus der Vereine fertig zu stellen, daher hier unsere Einladung an alle Denwanger. Ob Jung oder Alt, ob Frau oder Mann jede/r kann helfen und ist herzlich Willkommen. Unsere Arbeitseinsätze sind meistens am Samstag, jeder Einsatz wird, spätestens 2 Tage vorher, an einer Tafel am Eingang des DGH angekündigt. So dass sich jeder, der gerne helfen möchte über den nächsten Arbeitseinsatz informieren kann. Damit die freiwilligen Helfer am Bau mit einem Mittagessen, bzw. Kaffee und Kuchen versorgt werden können, suchen wir noch Damen, die auch mal die Essensversorgung übernehmen. Anmeldungen oder genauere Informationen hierzu bei: Eberl Reinhard, Tel. 91 95 97. Der nächste Arbeitseinsatz ist nach den Verputzarbeiten der Fa. Schmidtner geplant. Dann erfolgt von uns die Isolierung des Estrichs, anschließend wird gemalert und zwischendurch muss immer wieder mal aufgeräumt werden. Da kann wirklich jeder helfen! Bei Fragen zu Arbeitseinsätzen oder Sonstigem könnt ihr Euch gerne bei Eberl Reinhard, Treffer Anton oder Eberl Bernhard melden. Zu guter Letzt möchten wir uns noch bei den freiwilligen Helfern für die vielen Arbeitsstunden und den Damen, die uns bisher mit Mittagessen, Kaffee oder Kuchen versorgt haben bedanken. Vergelts Gott! Gerne werden auch Spenden für die Helfer (Brotzeit, Getränke, etc.) entgegengenommen. Bankverbindung: Sparkasse Kelheim DE44 7505 1565 0800 0994 83. Spendenbescheinigungen auf Wunsch!

 

Fotos vom Bauvorhaben gibts hier!

 

 

Bauzeitenplan Mai 2019.pdf
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"Haus der Vereine": Es geht weiter voran...

Am schönen Wetter liegt es nicht, dass die Arbeiten am "Haus der Vereine" so zäh verlaufen. Nach dem Beginn der Bauarbeiten im November sind mittlerweile 6 Monate vergangen - und es steht gerade Mal der Rohbau (Maurer- und Zimmererarbeiten). Wenn der Zeitplan bis Jahresende eingehalten werden soll, dann heißt es jetzt: "In die Hände spuken und weitermachen". Das ist jedoch nicht so einfach, wie wir vom Bauausschuss Tettenwang uns das praktisch vorgestellt haben. Die Bürokratie mit Architektenbüro, Marktgemeindeverwaltung und Bischöfliche Finanzkammer bzw. Bauamt ziehen sich wie Kaugummi. "Wir könnten schon viel weiter sein, aber die behördlichen Mühlen mahlen halt viel zu lange", meinen auch die beiden Verantwortlichen des örtlichen Bauauschuss´ Tettenwang mit Reinhard Eberl und Anton Treffer. Aber wir dürfen uns als Tettenwanger auch selbst an der Nase packen: gerade mal zwei Helfer war bei den letzten Aufrufen zu Bauarbeiten gekommen. Der Bauausschuss bittet wirklich um aktive Mitarbeit. 

Das Titan-Zink-Blechdach wurde innerhalb weniger Tage von Martin Wirth verarbeitet....

Es ist geschafft: Dank des guten Wetters im Februar und März gingen die Bauarbeiten am "Haus der Vereine" (DGH Tettenwang) zügig vor sich. Nach dem Ausbaggern und Setzen der Fundamente betonierte die Firma Dieter Goppold den Keller, in dem die Räumlichkeiten der KLJB Tettenwang sein werden. Zudem sind im Kellergeschoss die Technik, die Toiletten sowie Lagerräume untergebracht. Nach dem Fertigen der Filigrandecke erfolgte das Betonieren der Kellerdecke. Schlag auf Schlag ging es beim Rohbau mit dem Mauern des Hauptgebäudes mit heimischen Ziegelsteinen weiter. Stein für Stein wuchs das zweigeschossige "Haus der Vereine" und in ein paar Wochen stand der Rohbau, in dem ein großer Gemeinschaftsraum für alle örtlichen Vereine sowie die kirchlichen Räume mit Sitzungsraum und Toiletten entstanden. Weiter ging es dann mit dem Zwischenbau, in dem die örtliche Feuerwehrkamerden ihre komplette Ausrüstung aufbewahren werden. Architektonisch findet sich das Zwischengebäude zum DGH und bestehenden Feuerwehrhaus, in dem künftig nur noch das TSF der Ortsfeuerwehr seinen Platz findet, sehr gut ins Ortsbild sowie zur Gesamtansicht des DGH ein. Der Zwischenbau wird mit einem Blechdach bedeckt, während das Hauptgebäude und das bestehende FFW-Haus mit Dachziegeln belegt werden. Die Zimmererarbeiten besorgte die aus dem Altmannsteiner Orsteil Pondorf stammende Firma Kernl Karl. In Eigenregie der örtlichen Vereine entsorgten am vergangenen Samstag freiwillige Helfer in Hand- und Spanndienste das alte Dach, fertigten eine neue Dachschalung an, brachten die Dampfsperre an und belegten diese mit den Dachlatten. Zusammen mit dem Hauptgebäude wird das FFW-Haus mit den neuen Dachziegeln in Kürze belegt. Dazu werden wieder freiwillige Helfer benötigt. Der örtliche Bauausschuss unter Führung vom OGV-Chef Reinhard Eberl und Kirchenpfleger Anton Treffer freut sich über viele freiwillige Helfer. Weiter gehen die Arbeiten am DGH mit den Elektroarbeiten der örtlichen Firma Werner Eser sowie der Wasser- und Heizungsinstallation durch die heimische Firma Alfons Kraus GmbH.

Harmonisch zwischen dem alten FFW-Haus und dem neuen "Haus der Verein" passt das Zwischengebäude

Liebe Dorfbewohner,

zum Jahresende 2018 haben die örtlichen Vereine Feuerwehr, Frauenbund, Landjugend sowie Obst- und Gartenbauverein eingeladen - und viele Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer sind gekommen. In tagelangen Planungen und Vorbereitungen erstrahlte am Samstagspätnachmittag der Gemeindestadl und das Areal darum im Lichterglanz. "Auf gehts zum „1.Stodl-ZAUBER“ - unter diesem Motto strömten den ganzen Abend über viele Dorfbewohner und ein paar Gäste von unseren Nachbardörfern zum Festplatz. Als äußerst charmant und hilfreich erwiesen sich wieder einmal die beiden von Schreiner Reinhard Eberl gezimmerten Holzbuden. In einem Holzhaus servierten die Mitglieder des OGV deftige Schupfnudeln mit Speckkraut, dazu gabs noch Grillbratwürstl und Backschinken. Die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes kredenzten "extra feine Mürbewaffeln aus Omas Kochbuch" mit Zimtzucker oder Nutella. Die Floriansjünger um 1.Kommandanten Bernhard Eberl sorgten für Kaltgetränke aller Art - und schließlich fand der Glühwein der KLJB reißenden Absatz im Gemeindestadl, der schön geschmückt und gut gefüllt war. Das Gros der Besucher stand im Freien, unterhielt sich, verspeiste die angebotenen Köstlichkeiten und pflegte angenehme Kontakte. Alle waren sehr zufrieden und insgesamt gesehen war es ein Volltreffer für das engagierte Dorf Tettenwang. Der Erlös aus dem 1.Stodl-Zauber ist für die freiwilligen Helfer beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses bestimmt. Ganz herzlichen DANK allen Mithelfern in den Vereinen und alle, welche diesen Zauber unterstützt haben.

Kellerdecke noch vor Weihnachten fertig

Unbeschreiblich groß war der Tatendrang im Jahr 2018 bei vielen Tettenwanger Bürgerinnen und Bürger. Nach rund siebenjährigen Planungen starteten im Spätsommer „endlich“ die Bauarbeiten für das neue Dorfgemeinschaftshaus. Nach dem tagelangen Abriss des ehemaligen Schulhauses aus dem Jahr 1860 folgte das Ausbaggern der Fundamente durch den Baggerbetrieb Schmidt aus Attenzell. Schlag auf Schlag ging es in den letzten Wochen bei der Baufirma Dieter Goppold aus Einthal, welche die Baugrube absicherten und ein entsprechend stabiles Fundament im DGH anfertigten. Trotz des mittlerweile schlechten Wetters gingen die Bauarbeiten unvermindert weiter, sodass die Maurer den Keller zu drei Viertel betonierten und die Nordseite des DGH im Kellergeschoss mit Ziegelsteinen mauerten. Letzte Woche wurde die Filigrandecke angebracht und noch vor Weihnachten soll die Kellerdecke noch betoniert werden.

Zusammenhalt und Fleiß im Dorf ist groß

Mehr als drei Dutzend Dorfbewohner, darunter viele Mitglieder der örtlichen Landjugendbewegung, haben seit August unzählige Hand- und Spandienste am ehemaligen Schulhaus beim Entkernen geleistet. Der örtliche Bauausschuss unter Führung von OGV-Chef Reinhard Eberl und Kirchenpfleger Anton Treffer organisiert bei diesem größten Projekt in Tettenwang seit 1986 (Kanalisierung mit Straßenbau) die entsprechenden Eigenleistungen. Hauptarbeit war wohl der Abriss des legendären Schulhauses, in dem die örtlichen Vereine in den letzten Jahrzehnten eine geliebte Heimat hatten. Dies soll nach dem Willen des Bauauschuss´ nach Fertigstellung des gemeindeeigenen Dorfgemeinschaftshauses noch schöner werden, zumal das bisherige Gebäude in einem äußerst desolaten Zustand war. Unvermindert gehen derweil die Planungen am neuen DGH weiter. So vergab die Marktgemeinde Altmannstein bereits die weiteren Aufträge für Zimmererarbeiten an die Karl Kernl aus Pondorf, die Spenglerarbeiten an Martin Wirth aus Jachenhausen, die Elektroarbeiten an die örtliche Firma Werner Eser sowie die Ausführungen für Heizung & Sanitär an die heimische Fachfirma Alfons Kraus GmbH. Sobald es die Witterung erlaubt werden unvermindert die Bauarbeiten fortgesetzt. Und läuft alles planmäßig können die Tettenwanger Vereine Ende 2019 das neue Dorfgemeinschaftshaus beziehen – und dann geht für die Tettenwanger ein langer Traum in Erfüllung.

 

Unser Dorfgemeinschaftshaus entsteht...

158 Jahre Schulhaus Tettenwang bald vorbei

Der  Tatendrang ist groß: mehr als drei Dutzende Dorfbewohner, darunter viele Mitglieder der örtlichen Landjugendbewegung haben ab 13.August begonnen, das ehemalige Schulhaus zu "entkernen". Nach rund siebenjährigen Planungen geht es nun Schlag auf Schlag: Nach dem Entkernen der Räumlichkeiten werden im September schwere Baumaschienen anrücken und das im Jahr 1860 erbaute Schulhaus abreissen. Noch bis Jahresende 2018 soll der Rohbau fertiggestellt werden. Läuft alles planmäßig können die Tettenwanger Vereine Ende 2019 das neue DGH Dorfgemeinschaftshaus beziehen. Der örtliche Bauausschuss bittet um aktive Mithilfe bei diesem größten Projekt im Dorf seit dem Straßenbau und Kanalisation 1986. "Jeder kann sich auf irgendeine Weise beteiligen, sei es mit Hand- und Spanndiensten, sei es bei der Versorgung der Helfer und Helferinnen aber auch auf finanzieller Basis", so die Mitglieder des Bauausschuss Tettenwang. Laufend stellen wir in der Rubrik "DGH" Bilder von den Bauarbeiten ein. Als Homepageadministrator freue ich mich über Bilder. Bitte diese an die eMail-Adresse tettenwang@gmail.com senden. Vielen Dank - Euer Bernhard Hegenberger

Schulhausabrissparty.pdf
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Bericht DK Riedenburg.JPG
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Abriss erfolgt im September - bis Jahresende 2018 soll der Rohbau fertiggestellt sein

Nach jahrelangen Planungen ist es nun wirklich so weit und die Tettenwanger sagen „Servus ehemaliges Schulhaus“. Vor 158 Jahren wurde das gemeindeeigene Schulhaus im Jahr 1860 erbaut, mehrmals aufgestockt und renoviert und steht im Mittelpunkt des Dorfes direkt neben dem Feuerwehrhaus. Nach den Gemeinderatsbeschlüssen wird das historische Gebäude Mitte September abgerissen und noch bis Jahresende soll der Rohbau des neuen Dorfgemeinschaftshauses fertiggestellt sein. Einzugstermin für die örtlichen Vereine und kirchlichen Verbände soll dann zum Jahresende 2019 sein.

Hand- und Spanndienste am Gemeindestadel

Jahrzehnte lang war die heulende Sirene auf dem ehemaligen Schulhaus untergebracht. Diese wurde nun wegen des geplanten Abrisses abgebaut. Auf einem neuen Betonmast beim Gemeindestadel an der Sternstraße wurde fachmännisch eine neue Sirenenanlage aufgebaut und getestet. Damit aber noch nicht genug: in tagelanger mühevoller Arbeit haben viele freiwillige Helfer und Helferinnen unter Führung vom OGV-Chef Reinhard Eberl und Kirchenpfleger Anton Treffer – beide seit kurzem auch Sprecher des Bauausschuss´ Tettenwang – den Gemeindestadel einer größeren Renovierung unterzogen. So bauten die Helfer eine Holztreppe in den Stadel und zogen eine zweite Decke ein, sodass nun eine größere Lagerfläche für die Utensilien der örtlichen Vereine zur Verfügung steht. Zudem bauten sie aus dem alten Schulhaus ein Fenster in der Ostseite des Stadels ein und verschlugen diesen mit neuen Fichtenbrettern. Auf der Nordseite des Holzstadels zimmerte Schreiner Reinhard Eberl zwei neue Tore, die diese Tage angebracht werden.

Vier Ausschreibungen vergeben – Abriss im September

Zwischendurch arbeiteten etwa drei Dutzend Dorfbewohner aus den verschiedenen örtlichen Vereinen an der Entkernung des ehemaligen Schulhauses. In verschiedenen Containern wurden die Abbruchmaterialien getrennt gelagert, ehe diese fachmännisch entsorgt werden. Die noch benötigten guten Möbelstücke, wie z.B. der große Holzfahnenschrank der Vereine wurde abgebaut und wird nun im Gemeindestadel gelagert, bis das Dorfgemeinschaftshaus fertiggestellt ist. Doch eines nach dem anderen: Architekt Heinrich Berr berichtete in der letzten Zusammenkunft über vier Ausschreibungen für den Abriss, den Rohbau, der Spenglerei und für die Zimmererarbeiten. Der Marktgemeinderat hat in seiner Sitzung am 6.August diese vier Gewerke gebilligt. In Kürze wird mit den Firmen verhandelt, ob und wieviel Eigenleistung von den Dorfbewohnern geleistet werden kann. Die Mitglieder der KLJB sind derzeit in der Findungsphase für ein neues Quartier, bis das DGH Tettenwang fertiggestellt ist.

„Letzte Schulhausparty für Dorfgemeinschaft“

„Fast jeder von uns hat einen Abschnitt seines Lebens in diesem historischen Gebäude verbracht. Egal ob beim Schulbankdrücken, beim Freundschaftenschließen, die Banknoten abholen, den Kindern das Krabbeln beibringen, der Fußballnationalmannschaft Beistand leisten oder bis tief in die Nacht feiern – das waren unvergessliche Momente“, so die Organisatoren der Landjugend. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen lassen die Jugendlichen am kommenden Samstag, 25. August noch einmal Revue passieren. „Wir laden alle Dorfbewohner, Jung und Alt, ganz herzlich zur letzten offiziellen Schulhausparty“, so die KLJB´ler. Ab 17 Uhr kann das alte Schulhaus noch einmal besichtigt werden und im bisherigen Versammlungsraum im Erdgeschoss liegen die neuen Pläne des Dorfgemeinschaftshauses zur Besichtigung aus. Um 19 Uhr feiern die Tettenwanger das Patrozinium ihres Kirchenpatrons, dem Heiligen Apostel Bartholomäus in der Pfarrkirche. Nach der Eucharistiefeier steigt in den Landjugendräumen die letzte legendäre Party für die Dorfleute! Damit Erinnerungen noch einmal wach werden, gibt’s Hits aus den letzten 50 Jahren. Für Getränke sorgen die Jugendlichen. Mit den eingehenden Spenden wollen die Verantwortlichen des Bauausschusses die freiwilligen Helfer/innen während der Bauarbeiten mit Brotzeit und Getränke versorgen.

 

 

Dorfgemeinschaftshaus Tettenwang 2018

Liebe Tettenwanger,

vor mittlerweile sieben Jahren haben sich engagierte Bürgerinnen und Bürger an die Aufgabe herangewagt, das Zentrum unseres Hopfendorfes in der Dorfmitte um das ehemalige Schulhaus, neu zu beleben und zu gestalten. Mit viel Enthusiasmus und Leidenschaft ist es gelungen, alle Verantwortlichen unserer Vereine (FFW, KDFB, KLJB, OGV, MF und Stammtisch) sowie die beiden kirchlichen Vereinigungen (PGR und Kirchenverwaltung) unter einen Hut zu bringen und gezielt und gebündelt an diesem Gemeinschaftsprojekt zu arbeiten. Unser primäres Ziel ist, für uns und unsere Kinder/Enkelkinder eine zukunftsträchtige Heimat im "Dorfgemeinschaftshaus" zu finden. Es soll ein Ort werden, an dem sich "Jung & Alt" von der Mutter-Kind-Gruppe bis zum Seniorenclub treffen können und so das dörfliche Leben erhalten, gepflegt und gefördert wird.

 

Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Eigentümer des ehemaligen Schulhauses, der Marktgemeinde Altmannstein unter Leitung von 1. Bürgermeister Norbert Hummel mit seinem Marktgemeinderat, der Diözese Regensburg und dem Architektenbüro Berr/Schindlbeck ist es dem Bauausschuss Tettenwang gelungen, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln. Dies wurde im Marktgemeinderat bereits verabschiedet. Mit großen Schritten geht’s nunmehr an die Umsetzung unseres seit Jahren geplanten Dorfgemeinschaftshauses (DGH). Im folgenden informiert der Bauauschuss über den aktuellen Stand:

  • Bei der letzten Bauausschusssitzung wurden Anton Treffer (Kirchenpfleger) und Reinhard Eberl (OGV) als Sprecher für den Bauausschuss bestimmt
  • Architekt Heinrich Beer berichtete über vier Ausschreibungen für den Abriss, den Rohbau, der Spenglerei und für die Zimmererarbeiten. Der Marktgemeinderat hat in seiner Sitzung am 6.August folgende Gewerke vergeben:
  • Abbruch:        Baggerbetrieb Schmidt aus Attenzell bei Denkendorf
  • Baumeister:   Wohnbau Dieter Goppold aus Einthal
  • Zimmerei:      Karl Kernl aus Pondorf
  • Spenglerei:    Martin Wirth aus Jachenhausen
  • In Kürze wird mit den Firmen verhandelt, ob und wieviel Eigenleistung von den Dorfbewohnern geleistet werden kann
  • Ab sofort sind die FFW, die KLJB und der OGV aufgerufen, alle losen Gegenstände aus dem Schulhaus auszuräumen
  • Die Mitglieder der KLJB richten sich bis zur Bezugsfertigkeit des DGH ein neues Quartier in Tettenwang ein
  • Bis zur 2.Septemberwoche muss alles entkernt sein, da dann die Fa.Schmidt mit den Abriss startet
  • Mit Beginn der Bauarbeiten hofft der Bauausschuss auf viele freiwillige Helfer aus den örtlichen Vereinen

Infobriefe an die Dorfbewohner

2018-08 - DGH Tettenwang - Info.pdf
PDF-Dokument [109.8 KB]
2018-05 - DGH Tettenwang - Info.pdf
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Presseberichte über das DGH Tettenwang

Seit dem Jahr 1860 steht das ehemalige Schulhaus in der Dorfmitte neben dem Feuerwehrhaus. Der Eigentümer des Gebäudes - die Marktgemeinde Altmannstein - hat nach jahrelangen Planungen den Neubau des Dorfgemeinschaftshauses DGH genehmigt - im September g

Tettenwang (hhe) Mit gut 70 Jugendlichen, Frauen und Männern aus Tettenwang war die Informationsversammlung am Donnerstagabend gut besucht. Altmannsteins 1. Bürgermeister Norbert Hummel gab seiner Freude Ausdruck, dass nach vielen Gesprächen und Diskussionen mit dem örtlichen Bauausschuss und dem Architektenbüro die Planskizzen zu einem tragbaren Konzept geführt haben. Nun sollen noch bis zum Herbst die weiteren Schritte mit der Plangenehmigung durch das Landratsamt Eichstätt und der Beantragung von Zuschüssen vorangetrieben werden.

Seit nunmehr fünf Jahren beschäftigen sich in dem 440-Seelen-Ort Tettenwang die örtlichen Vereine, eine gute Lösung für das 1860 erbaute ehemalige Schulhaus zu finden. Der innerliche und äußerliche Zustand des Gebäudes ist seit Jahren sehr desolat. Intensive Untersuchungen ergaben, dass eine Sanierung des maroden Gebäudes zu teuer und aufwendig wäre. Deshalb entschieden sich die Verantwortlichen mit Bürgermeister Norbert Hummel und seinem Marktgemeinderat zu dem Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses in dem Hopfenort. Darin sollen alle örtlichen Vereine, wie Feuerwehr, Frauenbund, Landjugend, Stammtisch und Motorradfreunde sowie die kirchlichen Verbände Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat eine Heimat finden. Anfängliche Standortdiskussionen erbrachten keine neuen Erkenntnisse und deshalb stand schon bald fest: das neue „Haus der Vereine“ soll wieder zentral im Ort beheimatet sein und auf demselben Platz des alten Schulhauses stehen. Auf Initiative von Bürgermeister Hummel wählten die Vereinsvorsitzenden einen fünfköpfigen Bauausschuss, der als Ansprechpartner für den Marktgemeinderat sowie dem Architekturbüro fungiere. Der Bauausschuss besteht aus Bernhard Eberl (1. FFW-Kommandant), Bernhard Hegenberger (PGR-Sprecher), Georg Koch (ehemaliger Kirchenpfleger), Markus Koch (Landjugendvorsitzender) und Anton Treffer (Kirchenpfleger). Dem erweiterten Bauausschuss gehören Pfarrer Wolfgang Stowasser, die beiden Marktgemeinderäte Wolfgang Eberl (SPD/FW) und Stefan Koch (CSU/UW) sowie die Vereinsvorsitzenden Stefan Schmailzl (Feuerwehr), Michaela Schmidt (Landjugend), Karola Hecker (Frauenbund), Markus Brunner (Motorradfreunde), Karlheinz Hecker (Stammtisch), Helmut Bogenberger und Reinhard Eberl (Obst- und Gartenbauverein) an.

Interessiert verfolgten gut 70 Tettenwanger die Ausführungen von Architekt Heinrich Berr und Altmannsteins Bürgermeister Norbert Hummel bei der Vorstellung der Planskizzen für die geplante „Haus der Vereine“ oder „Dorfgemeinschaftshaus“

„Gebäude passt hervorragend zum Ortsbild“

 „Wir sind nun im Stadium der finalen Abstimmung angelangt und deshalb wollen wir heute der Dorfbevölkerung den vom Architekturbüro und dem Bauausschuss erarbeiteten Planskizzen vorstellen“, freute sich Norbert Hummel bei seiner Begrüßung.  Gespannt verfolgten die 70 Dorfbewohner die Aussagen von Architekt Heinrich Berr, der mit Hilfe eines Beamer die Plan-skizzen im Detail vorstellte. „Optisch fügt sich das erdgeschossige Gebäude hervorragend ins Dorfbild (siehe Bild) ein, denn er erhöhte Giebel passe gut zwischen die beiden an der östlichen und westlichen Seite befindlichen Gebäude“, schilderte Berr. Die gut zwei Meter Abstand zur Schulstraße sorgen künftig für mehr Sicherheit bei den Nutzern des Gebäudes. Zentraler Raum im Erdgeschoss bildet ein großer Gemeinschaftsraum mit über 60 Quadratmeter Nutzfläche, der allen örtlichen Vereinen und kirchlichen Verbänden sowie der Marktgemeinde für z.B. Wahlen zur Verfügung stehe. Ein 47 Quadratmeter großer Sitzungssaal mit fester Bestuhlung dient den Vereinen für regelmäßige Treffen und der Verwaltungsraum den Vereinen für Bürotätigkeit. Großer Wert wurde in dem eingeschossigen Gebäude auf Barrierefreiheit gelegt, d.h. ein unbeschwerter Zugang für Rollstuhlfahrer und ältere Dorfbewohner. Behindertengerechte Toiletten im Erd- und Untergeschoss stehen ebenfalls zur Verfügung. Im Zwischenbau zum Feuerwehrhaus, der mit einem Pultdach zur Straßenseite ausgestattet ist, sind das Kleiderlager, der Stiefelputzraum sowie ein großer Umkleideraum geplant. Schließlich kommt in das bestehende Feuerwehrhaus voraussichtlich 2017 das neue Löschfahrzeug von der benachbarten Hagenhiller Wehr.  Bis zu acht Parkplätze können teilweise vor dem Dorfgemeinschaftshaus sowie auf der Freifläche neben dem Untergeschoss geschaffen werden. Getrennt vom Erdgeschoss werden im Untergeschoss zwei Räume für rund 80 Mitglieder der örtlichen Landjugend geschaffen. Im Mittelpunkt stehen ein 50 Quadratmeter großer Aufenthaltsraum der KLJB sowie ein 20 Quadratmeter großer Nebenraum mit Küche. Des Weiteren sind im Untergeschoss ein Lagerraum für alle Vereinsutensilien, behindertengerechte WCs sowie ein Technikraum für die Heizung untergebracht. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen ist bei der Energieversorgung die Energieeinspeiseverordnung - kurz EnEV – bei Neubauten zu berücksichtigen. Der Zugang zu den Jugendräumen erfolgt über einen drei Meter breiten Abgang an der westlichen Hausseite. Der erhöhte Dachraum ist aus brandschutztechnischen Gründen freizuhalten, ist aber mittels Zugtreppe erreichbar. Das zweigeschossige Gebäude beinhaltet eine Nutzfläche von 316 Quadratmetern bei einem umbauten Raum von 1.533 Kubikmeter.

Plangenehmigung und Zuschussbeantragung

Marktgemeindechef Norbert Hummel skizzierte auch die weiteren Schritte des Gremiums. Nachdem der örtliche Bauausschuss dem Marktgemeinderat ein JA zum Neubau des Dorfgemeinschaftshauses signalisierte, werden nun die Planungsunterlagen vom Architekturbüro an das Landratsamt Eichstätt weitergeleitet. Parallel dazu wird im Amt für ländliche Entwicklung ein Zuschuss aus dem Fördertopf für dieses Bauvorhaben beantragt. „60% der förderfähigen Nettokosten sind zuschussfähig – das sind alle Vorhaben, welche die Dorfgemeinschaft stärken, wie z.B. alle Treffen und Aufgaben der örtlichen Vereine sowie in der Jugendarbeit“, so Hummel. Auf die Frage von Bürgern machten Bürgermeister Hummel und Architekt Heinrich Berr zu den geplanten Kosten eine Aussage. „Sollte das zweigeschossige Gebäude ohne jegliche Eigenleistung der Bürger erstellt werden, ist mit Kosten von 720.000 € zu rechnen – diese kann mit entsprechender Eigenleistung erheblich gesenkt werden“, so Berr. Hummel ergänzte, dass die Finanzierung aufgrund der noch nicht zugesagten Zuschüsse der Kirche und des Amtes für ländliche Entwicklung noch nicht stehe. „Eine Eigenleistung der Tettenwanger Bürger ist unabdingbar“, so Hummel. Die Bezuschussung des kirchlichen Anteils am Gebäude wurde bereits von Pfarrer Wolfgang Stowasser und der Kirchenverwaltung mit dem Kirchenpfleger Anton Treffer in der Diözese Regensburg vorgefühlt. „Entscheidend ist das Raumprogramm des Bistums, welcher bei der Größe der Pfarrei maximal 58 Quadratmeter in dem neuen „Haus der Vereine“ als kirchlichen Anteil bezuschusst“, erläuterte Pfarrer Stowasser. Der Ortsgeistliche gab seiner Freude Ausdruck mit den Worten „Ich freue mich für Tettenwang auf dieses Haus der Vereine“. Die vorgestellten Planskizzen sind für alle Dorfbewohner auf der Dorfhomepage www.tettenwang.info und zusätzlich im Aushang am Kirchplatz einsehbar. Die Bauausschussmitglieder stehen gerne bei Anfragen der Bürgerinnen und Bürger Rede und Antwort.

DK-Bericht 28.07.2016.pdf
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Dorfgemeinschaftshaus wird 2018 gebaut

Seit mittlerweile sechs Jahren diskutieren die örtlichen Vereine und kirchlichen Verbände mit der Marktgemeinde Altmannstein – dem Besitzer des ehemaligen Schulhauses - für eine zukunftsträchtige Lösung eines „Haus der Vereine“ oder „Dorfgemeinschaftshaus

157 Jahre hat das ehemalige Schulhaus in der Ortsmitte mittlerweile auf dem Buckel – und der Zustand des von den örtlichen Vereinen genutzten Hauses ist seit Jahren in einem äußerst desolaten Zustand. Kein Wunder, dass sich 2011 engagierte Bürger an die Marktgemeinde wandten, um eine sinnvolle und baldige Lösung in Form eines Neubaus zu finden. Die seit Jahren anvisierte und zukunftsträchtige Lösung sieht vor, dass die örtlichen Vereine Feuerwehr, Obst- und Gartenbauverein, Landjugend, Frauenbund und nicht zuletzt die kirchlichen Verbände Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat, sich in geeigneten Räumen zu Besprechungen treffen können. Während im Erdgeschoss die örtlichen Vereine und kirchlichen Verbände unterbracht sind, erhalten die Jugendlichen der KLJB im Kellergeschoss Platz für ihre Sitzungen und Jugendtreffen.

Auf Initiative von Bürgermeister Hummel wählten die Vereinsvorsitzenden vor zwei Jahren einen fünfköpfigen Bauausschuss, der als Ansprechpartner für den Marktgemeinderat sowie dem Architekturbüro fungiere. Der Bauausschuss besteht aus Bernhard Eberl (1. FFW-Kommandant), Bernhard Hegenberger (PGR-Sprecher), Georg Koch (ehemaliger Kirchenpfleger), Jonas Treffer (Landjugendvorsitzender) und Anton Treffer (Kirchenpfleger). Dem erweiterten Bauausschuss gehören Pfarrer Wolfgang Stowasser, die beiden Marktgemeinderäte Wolfgang Eberl (SPD/FW) und Stefan Koch (CSU/UW) sowie die Vereinsvorsitzenden Stefan Schmailzl (Feuerwehr), Karola Hecker (Frauenbund), Markus Brunner (Motorradfreunde), Karlheinz Hecker (Stammtisch) sowie Reinhard Eberl und Richard Feigl (Obst- und Gartenbauverein) an.

 

Nach einer Bestandsaufnahme durch die Schneider Bauingenieure GmbH erstellte das Architekturbüro einen Bauplan, der mittlerweile von allen Stellen abgesegnet und genehmigt ist. Im Rahmen einer Dorfversammlung stellte Architekt Heinrich Berr 2016 bereits die Planskizzen im Detail vor. „Optisch fügt sich das erdgeschossige Gebäude hervorragend ins Dorfbild (siehe Bild) ein, denn der erhöhte Giebel passe gut zwischen die beiden an der östlichen und westlichen Seite befindlichen Gebäude“, schilderte Berr. Die gut zwei Meter Abstand zur Schulstraße sorgen künftig für mehr Sicherheit bei den Nutzern des Gebäudes. Zentraler Raum im Erdgeschoss bildet ein großer Gemeinschaftsraum mit über 60 Quadratmeter Nutzfläche, der allen örtlichen Vereinen und kirchlichen Verbänden sowie der Marktgemeinde für z.B. Wahlen zur Verfügung stehe. Ein 47 Quadratmeter großer Sitzungssaal mit fester Bestuhlung dient den Vereinen für regelmäßige Treffen und der Verwaltungsraum den Vereinen für Bürotätigkeit. Großer Wert wurde in dem eingeschossigen Gebäude auf Barrierefreiheit gelegt, d.h. ein unbeschwerter Zugang für Rollstuhlfahrer und ältere Dorfbewohner. Behindertengerechte Toiletten im Erd- und Untergeschoss stehen ebenfalls zur Verfügung. Im Zwischenbau zum Feuerwehrhaus, der mit einem Pultdach zur Straßenseite ausgestattet ist, sind das Kleiderlager, der Stiefelputzraum sowie ein großer Umkleideraum geplant. Schließlich kam in das bestehende Feuerwehrhaus im Sommer 2017 das neue Löschfahrzeug von der benachbarten Hagenhiller Wehr.  Bis zu acht Parkplätze können teilweise vor dem Dorfgemeinschaftshaus sowie auf der Freifläche neben dem Untergeschoss geschaffen werden. Getrennt vom Erdgeschoss werden im Untergeschoss zwei Räume für rund 80 Mitglieder der örtlichen Landjugend geschaffen. Im Mittelpunkt stehen ein 50 Quadratmeter großer Aufenthaltsraum der KLJB sowie ein 20 Quadratmeter großer Nebenraum mit Küche. Des Weiteren sind im Untergeschoss ein Lagerraum für alle Vereinsutensilien, behindertengerechte WCs sowie ein Technikraum für die Heizung untergebracht. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen ist bei der Energieversorgung die Energieeinspeiseverordnung - kurz EnEV – bei Neubauten zu berücksichtigen. Der Zugang zu den Jugendräumen erfolgt über einen drei Meter breiten Abgang an der westlichen Hausseite. Der erhöhte Dachraum ist aus brandschutztechnischen Gründen freizuhalten, ist aber mittels Zugtreppe erreichbar. Das zweigeschossige Gebäude beinhaltet eine Nutzfläche von 316 Quadratmetern bei einem umbauten Raum von 1.533 Kubikmeter.

Die Kostenschätzung des gut drei hundert Quadratmeter großen Neubaus liegt bei 720 000 Euro. Bürgermeister Norbert Hummel berichtete bei der Bürgerversammlung: „Ich kann ihnen eine positive Nachricht überbringen, das die Finanzierung der Anschaffungskosten nun gesichert ist“. Kürzlich hat die Marktgemeinde grünes Licht vom Amt für ländliche Entwicklung im Programm „kleine Dorferneuerung“ erhalten. Rund die Hälfte der veranschlagten Kosten können aus Zuschüssen des Amtes für ländliche Entwicklung und von der Diözese Regensburg bestritten werden. Der Rest muss von der Gemeinde Altmannstein und aus Eigenleistung der Tettenwanger Bürger getragen werden. In dieser Woche werden in Zusammenarbeit der Marktgemeinde und der Diözese Regensburg die Nutzungsmodalitäten für die nächsten Jahre erarbeitet. Hummel zeigte sich zuversichtlich, dass der Gemeinderat seine Zustimmung erteile und 2018 die Bauarbeiten für das Dorfgemeinschaftshaus starten werde. Im Bauausschuss werden dann die weiteren Vorgehensmaßnahmen eingeleitet. Eine neue Situation ergibt sich für die Mitglieder der örtlichen Landjugendgruppe: durch den Abriss des ehemaligen Schulhauses müssen sie ihre Räume verlassen und ein Ersatzquartier suchen. Zusammen mit dem Bauauschuss und der Marktgemeinde werde ein tragfähiges Konzept erarbeitet.

Aktuelle Termine

23.11.19  Ministrantenaufnahme

07.12.19  KLJB-Aufnahme

24.12.19  Heilig Abend

28.12.19  Stammtisch-Jubiläum

29.12.19  "2.Stodlzauber"

31.12.19  Silvester

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Aktuelle Infos

Pfarrkalender 2019.pdf
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Wissenswertes über Tettenwang.pdf
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FFW-Übungsplan 2019.pdf
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Müllabfuhrtermine 2019.pdf
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